Forscher des BfR-Futtermittelzentrums entwickeln Vorhersagemodell für AFM1-Transfer in Milch in Deutschland; ConTrans-Tool integriert, Risikomanagement erleichtert Wie viel Schimmelpilzgift aus dem Kuhfutter gelangt in die Milch?NeuesBfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-Modell liefert zuverlässige Vorhersagen DasBfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertungbietet Ihnen verschiedene Newsletter in deutscher und englischer Sprache. Wie viel Schimmelpilzgift aus dem Kuhfutter gelangt in die Milch? Wie viel Schimmelpilzgift aus dem Kuhfutter gelangt in die Milch?NeuesBfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung-Modell liefert zuverlässige Vorhersagen MerkenArtikel nicht gemerktDurch Klicken der Merkliste hinzufügen.GemerktArtikel gemerktDurch Klicken von der Merkliste entfernen. Milchkühe mit hoher Milchleistung geben deutlich mehr des Schimmelpilzgifts Aflatoxin M1 (AFM1) in ihre Milch ab als Kühe mit geringerer Milchleistung. Dieser Zusammenhang ist seit längerer Zeit bekannt, genau berechnen und vorhersagen ließ er sich allerdings bisher nicht. Forschende vom Futtermittelzentrum am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertung) haben nun ein mathematisches Modell entwickelt, mit dem sich die Beziehung zwischen der Milchleistung und dem Transfer von Aflatoxin in die Milch ermitteln lässt. Das neue Modell ist in erster Linie ein Werkzeug für das Risikomanagement und für Branchenakteure. Es hilft abzuschätzen, ob der bestehende Höchstgehalt für AFM1 in der Milch bei einer bekannten Aflatoxin B1 (AFB1) Konzentration im Futter eingehalten werden kann. Dies ist umso wichtiger, da im Zuge des Klimawandels Aflatoxinkontaminationen von Futterpflanzen in Regionen auftreten können, in denen sie bisher weniger relevant sind. Das mathematische Modell wurde bereits in das öffentlich zugängliche Computertool „Externer Link:ConTrans“ desBfRkurz fürBundesinstitut für Risikobewertungintegriert. Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) gehören zu den natürlichen Toxinen, deren Vorkommen in Lebens- und Futtermitteln zwar unerwünscht, jedoch nicht komplett vermeidbar ist. Für AFM1 in Rohmilch, wärmebehandelter Milch und Werkmilch gilt ein Höchstgehalt in Höhe von 0,05 Mikrogramm pro Kilogramm (µgkurz fürMikrogramm kgkurz fürKilogramm) gemäß Verordnung (EU) 2023 915. Die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung in Deutschland zeigen, dass die große Mehrheit der auf dem Markt befindlichen Kuhmilchproben den Höchstgehalt einhält. DieExterner Link:Studiewurde in der Fachzeitschrift „Archives of Toxicology“ als Fast-Track-Artikel veröffentlicht, um die Ergebnisse Forschenden, Gesundheitsbehörden und anderen Stakeholdern rasch zugänglich zu machen. MerkenArtikel nicht gemerktDurch Klicken der Merkliste hinzufügen. Durch Klicken der Merkliste hinzufügen. GemerktArtikel gemerktDurch Klicken von der Merkliste entfernen. Durch Klicken von der Merkliste entfernen. --- Source: https://www.bfr.bund.de/mitteilung/wie-viel-schimmelpilzgift-aus-dem-kuhfutter-gelangt-in-die-milch/ sdDatePublished: 2026-04-28T13:04:00Z Topics: health, science and technology, economy, business and finance, environment Locations: Germany