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title: "Filipa Ramos kuratiert das Lofoten International Art Festival 2027, Lofoten, Norwegen; Fokus auf multispecies Umweltgerechtigkeit"
sdDatePublished: "2026-04-27T16:07:00Z"
source: "https://www.fhnw.ch/de/gestaltung-kunst/aktuelles/news-storys/alle/filipa-ramos-kuratiert-das-lofoten-international-art-festival-2027"
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Filipa Ramos kuratiert das Lofoten International Art Festival 2027, Lofoten, Norwegen; Fokus auf multispecies Umweltgerechtigkeit

Filipa Ramos kuratiert das Lofoten International Art Festival 2027,Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel

Filipa Ramos, Dozentin am Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel, kuratiert das Lofoten International Art Festival 2027. Sie wird untersuchen, wie Klang und achtsame Praktiken des Zuhörens Wesen, Orte und Geschichten zusammenbringen.

Das norwegische Lofoten International Art Festival (LIAF) 2027 wird von Filipa Ramos, Dozentin am Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel kuratiert.

Die Vorsitzende des Lenkungsausschusses des Lofoten International Art Festivals Karolin Tampere und die Direktorin des North Norwegian Art Centre Luba Kuzovnikova stellen zur Ernennung von Filipa Ramos zur Kuratorin der kommenden Festival-Ausgabe fest: «Der LIAF-Lenkungsausschuss und das North Norwegian Art Centre freuen sich sehr, Filipa Ramos zur Zusammenarbeit hier auf dem Lofoten-Archipel willkommen zu heissen, und wir freuen uns darauf, sie zu unterstützen und mitzuerleben, wie ihr Projekt Gestalt annimmt.»

Filipa Ramos führt ihre Konzeption des Lofoten International Art Festival 2027 wie folgt aus: «Oberhalb des Polarkreises gelegen, inmitten aussergewöhnlicher Naturkulturen, wird der Lofoten-Archipel ständig gefühlt, gehört und erzählt. Der Wind weht über die Bergrücken, Vogelstimmen markieren den Wechsel der Jahreszeiten, Besucher:innen bringen verschiedene Akzente mit und nehmen sie wieder mit, Boote prägen den Alltag. Diese Strömungen erinnern daran, dass ein Ort aus Stimmen, Geschichten und Beziehungen besteht. Es ist mir eine Ehre, die künstlerische Leitung der nächsten Ausgabe des LIAF zu übernehmen und für, mit und in einem Gebiet zu arbeiten, in dem künstlerische und ökologische Realitäten so eng miteinander verflochten sind. Ausgehend von meinem langjährigen Engagement für die Ökologie und meinem Bestreben, Formen der multispeziesbezogenen Umweltgerechtigkeit zu fördern, basiert mein Konzept für das LIAF 2027 auf der Überzeugung, dass Kunst einzigartige Wege des Zuhörens, Beobachtens und des Miteinanders eröffnet.»

Das Lofoten International Art Festival zeigt Werke internationaler Künstler:innen in einem ortsspezifischen Kontext und versteht sich als experimenteller Ort für Kunstschaffende, Publikum und Einheimische. Das Konzept von Filipa Ramos umfasst das Zuhören als speziesübergreifende Praxis und Koexistenz, künstlerische Formen des Wissens und ein über visuelle, anthropozentrische Ebenen hinausgehendes Erleben von Orten. Ihr Ansatz greift zentrale Anliegen des Institute Art Gender Nature (IAGN) der HGK Basel auf, beispielsweise zu ergründen, wie Gender, Natur, Technologie und nichtmenschliche Formen der Intelligenz sich mit zeitgenössischer Kunst und der Ausbildung von Kunstschaffenden überschneiden.

Filipa Ramos hatte zuvor die künstlerische Leitung des LOOP Festivals in Barcelona inne und hat die fortlaufende Symposiumsreihe «The Shape of a Circle in the Mind of a Fish» gemeinsam mit Lucia Pietroiusti ins Leben gerufen. 2024 kuratierte sie mit «Bestiari» den Beitrag des Künstlers Carlos Casas für Katalonien bei der 60. Biennale von Venedig.

Das Lofoten International Art Festival wurde 1991 gegründet und ist somit die älteste Kunstbiennale Skandinaviens. Es findet auf den Lofoten statt, einer Inselgruppe an der Nordwestküste von Sápmi

Norwegen, direkt oberhalb des Polarkreises.

Wir gratulieren Filipa Ramos herzlich zu ihrer Ernennung als künstlerische Leiterin des Lofoten International Art Festival 2027 und wünschen ihr viel Erfolg!

Filipa Ramos kuratiert das Lofoten International Art Festival 2027,Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel

27.4.2026 – Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, Institut Kunst Gender Natur