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title: "Oberbayern Bevölkerungsvorausberechnung; 4,92 Mio Einwohner 2044 (+3,2%)"
sdDatePublished: "2026-04-27T16:10:00Z"
source: "https://statistik.bayern.de/mam/presse/2026/101_2026_41_a_regionalisiertebvb_2024-2044_oberbayern.pdf"
topics:
  - name: "population and census"
    identifier: "medtop:20000774"
locations:
  - "Munich"
  - "Mühldorf am Inn"
  - "Neuburg-Schrobenhausen"
  - "Bavaria"
  - "Garmisch-Partenkirchen"
  - "Miesbach"
  - "Landsberg am Lech"
  - "Pfaffenhofen an der Ilm"
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Oberbayern Bevölkerungsvorausberechnung; 4,92 Mio Einwohner 2044 (+3,2%)

Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung Oberbayern

Ergebnisse für Oberbayern – Regionalisierte Bevölkerungs-
vorausberechnung bis 2044 für den Freistaat, die Regierungs-
bezirke und die kreisfreien Städte und Landkreise
Oberbayern insgesamt mit steigender Bevölkerungszahl
Für Oberbayern wird insgesamt ein deutliches Bevölkerungswachstum erwartet.
Der bevölkerungsmäßig mit Abstand größte Regierungsbezirk Oberbayern wies am
31.12.2024 etwa 4,76 Millionen Einwohner auf. Laut den Ergebnissen der Vorausbe-
rechnung erhöht sich diese Zahl bis zum Jahr 2044 um knapp 153 000 auf
4,92 Millionen Einwohner. Das entspricht einer Steigerung um 3,2 Prozent.
Die Metropolregion München wird nach den Ergebnissen der Vorausberechnung
auch in Zukunft wachsen. Allein für die Landeshauptstadt werden im Jahr 2044 etwa
1,58 Millionen Einwohner vorausberechnet – etwa 70 000 Personen (+4,7 Prozent)
mehr. Starke Zuwächse werden unter anderem in den Landkreisen Pfaffenhofen
a.d.Ilm (+6,4 Prozent) sowie Neuburg-Schrobenhausen (+6,2 Prozent), welche zur
Region Ingolstadt zählen, erwartet. Deutlich wächst bis 2044 in Oberbayern der Land-
kreis Mühldorf a.Inn (+6,5 Prozent).
Entwicklung der Altersstruktur regional geprägt
Veränderungen wird es nicht nur bei den Einwohnerzahlen, sondern auch bei der
altersstrukturellen Zusammensetzung der Bevölkerung geben. So steigt das Durch-
schnittsalter Oberbayerns bis zum Jahr 2044 um 1,7 Jahre auf 45,1 Jahre an. Der hohe
Geburtenüberschuss der Stadt München führt dort im Jahr 2044 zum bayernweit
niedrigsten Durchschnittsalter der kreisfreien Städte (42,7 Jahre; +1,0 Jahre gegenüber
2024). Das höchste Durchschnittsalter in Oberbayern weist im Jahr 2044 mit
48,1 Jahren (+1,2 Jahre) der Landkreis Garmisch-Partenkirchen auf. Von einem
tendenziell steigenden Durchschnittsalter sind alle kreisfreien Städte und Landkreise
betroffen, auch jene, die in den kommenden Jahren mit stärkeren Bevölkerungszu-
wächsen rechnen können.

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Ergebnisse für Oberbayern – Demographie-Spiegel bis 2038 für
alle bayerischen Gemeinden
Bis 2038 wächst die Bevölkerungszahl in Oberbayern um 2,3 Prozent auf 4,87 Millionen
Einwohner, gegenüber dem Jahr 2024 mit 4,76 Millionen entspricht dies einem Anstieg
um circa 109 000 Personen. In der Landeshauptstadt München wird ein Zuwachs um
3,3 Prozent erwartet. Bayern insgesamt wächst bis 2038 um 1,7 Prozent.
Von den insgesamt 500 oberbayerischen Gemeinden werden 217 Gemeinden nach
den Ergebnissen des Demographie-Spiegels bis zum Jahr 2038 mit einem Plus von
mindestens 2,5 Prozent wachsen. Das reicht bis zu einem Anstieg von 16,1 Prozent in
Vilgertshofen im Landkreis Landsberg am Lech. Etwa gleich viele Gemeinden (215)
Oberbayerns können mit Veränderungen zwischen -2,5 bis unter +2,5 Prozent eine
eher stabile Bevölkerungsentwicklung erwarten. In 68 Gemeinden ist hingegen mit
einem Bevölkerungsrückgang von mindestens 2,5 Prozent zu rechnen.
Das künftig niedrigste Durchschnittsalter wird im Jahr 2038 der Gemeinde Hurlach im
Landkreis Landsberg am Lech mit 41,5 Jahren (+2,3 Jahre) berechnet, das höchste der
Gemeinde Rottach-Egern im Landkreis Miesbach mit 54,3 Jahren (+0,7 Jahre).
In Oberbayern insgesamt steigt das Durchschnittsalter bis 2038 auf 44,7 Jahre an
(+1,3 Jahre).

Hinweise:
Die jährlich aktualisierte Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung liefert Ergebnisse für Bayerns kreisfreie Städte
und Landkreise, die Regierungsbezirke und den Freistaat insgesamt. Der ca. alle drei Jahre berechnete Demographie-
Spiegel stellt Ergebnisse für Bayerns 2056 Gemeinden zur Verfügung.
Weitere Ergebnisse sowie die Methodik, die Datengrundlage und die Annahmen der beiden Bevölkerungsvorausbe-
rechnungen enthält der Begleitartikel in der Monatszeitschrift „Bayern in Zahlen“, Ausgabe 04/2026.

In unserer Datenbank GENESIS-Online finden Sie Ergebnisse zu beiden Bevölkerungsvorausberechnungen.