Kaufbeurer Franziskanerschwester Crescentia Höss heiliggesprochen in Kaufbeuren; 25-jähriges Jubiläum der Heiligsprechung

Kaufbeurer Ordensfrau vor 25 Jahren heiliggesprochen - Bistum Augsburg

JavaScript ist in Ihrem Browser nicht aktiviert. Bitte aktivieren Sie JavaScript um die Inhalte optimiert anzeigen zu lassen.

Ehe und FamilieFamilienbund der KatholikenEhe-, Familien- und LebensberatungEhe- und FamilienseelsorgeFamilienförderungSchwangerenberatung

Musik und KunstDiözesanmuseum St. AfraDomsingknabenAmt für KirchenmusikDomchor

BistumUnser BistumBischof BertramWeihbischöfeEmeritierte BischöfeGeneralvikariatBischofsvikareDomkapitelHauptabteilungenKirchengerichtRäte & KommissionenVerbändeGottgeweihtes LebenBibliothekenDiözesanmuseumMitarbeitervertretungen

FilialsuchePfarreiengemeinschaften SucheGottesdiensteDekanatePortraitreihe “Unsere Dekane"Raumplanung 2025Pastoralvisitation

GlaubeAnsprechpartnerEvangelisierungGottesdienst und LiturgieSakramenteGebeteKirchenjahrHeilige SchriftHeiligeExerzitienÖkumene und interreligiöser Dialog

Rat & HilfeAnsprechpartnerHilfen von A-ZMissbrauch

Bildung & ErziehungKindertageseinrichtungenKita-Zentrum St. SimpertSchulen in kirchlicher TrägerschaftSchule & ReligionsunterrichtSchulwerkStudiumErwachsenenbildungFortbildungAkademisches ForumKirchliche Berufe

FinanzenBischöfliche FinanzkammerHaushalt & Geschäftsbericht & JahresabschlüsseKirchensteuerPfründestiftungsverbund St. Ulrich

Haushalt & Geschäftsbericht & Jahresabschlüsse

Sonderausstellung in der Reihe “Farbe bekennen”: 17. April bis 28. Juni

Neues Credo-Thema: “Vergeben und Verzeihen”

News und Infos zum synodalen Prozess der Weltkirche

WichtigesAmtsblattBegriffe von A-ZBeruf und KarriereStellenangeboteKirchliche BerufeBerufungspastoralBerufungssucheDiakoneGemeindereferenten

-innenEhe und FamilieEhe- und FamilienseelsorgeEhe-, Familien- und LebensberatungFamilienbund der KatholikenFamilienförderungSchwangerenberatungEvangelisierungEvangelium

TageslesungGottesdiensteHilfen von A-ZJugendKindertageseinrichtungenMedienAV-MedienzentraleBibliothekenPfarrbriefservicePressestelleSankt Ulrich VerlagMissbrauch

PräventionMusik und KunstAmt für KirchenmusikDiözesanmuseum St. AfraDomchorDomsingknabenNewsletterÖkumene und interreligiöser DialogPastoral-

Ehe und FamilieEhe- und FamilienseelsorgeEhe-, Familien- und LebensberatungFamilienbund der KatholikenFamilienförderungSchwangerenberatung

Musik und KunstAmt für KirchenmusikDiözesanmuseum St. AfraDomchorDomsingknaben

Ordensfrau vor 25 Jahren heiliggesprochen

Kaufbeurer Ordensfrau vor 25 Jahren heiliggesprochen

Im Jahr 2001 wurde die Kaufbeurer Franziskanerschwester Crescentia Höss (1682 - 1744) von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen. Beim Crescentiafest an diesem Sonntag wurde bei einem Festgottesdienst mit Bischof Dr. Bertram Meier auf das 25-jährige Jubiläum der Heiligsprechung und das wirkmächtige Leben der Ordensschwester zurückgeblickt. Über die Bistumsgrenzen hinweg wird sie bis heute vielfach verehrt.

In den vergangenen 25 Jahren, die seit der Heiligsprechung vergangenen sind, habe sich vieles verändert, „die Welt sei ins Wanken geraten“, blickte Bischof Bertram in seiner Predigt in der Kaufbeurer Pfarrkirche St. Martin auf aktuelle Herausforderungen und geopolitische Entwicklungen. Gerade hierbei gelte es, sich auf jenes zu besinnen, was trägt und gelingendes Leben ausmacht, nannte er das Evangelium und die Fürsprache der Heiligen als wertvolle Orientierungshilfen.

Wie im Evangelium dem Türhüter als „Security-Mann“ und „Vertrauensperson“ eine zentrale Rolle zugekommen sei, sei auch für die hl. Crescentia die Klosterpforte sieben Jahre lang vorrangiger Wirkungsort gewesen. „Nicht zuletzt hier legte sie den Grundstein dafür, dass sie zahllosen Menschen mündlich und schriftlich als Ratgeberin dienen konnte. Selbstlosigkeit und Diskretion sind dabei unverzichtbare Haltungen, die wir von ihr lernen können.“ Sich auf den elementaren Ver­haltenscodex der Höflichkeit und des sozialen Miteinanders zu besinnen, wertete er gerade heute als dringend notwendig und riet, sich mit Menschen zu verbinden, die sich einer radikalen Freundlichkeit und Höflichkeit verschrieben hätten. „Für Institutionen, ganz gleich ob kirchlicher oder säkularer Natur, kann es entscheidend sein, welche Person einem Fremden, einem angemeldeten oder unangemeldeten Gast, einem interessierten Touristen oder einen gottsuchenden Menschen als erstes entgegentritt.“ Denn für den ersten Eindruck gebe es keine zweite Chance, erinnerte der Bischof.

Angesichts von Ungewissheiten im Blick auf die Zukunft und quälender Ängste riet er, die hl. Crescentia als Lehrmeisterin vor Augen zu haben: „In ihrer praktischen, zupackenden Art und zugleich als tief in der Gottesliebe verankerte Mystikerin verkörpert die heilige Crescentia geradezu die ideale Hüterin des Zugangs zu Christus.“ Sie sei dabei ganz Tochter des heiligen Franz von Assisi gewesen, erinnerte er an ihre Menschenkenntnis, Schlagfertigkeit und Liebe zu allen Geschöpfen. „Wie er vermochte sie mit allen Menschen zu sprechen, fand das rechte Wort für Hoch und Niedrig, Arm und Reich, Stolz und Demütig.“ In einer Zeit wie heute, in der mehr Schein als Sein zähle, warnte Bischof Bertram deshalb, sich nicht von Macht und Reichtum, Publicity und Effekthascherei blenden zu lassen, sondern vielmehr Crescentia zu unserer Lehrmeisterin zu machen.

Nach dem Gottesdienst, der musikalisch vom Martinschor feierlich gestaltet wurde, blieb auf dem Kirchplatz Zeit für Begegnungen und Gespräche.

Der Festgottesdienst bildete den Abschluss einer dreitägigen Tagung, die von Seiten des Klosters der Schwabenakademie Irsee und der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren organisiert wurde. Dabei wurde auf das Leben der Heiligen zurückgeblickt, Hintergründe ihrer Kanonisierung beleuchtet und grundsätzliche Fragen in Bezug auf Heiligsprechungen diskutiert.

Anna Höß war das sechste von acht Kindern eines Webers und einer heilkundigen Mutter. Da ihre Familie arm war und die notwendige Mitgift nicht aufbringen konnte, gelang es Anna nur durch Vermittlung des evangelischen Bürgermeisters, in das Kloster in Kaufbeuren aufgenommen zu werden. Die Oberin betrachtete ihre Aufnahme als persönliche Niederlage und ließ die schwächliche Crescentia schwere und unsinnige Arbeiten verrichten.

Nach strengen Gehorsamsübungen übernahm Crescentia, wie sie nach der Aufnahme in den Orden hieß, wichtige Aufgaben im Kloster und wurde schließlich 1741 selbst zur Oberin gewählt. Letzthin führte sie das Kloster so erfolgreich, dass neben seiner langfristigen Existenzsicherung noch viel für die karitativen Aufgaben übrig war. Sie starb am Ostersonntag 1744.

Seit ihrem Tod machten unzählige Pilger Kaufbeuren zu einem geistlichen Zentrum Bayerisch-Schwabens. 1900 seliggesprochen, erfolgte ihre Heiligsprechung 2001 durch Papst Johannes Paul II. Das Grab der heiligen Crescentia wird von bis zu 70.000 Menschen im Jahr besucht.

Heute leben im Cresecentiakloster in Kaufbeuren 22 Schwestern im Alter zwischen 29 und 91 Jahren.

Am Crescentiafest an diesem Sonntag wurde gleichzeitig an das 25-jährige Jubiläum der Heiligsprechung der Kaufbeurer Franziskanerschwester erinnert. (Fotos: Maria Rösch

Predigt von Bischof Dr. Bertram Meier im Festgottesdienst anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Heiligsprechung von Crescentia Höss (210,3 kB)

WichtigesAmtsblattBegriffe von A-ZBeruf und KarriereStellenangeboteKirchliche BerufeEhe und FamilieFamilienbund der KatholikenEhe-, Familien- und LebensberatungEhe- und FamilienseelsorgeFamilienförderungSchwangerenberatungEvangelisierungEvangelium

TageslesungGottesdiensteHilfen von A-ZJugendKindertageseinrichtungenMedienPfarrbriefserviceSankt Ulrich VerlagAV-MedienzentraleBibliothekenPressestelleMissbrauch

PräventionMusik und KunstDiözesanmuseum St. AfraDomsingknabenAmt für KirchenmusikDomchorNewsletterÖkumene und interreligiöser DialogPastoral-

BistumUnser BistumDaten & FaktenGeschichteWappenPersönlichkeitenKathedraleBischof BertramBischofshaus & KontaktAktuellesBiografieBischofsernennungBischofsweiheWappen & WahlspruchPontifikalienBischof Bertram bloggtGebet für den BischofHirtenwortePredigten & AnsprachenPublikationenBischöfliche FondsBischofsvikareBischöfliche BeauftragteSynodale ProzesseWeihbischöfeWeihbischof LosingerWeihbischof WörnerEmeritierte BischöfeBischof em. ZdarsaBischof em. MixaWeihbischof em. GrünwaldGeneralvikariatKontaktAmtsblattGeltendes RechtSatzungen und OrdnungenImpulse für RäteThematische BeiträgeBischofsvikareDomkapitelDompropstDomdekanAktuellesHauptabteilungenKirchengerichtKontaktGerichtspersonalHäufige AnfragenVerfahrensablaufEhenichtigkeitsverfahrenKirchliches ArbeitsgerichtRäte & KommissionenVerbändeGottgeweihtes LebenBibliothekenDiözesanmuseumMitarbeitervertretungenMAV IMAV IIMAV PMMAV DomsingknabenDiAG MAVSBV

Bischof BertramBischofshaus & KontaktAktuellesBiografieBischofsernennungBischofsweiheWappen & WahlspruchPontifikalienBischof Bertram bloggtGebet für den BischofHirtenwortePredigten & AnsprachenPublikationenBischöfliche FondsBischofsvikareBischöfliche BeauftragteSynodale Prozesse

Emeritierte BischöfeBischof em. ZdarsaBischof em. MixaWeihbischof em. Grünwald

GeneralvikariatKontaktAmtsblattGeltendes RechtSatzungen und OrdnungenImpulse für RäteThematische Beiträge

MitarbeitervertretungenMAV IMAV IIMAV PMMAV DomsingknabenDiAG MAVSBV

GlaubeAnsprechpartnerEvangelisierungGottesdienst und LiturgieSakramenteBedeutungTaufeFirmungEucharistieBußsakramentWeihesakramentEheKrankensalbungGebeteBedeutungGrundgebeteZeit in Gottes HändenTischgebeteDer RosenkranzKindergebeteKirchenjahrLiturgisches DirektoriumAdventWeihnachtenFastenzeitOsternPfingstenSonstige FeiertageDas KirchenjahrHeilige SchriftHeiligeExerzitienÖkumene und interreligiöser Dialog

GebeteBedeutungGrundgebeteZeit in Gottes HändenTischgebeteDer RosenkranzKindergebete

FinanzenBischöfliche FinanzkammerHaushalt & Geschäftsbericht & JahresabschlüsseHaushalt & JahresabschlussVorjahreKirchensteuerFragen & AntwortenwertvollkircheKirchensteueramtKirchgeldAbgeltungsteuerPfründestiftungsverbund St. Ulrich

Haushalt & Geschäftsbericht & JahresabschlüsseHaushalt & JahresabschlussVorjahre