Grüne, SPD, Linke, Volt, FDP Antrag auf kurzfristige Umsetzung von Hitzeschutzmaßnahmen an der Gemeinschaftsgrundschule Gartenstadt, Köln Longerich; Lernklima verbessert deutlich
Gem. Antrag/Anfrage BV5
Grüne SPD Linke Volt FDP
Frau Bezirksbürgermeisterin Dr. Diana Siebert Herrn Oberbürgermeister Torsten Burmester Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin: 23.04.2026 AN/0679/2026 Antrag gem. §§ 3 und 38 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 5 (Nippes)
Kurzfristige Umsetzung von Hitzeschutzmaßnahmen in der Gemeinschaftsgrundschule Gartenstadt in Longerich zur Gewährleistung eines ausreichenden Hitzeschutzes für Schüler*innen und Schulpersonal
- Gemeinsame Antrag von Grünen, SPD, Linken, Volt und FDP - Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Torsten Burmester, Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin Diana Siebert,
wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die nächste Sitzung der Bezirksvertretung zu setzen:
Beschluss:
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Gemeinschaftsgrundschule Gartenstadt in Köln Longerich mit Maßnahmen auszustatten, die die Raumtemperatur in den Klassenräumen an Sonnentagen senken.
Die Verwaltung wird ferner einen Ortstermin mit der Schulleitung, dem Förderverein, den El- ternvertreter*innen und Mitgliedern der Bezirksvertretung koordinieren, um den konkreten Bedarf zu ermitteln und die Umsetzung zu planen. Die Maßnahme(n) sind sofort umzuset- zen.
Die Bezirksvertretung ist über den Umsetzungsstand der Maßnahmen in Form einer Mittei- lung zu unterrichten.
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Begründung:
Die Kommune ist verpflichtet, für einen ausreichenden Hitzeschutz in öffentlichen Schulen zu sorgen und so Kinder als vulnerable Gruppe zu schützen. Die aktuelle Situation an der Ge- meinschaftsgrundschule Gartenstadt widerspricht dieser Pflicht. Eltern berichten, dass be- reits bei moderaten Außentemperaturen die Klassenzimmer durch direkte Sonneneinstrah- lung stark aufheizen. Schülerinnen und Schüler klagen über Kopfschmerzen, Konzentrati- onsstörungen und Lernunfähigkeit, insbesondere in den Monaten Mai bis September. Dieser Missstand wurde bereits von Seiten der Elternvertreter*innen an die Stadtverwaltung in ver- gangenen Jahren gemeldet. Deswegen sind in diesem Fall, unabhängig des bereits geplan- ten Prozesses im dritten Maßnahmenpakete Schulbau vorgezogenen, ggf. temporäre Maß- nahmen in der Schule umzusetzen. Durch die Maßnahme soll das Lernklima deutlich ver- bessert, gesundheitliche Belastungen für die Kinder reduziert und die schulische Leistungs- fähigkeit gesteigert. Gleichzeitig leistet die Stadt einen sichtbaren Beitrag zur kommunalen Klimaanpassung und stärkt das Vertrauen von Eltern und Lehrkräften in die kommunale Ver- antwortung.
gez. Roth
gez. Müller
gez. Volt
gez. FDP