Autobahn GmbH des Bundes – Niederlassung West; Großangelegte Sicherheitsübung im Hörnchenbergtunnel, A62 Alle Systeme funktionieren fehlerfrei Großübung im Hörnchenbergtunnel | Die Autobahn GmbH des Bundes Dichter Rauch quillt aus dem Tunnelportal, Blaulicht reflektiert an den Betonwänden, und Rettungskräfte eilen zu verunglückten Fahrzeugen: Was nach einem Hollywood-Szenario klingt, war am vergangenen Wochenende Realität auf der A62. Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes führte im Tunnel Hörnchenberg eine großangelegte Sicherheitsübung durch, um die Abläufe für den Ernstfall zu perfektionieren. Realistische Bedingungen für maximale Sicherheit Sicherheitsübungen dieser Art sind für Tunnelbauwerke ab 400 Metern Länge alle vier Jahre gesetzlich vorgeschrieben. Ziel ist es, die gesamte Rettungskette unter realen Bedingungen zu testen. „Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Da muss jeder Handgriff sitzen“, erklärt Tunnelmanager Carsten Biereth. Um die Übung so authentisch wie möglich zu gestalten, wurden Schrottfahrzeuge sowie Pyrotechnik und Nebelmaschinen eingesetzt. Innerhalb kürzester Zeit war die Sicht im Tunnel gleich null – eine enorme Herausforderung für die rund 160 beteiligten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und der Autobahn GmbH. Zusammenspiel von Technik und Mensch Während in der ersten Tunnelröhre das Brandszenario simuliert wurde, diente die zweite Röhre als Rettungsweg für die Einsatzkräfte. Hinter den Kulissen wurde die Übung zudem von den Operatoren der Betriebstunnelzentrale (BTZ) St. Ingbert-Rohrbach überwacht, die rund um die Uhr für die Sicherheit in den Tunneln der Region verantwortlich sind. Das Fazit der Autobahn GmbH fällt durchweg positiv aus. „Die Schrankenanlagen, die Lichtsignalanlagen, die Brandnotbeleuchtung sowie die Fluchtwegkennzeichnung im Tunnel haben einwandfrei funktioniert! Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte lief ausgezeichnet‘‘, so Carsten Biereth. Geduld der Verkehrsteilnehmenden zahlt sich aus Für die Dauer der Übung mussten beide Fahrtrichtungen der A62 gesperrt werden. Solche Sperrungen sind unumgänglich, da die Einsatzkräfte für ihre Übungsszenarien sämtliche Zufahrten und Querungen benötigen. Dank einer zügigen Abwicklung konnten die Richtungsfahrbahnen bereits am frühen Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben werden. Nach der Übung ist vor der Übung Trotz des Erfolgs beginnt nun die Detailarbeit: Der gesamte Ablauf wird protokolliert und analysiert. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Gefahrenabwehrpläne und die technische Optimierung ein, um das Sicherheitsniveau im 512 Meter langen Hörnchenbergtunnel auch in Zukunft auf höchstem Standard zu halten. Zum Tunnel: Der Tunnel Hörnchenberg liegt im Zuge der A62 Landstuhl – Pirmasens und umfährt Landstuhl. Im Jahre 1989 wurde der Tunnel im Rohbau fertiggestellt und 1991 dem Verkehr übergeben. Er liegt auf der Gemarkung Landstuhl und durchquert den Hörnchenberg . Der Tunnel besteht aus zwei Röhren mit je zwei Fahrspuren, die im Richtungsverkehr betrieben werden. Die Auslegung erfolgte auf eine Verkehrsgeschwindigkeit von 80 km h. Er besitzt in der Mitte einen Rettungsstollen, der beide Tunnelröhren miteinander verbindet. Die Länge der Nordröhre beträgt ca. 512 m, die der Südröhre ca. 536 m und einer Durchfahrtshöhe von 4,50 m. Dichter Rauch quillt aus dem Tunnelportal, Blaulicht reflektiert an den Betonwänden, und Rettungskräfte eilen zu verunglückten Fahrzeugen: Was nach einem Hollywood-Szenario klingt, war am vergangenen Wochenende Realität auf der A62. Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes führte im Tunnel Hörnchenberg eine großangelegte Sicherheitsübung durch, um die Abläufe für den Ernstfall zu perfektionieren. Realistische Bedingungen für maximale Sicherheit Sicherheitsübungen dieser Art sind für Tunnelbauwerke ab 400 Metern Länge alle vier Jahre gesetzlich vorgeschrieben. Ziel ist es, die gesamte Rettungskette unter realen Bedingungen zu testen. „Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Da muss jeder Handgriff sitzen“, erklärt Tunnelmanager Carsten Biereth. Um die Übung so authentisch wie möglich zu gestalten, wurden Schrottfahrzeuge sowie Pyrotechnik und Nebelmaschinen eingesetzt. Innerhalb kürzester Zeit war die Sicht im Tunnel gleich null – eine enorme Herausforderung für die rund 160 beteiligten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und der Autobahn GmbH. Zusammenspiel von Technik und Mensch Während in der ersten Tunnelröhre das Brandszenario simuliert wurde, diente die zweite Röhre als Rettungsweg für die Einsatzkräfte. Hinter den Kulissen wurde die Übung zudem von den Operatoren der Betriebstunnelzentrale (BTZ) St. Ingbert-Rohrbach überwacht, die rund um die Uhr für die Sicherheit in den Tunneln der Region verantwortlich sind. Das Fazit der Autobahn GmbH fällt durchweg positiv aus. „Die Schrankenanlagen, die Lichtsignalanlagen, die Brandnotbeleuchtung sowie die Fluchtwegkennzeichnung im Tunnel haben einwandfrei funktioniert! Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte lief ausgezeichnet‘‘, so Carsten Biereth. Geduld der Verkehrsteilnehmenden zahlt sich aus Für die Dauer der Übung mussten beide Fahrtrichtungen der A62 gesperrt werden. Solche Sperrungen sind unumgänglich, da die Einsatzkräfte für ihre Übungsszenarien sämtliche Zufahrten und Querungen benötigen. Dank einer zügigen Abwicklung konnten die Richtungsfahrbahnen bereits am frühen Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben werden. Nach der Übung ist vor der Übung Trotz des Erfolgs beginnt nun die Detailarbeit: Der gesamte Ablauf wird protokolliert und analysiert. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Gefahrenabwehrpläne und die technische Optimierung ein, um das Sicherheitsniveau im 512 Meter langen Hörnchenbergtunnel auch in Zukunft auf höchstem Standard zu halten. Der Tunnel Hörnchenberg liegt im Zuge derA62Landstuhl–Pirmasensund umfährt Landstuhl. Im Jahre 1989 wurde der Tunnel im Rohbau fertiggestellt und 1991 dem Verkehr übergeben. Er liegt auf der Gemarkung Landstuhl und durchquert denHörnchenberg. Der Tunnel besteht aus zwei Röhren mit je zwei Fahrspuren, die im Richtungsverkehr betrieben werden. Die Auslegung erfolgte auf eine Verkehrsgeschwindigkeit von 80 km h. Er besitzt in der Mitte einen Rettungsstollen, der beide Tunnelröhren miteinander verbindet. Die Länge der Nordröhre beträgt ca. 512 m, die der Südröhre ca. 536 m und einer Durchfahrtshöhe von 4,50 m. Die Autobahn GmbH des Bundes Wir verwenden Cookies auf unserer Webseite. Einige von ihnen sind für die technisch einwandfreie Anzeige erforderlich (erforderliche Cookies), während andere uns helfen, diese Webseite und Ihre Erfahrung zu verbessern. Details zu den jeweiligen Cookies können sie über den Klick auf das +-Zeichen neben der Cookie-Kategorie einsehen. Weitere Informationen über die Verwendung Ihrer Daten finden Sie in unsererDatenschutzerklärung. In den Cookie-Einstellungen (erreichbar über den Footer der Webseite) können Sie Ihre Einstellungen jederzeit anpassen oder Ihre Einwilligung widerrufen. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies. Diese Cookies werden für eine reibungslose Funktion unserer Website benötigt. Mit Hilfe dieser Cookies sind wir bemüht unser Angebot für Sie noch attraktiver zu gestalten. Dies gibt uns die Möglichkeit Werbe- und Websiteinhalte zu optimieren. 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