Bundesregierung entwickelt Systeme zur systematischen Drohnendetektion an Flughäfen; DLR Forschungsstelle für Flughäfen eingerichtet
Deutscher Bundestag - Systeme zur systematischen Drohnendetektion
STO) Die Entwicklung von Systemen zur systematischen Drohnendetektion ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21
5503(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion. (21
5232(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Danach ist die Abwehr von Drohnen eine Daueraufgabe der Bundesregierung, da sich die zugrunde liegende Technologie mit hoher Geschwindigkeit weiterentwickelt.
Schutz- und Abwehrmaßnahmen müssten daher kontinuierlich angepasst, weiterentwickelt und in bestehende Sicherheitsstrukturen integriert werden, schreibt die Bundesregierung weiter. Hierzu stärke sie für den zivilen Luftraum ihre Fähigkeiten in Forschung, Erprobung und operativer Umsetzung. Die Forschungs- und Erprobungsfähigkeiten des Bundeskriminalamtes, der Bundespolizei und der Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich würden weiter ausgebaut und aufbauend auf dem Reallabor eine Forschungsstelle beim Deutschem Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit Schwerpunkt Schutz von Flughäfen eingerichtet.
Wie die Bundesregierung zugleich darlegt, verfolgt sie dabei einen technologieoffenen, risikobasierten und schrittweisen Ansatz, der sowohl bestehende Fähigkeiten nutzt als auch laufende Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten einbezieht. Die Weiterentwicklung von Fähigkeiten zur Drohnendetektion und -abwehr an Flughäfen erfolge in enger Abstimmung zwischen Bund und Ländern sowie unter Einbindung relevanter Industrievertreter im Gemeinsamen Drohnenabwehrzentrum (GDAZ).
Verantwortlich:Frank Bergmann (V.i.S.d.P.)Redaktion:Dr. Stephan Balling, Lisa Brüßler, Claudia Heine, Alexander Heinrich (stellv. Chefredakteur), Nina Jeglinski, Claus Peter Kosfeld, Johanna Metz, Sören Christian Reimer (Chef vom Dienst), Sandra Schmid, Michael Schmidt, Denise Schwarz, Helmut Stoltenberg, Alexander Weinlein
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