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title: "Larissa Mühlhaus verwandelt Foulelfmeter gegen RB Leipzig; Neunter Elfmeter der Saison"
sdDatePublished: "2026-04-28T11:05:00Z"
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Larissa Mühlhaus verwandelt Foulelfmeter gegen RB Leipzig; Neunter Elfmeter der Saison

Fakten-Flash #23: Mühlhaus holt Elfmeterrekord von Serienmeisterin Harder

Fakten-Flash #23: Mühlhaus holt Elfmeterrekord von Serienmeisterin Harder

Neunter Treffer vom Punkt gegen Union Berlin: Mühlhaus knackt Elfmeterrekord

DieGoogle Pixel Frauen-Bundesligaist zurück - und das so groß wie nie. Erstmals treten 14 Teams in der Liga an. Im Fakten-Flash wirft DFB.de einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des23. Spieltages.

NationalspielerinLarissa Mühlhausschrieb am 23. Spieltag in der Google Pixel Frauen-Bundesliga Geschichte. Die 23 Jahre alte Torjägerin des SV Werder Bremen verwandelte in der Partie bei RB Leipzig (1:1) einen Foulelfmeter souverän zum Endstand. Da es bereits der neunte Strafstoß in dieser Saison war, den Mühlhaus im Tor unterbringen konnte, stellte sie damit eine neue Bestmarke für die höchste deutsche Spielklasse auf.

Insgesamt trat Mühlhaus, die im Sommer zum Ligakonkurrenten Eintracht Frankfurt wechseln wird, in der laufenden Spielzeit sogar schon zu elf Elfmetern an, scheiterte damit zweimal. Nach 22 absolvierten Begegnungen steht sie nun bei 16 Scorerpunkten (13 Treffer, drei Vorlagen).

Als neue Rekordhalterin löste Larissa Mühlhaus Bayern Münchens Weltklassestürmerin Pernille Harder ab, der in der Saison 2019

2020 acht Strafstoßtore für ihren damaligen Verein VfL Wolfsburg gelungen waren. Mehr als nur ein schwacher Trost dürfte für die Dänin allerdings die Verlängerung einer anderen eindrucksvollen Erfolgsserie sein. Der bereits feststehende Titelgewinn mit dem FC Bayern ist für Harder bereits die elfte (!) Meisterschaft nacheinander. Es begann in der Saison 2015

2016 mit Linköpings FC in Schweden, setzte sich beim VfL Wolfsburg (2016

2020) und beim FC Chelsea (2020

2023) fort. Mit dem FC Bayern ist es nun auch schon seit 2023

2024 der dritte Meistertitel nacheinander.

Für die herausragende Leistung des 23. Spieltages sorgte NationalstürmerinSelina Cercibeim 6:2-Kantersieg der TSG Hoffenheim gegen den 1. FC Köln. Sieben Torschüsse nutzte die 25-Jährige zu drei Treffern und legte außerdem noch zwei weitere Tore auf. Damit katapultierte sich Cerci an die Spitze der Torjägerinnenliste (15 Treffer) und gleichzeitig auf Platz eins der Topscorer (22 Punkte). Schon in der abgelaufenen Saison hatte sich Selina Cerci mit 16 Saisontreffern gemeinsam mit Lineth Beerensteyn (VfL Wolfsburg) die Torjägerkanone in der Google Pixel Frauen-Bundesliga gesichert.

DerFC Bayern Münchensicherte sich mit dem 3:2-Auswärtserfolg beim 1. FC Union Berlin bereits vier Partien vor dem Saisonende den Gewinn seiner insgesamt achten Deutschen Meisterschaft. Seit Einführung der eingleisigen Frauen-Bundesliga ab der Saison 1997

1998 war ein so früher Titelgewinn nur zweimal gelungen, damals allerdings in einer Saison mit 22 Spieltagen. 1999

2000 machte der MSV Duisburg den Titel bereits am 18. Spieltag perfekt. Gleiches gelang dem damaligen 1. FFC Frankfurt in der Spielzeit 2001

2002. Früher wurde die Meisterschaft seitdem nie mehr entschieden. Der 1. FC Union Berlin ist übrigens die erste Mannschaft, die in der laufenden Saison in einem Spiel gegen Bayern München mehr als ein Tor erzielen konnte.

Einen erfolgreichen Einstand als neuer Trainer des Frauenteams beim Hamburger SV feierte Ex-ProfiRodolfo Esteban Cardosomit dem 1:0-Auswärtserfolg beim 1. FC Nürnberg, einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib. Die aktuelle HSV-Torhüterin Lea Paulick, die von 2016 bis 2024 beim "Club" zwischen den Pfosten stand und sogar Kapitänin beim FCN war, ließ gegen ihre ehemaligen Teamkolleginnen kein Gegentor zu. Drei Tage nach der Partie stellte der 1. FC Nürnberg seinen bisherigen Cheftrainer Thomas Oostendorp frei und beförderte dessen Assistentin Isabel Bauer zur Interims-Cheftrainerin. Ihren Einstand gibt die 27 Jahre alte Ex-Spielerin in der Partie bei Eintracht Frankfurt am Montag, 4. Mai (ab 18 Uhr, live bei SPORT1,MagentaSportund DAZN).

Touon trifft und legt vor

Ein äußerst intensives Duell lieferten sich der Tabellenvorletzte SGS Essen und Schlusslicht FC Carl Zeiss Jena beim torreichen 4:3-Heimsieg der Essenerinnen. So bestritten die beiden Team die meisten Zweikämpfe des Spieltages (337). Eine herausragende Leistung zeigte SGS-AußenbahnspielerinElla Touon, die mit zwei Treffern und zwei Assists an allen vier Essener Toren beteiligt war. Außerdem führte die 22 Jahre alte Schweizerin, die vom Ligakonkurrenten 1. FC Köln ausgeliehen ist, gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Leonie Köpp auch noch individuell die meisten Zweikämpfe des Spieltages (43).

Der Tabellendritte Eintracht Frankfurt gewann das Topspiel gegen den zweitplatzierten VfL Wolfsburg 3:1 und verkürzte mit jetzt 45 Punkten den Rückstand zu den Wölfinnen auf vier Zähler. Gleichzeitig hielten die Hessinnen die ebenfalls erfolgreichen Verfolger TSG Hoffenheim (41 Punkte) und Bayer 04 Leverkusen (40) auf Distanz. NationalstürmerinNicole Anyomitraf für die Eintracht zur 1:0-Führung. Es war in ihrem 100. Bundesligaspiel für Frankfurt ihr 47. Treffer. Auf Wolfsburger Seite war Stammtorhüterin Stina Johannes noch rotgesperrt, so dass eigentlich erneut Martina Tufekovic - wie schon beim 0:0 in Bremen - zwischen den Pfosten stehen sollte. Da sich die erfahrene Torfrau jedoch beim Aufwärmen verletzte, feierte die 19 Jahre alte Nelly Smolarczyk unverhofft ihr Debüt in der Google Pixel Frauen-Bundesliga, eine Woche vor ihrer Abiturprüfung.

NationalspielerinLinda Dallmannbestritt in der Partie beim 1. FC Union Berlin (3:2) ihr 131. Spiel für den FC Bayern München in der Google Pixel Frauen-Bundesliga und zog damit in der vereinsinternen Rekordspielerinnenliste mit Viktoria Schnaderbeck auf Platz sieben gleich. Sechste ist Katharina Baunach mit 135 Einsätzen, sie könnte von Dallmann in dieser Saison noch eingeholt werden. Führende ist Sandra De Pol mit 223 Bundesligaspielen für die Münchnerinnen.

Bilder des 23. Spieltags: FC Bayern macht achte Meisterschaft klar

Der FC Bayern München hat sich am 23. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga erneut die Deutsche Meisterschaft gesichert. Durch den 3:2-Auswärtssieg beim 1. FC Union Berlin gewannen die Münchnerinnen den Titel zum vierten Mal in Serie.

Fünf Scorerpunkte: Cerci führt Hoffenheim zum Sieg

Die TSG Hoffenheim mischt in der Google Pixel Frauen-Bundesliga​​​​​​​ weiter im Rennen um Platz drei mit. Das Team von Eva-Maria Virsinger meldete sich am 23. Spieltag mit einem 6:2 (4:1) gegen den 1. FC Köln aus der Länderspielpause zurück.

Hier ist der 23. Spieltag live und im Stream zu sehen

Zum Abschluss des 23. Spieltags der Google Pixel Frauen-Bundesliga gewann die TSG Hoffenheim mit 6:2 (4:1) gegen den 1. FC Köln. DFB.de hat alle Infos zu den Liveübertragungen.