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title: "Hanspeter Detmer Ehrung der Sportehrenurkunde Stadtbezirk Nippes; Bezirksvertretung entscheidet über Verleihung"
sdDatePublished: "2026-04-27T14:24:00Z"
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Hanspeter Detmer Ehrung der Sportehrenurkunde Stadtbezirk Nippes; Bezirksvertretung entscheidet über Verleihung

Beschlussvorlage

Dezernat, Dienststelle
I/02-5

Vorlagen-Nummer

1086/2026
Freigabedatum

Beschlussvorlage
zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Betreff
Ehrung der Sportlerinnen und Sportler im Stadtbezirk Nippes

Beschlussorgan
Bezirksvertretung 5 (Nippes)
Gremium
Datum

Beschluss:
In Anlehnung an die „Richtlinien über Auszeichnungen der Stadt Köln für hervorragende sport-
liche Leistungen und Verdienste für den Kölner Sport“ beschließt die Bezirksvertretung Nip-
pes, die von den Vereinen und Verbänden gemeldeten und in der Beschlussbegründung be-
nannten Personen in Abstimmung mit dem Stadt-Bezirks-Sport-Verband 5 Köln e.V. (SBSV 5)
mit der Sportlerehrenurkunde auszuzeichnen.

Bezirksvertretung 5 (Nippes)

2
Haushaltsmäßige Auswirkungen

Nein
Auswirkungen auf den Klimaschutz

Nein

Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)

Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)

Begründung:

Die Stadt Köln zeichnet Personen für sportliche Leistungen und Verdienste für den Sport
durch die „Große Sportplakette mit Verleihungsurkunde“, die „Kleine Sportplakette mit Verlei-
hungsurkunde“ und die Sportehrenkunde aus.

Die Verleihungsbedingungen sind in den Richtlinien über Auszeichnungen der Stadt Köln für
hervorragende sportliche Leistungen und Verdienste für den Kölner Sport in der vom Rat am
22.04.1999 beschlossenen Fassung festgelegt. Danach werden die von den Vereinen und
Verbänden gemeldeten Personen im Rahmen einer Veranstaltung der Bezirksvertretung ge-
ehrt, die kleinen Sportplaketten mit Urkunden sowie die Sportehrenurkunde werden durch die
Bezirksbürgermeister*innen überreicht.

Nach Ziffer 2.3 der Richtlinie entscheidet die Bezirksvertretung in Abstimmung mit dem Stadt-
SportBund bzw. Stadtbezirkssportverband über die Auszeichnung mit der Sportehrenurkunde.

Folgende Person ist für die Ehrung mit der Sportehrenurkunde vorgesehen:

Hanspeter Detmer (Speed Skating Club Köln 1998 e.V.)

Mitte der 90er Jahre wurde ein Sportjournalist aus Köln durch eine obskure Pressemitteilung
auf die Sportart Inline-Speedskating aufmerksam. Ein deutscher Sportler lief Weltrekord aber
ein anderer gewann Gold.

Wie geht sowas? Er recherchierte und stellte fest, es handelt sich um ein Punkterennen. Fas-
ziniert von der Sportart und mit eisernem Willen, kein Mops mehr zu sein, kaufte er sich seine
ersten Inline-Skates. Schnell bildete sich um ihn herum eine Gruppe begeisterter Inline-Ska-
ter.

Der Roll-Mops war geboren!!

Aufgrund seiner Initiative hin, gründete sich am 03.09.1998 der Speed Skating Club Kölner
Roll-Möpse 1998 e.V.

In den folgenden neun Jahren leitete er die Geschicke des Vereins als 1. Vorsitzender.

Im Jahr 2000 rief er die Veranstaltung Inline in Colonia ins Leben. Die Veranstaltung erfreute
sich wachsender Beliebtheit und im Jahr 2006 wurde sogar das Teamzeitfahren der German
Blade Challenge in Köln ausgetragen. Ein Höhepunkt mit über 400 aktiven Sportlern.

2006 wurde er zum Landesfachwart der Fachsparte Inline-Fitness und Speedskating NRW
gewählt. In den folgenden 4 Jahren bereicherte er mit seinen fachkompetenten Beiträgen
nicht nur NRW, sondern die gesamte deutsche Speedskating Szene. Höhepunkt seines Enga-
gements auf Landesebene war die Austragung der Speedskating DM der Jugend und Junio-
ren 2009 auf der 400m Eisschnelllaufbahn in Grefrath.

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Nachdem der Verein im Jahre 2011 kurz vor der Auflösung stand, ließ er sich erneut zum Vor-
stand wählen. Gemeinsam mit einem nun sehr jungen Vorstand, konnte er den Verein erfolg-
reich aus der Krise führen

Im Jahr 2013 stimmte er schweren Herzen zu, den Vereinsnamen in Speed Skating Club Köln
1998 e.V. umzuändern. Für Ihn sicherlich keine einfache und leichte Entscheidung.

Zwischenzeitlich zählte der Speed Skating Club Köln über 150 Mitglieder - nach Corona san-
ken die Zahlen leider - und ist dennoch der mitgliederstärkste Speed Skating Verein in NRW.
Auch deutschlandweit zählt der Verein zu einem der Größeren seiner Art. Es finden jährliche
Veranstaltungen statt, z.B. Inline in Colonia sowie Feriencamps für Kinder.

Akribisch verfolgte er von Beginn an den Aufbau der Kinder- und Jugendabteilung. „Die Ju-
gend ist unsere Zukunft“ sind stets seine Worte. Auch dieses Ziel ist derzeit mit über 70% Ver-
einsmitglieder unter 15 Jahren erreicht.

Er selbst ist das beste Beispiel dafür, dass man diesen Sport auch noch im hohen Alter (inzwi-
schen bereits 80 Jahre) erfolgreich ausüben kann. Sein größter sportlicher Erfolg war der Ge-
winn des Deutschen Meistertitels in seiner Altersklasse auf der Bahn im Jahr 2008. Großartig,
wenn man bedenkt, dass das Training des SSC Köln ohne eine sportartspezifische Sport-
stätte stattfand.

Seine größte Mission war der Bau einer Speed Skating Bahn in Köln.

Hartnäckig verfolgte er dieses Ziel seit nunmehr 20 Jahren. Von Rückschlägen (keine geeig-
neten, vorhandene Bebauungsflächen in der Stadt etc.) ließ er sich nicht aufhalten. Schritt für
Schritt ging es in den Jahren voran. Mit dem Stadtbezirk Nippes hatte er sich einen starken
Partner an seine Seite geholt. Nachdem dann endlich der langersehnte Pachtvertrag (Grund-
stück BSA Scheibenstraße) mit der Stadt Köln unterschrieben war, gingen die Planungen
auch direkt in die heiße Phase über. Zur normalen Vorstandarbeit begleitete er dann auch
noch Termine mit dem Architekten, dem Sportamt und der Stadt Köln.

Mit Erfolg! Seit 2022 nennt der SSC Köln nun eine sportartspezifische Sportstätte sein Eigen
und bietet nicht nur den Mitgliedern hochkarätiges Training, sondern auch Schulen und Institu-
tionen die Möglichkeiten, dieses Areal zu nutzen.

2025 ging Hanspeter Detmer in den verdienten Vorstands-Ruhestand und genießt, seitdem
etwas ruhiger, das Training auf „seiner“ Bahn sowie die gemeinsamen Aktivitäten des Vereins.
Er stand für 100% Ehrenamt. „Was kann ich für den Verein tun“ war stets sein Motto.

Ohne die großartige Unterstützung seiner Familie wäre dieses herausragende Engagement
über 20 Jahre hinweg sicherlich nicht möglich gewesen.

Er ist ein wahrer Ausdauerspezialist im Ehrenamt – mit und ohne Rollen!