Polizisten in Wolfsburg mit Hammer angegriffen; Taser hätte Angriff zügig beenden können Polizisten mit Hammer angegriffen – Taser hätte Angriff zügig beenden können | DPolG Niedersachsen - Deutsche Polizeigewerkschaft Niedersachsen Verstärkung in der Landesgeschäftsstelle gesucht Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Landesverband Niedersachsen, sucht ab dem 01.07.2026 eine… Warum „den Kopf hinhalten“ bei der Polizei manchmal wörtlich zu nehmen ist Polizisten mit Hammer angegriffen – Taser hätte Angriff zügig beenden können Am vergangenen Wochenende zerstörte ein männlicher Täter in Wolfsburg… News aus den Direktionen und Inspektionen Am vergangenen Wochenende zerstörte ein männlicher Täter in Wolfsburg mithilfe eines Zimmermannshammers zunächst Scheiben und Türen am Amtsgericht und später am Polizeidienstgebäude der Inspektion. Im weiteren Verlauf richtete er seine Angriffe mit jenem Hammer auch gegen die anwesenden Kollegen, welche den Schusswaffengebrauch androhten und die Angreifer schließlich nach kurzer Flucht in der Wolfsburger Innenstadt unverletzt festnehmen konnten. Hierbei griff der Täter erneut einen Kollegen an. Der Hammer verfehlte den Kopf des Kollegen nur, weil ein weiterer Kollege schnell genug auf den Angreifer einwirkte und somit seinem Streifenpartner vermutlich das Leben rettete. Die DPolG im Direktionsverband Braunschweig verurteilt den Angriff auf die Kolleginnen und Kollegen sowie die Einrichtungen unseres Rechtsstaates auf das Schärfste. Der Direktionsverbands-Vorsitzende Sebastian Scherbinski sagt hierzu: „Ich bin froh, dass es den beteiligten Kolleginnen und Kollegen nun den Umständen entsprechend gut geht und danke Ihnen für das beherzte Eingreifen. Einmal mehr sehen sich meine Kollegen einem Gewaltexzess ausgesetzt, welcher sich gegen Sie als Hüter unseres demokratischen Rechtsstaates richtet. Die Kollegen haben in einer mehr als brenzligen Situationen äußerst überlegt und besonnen reagiert. Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute bei der Verarbeitung der Situation, fordere jedoch seitens der Justiz eine gründliche und konsequente Verfolgung dieser Taten. Wer unsere Einsatzkräfte und ihr Leben derart angreift, greift auch unseren Staat an. Umso mehr erschüttert es mich, dass die Staatsanwaltschaft keinen Antrag für einen Untersuchungshaftbefehl stellte.“ Es stellt sich jedoch die Frage, ob dieser Einsatz mit einem geringeren Risiko für die Kolleginnen und Kollegen hätte beendet werden können. „Aus den öffentlich bekannten Informationen zum Sachverhalt wäre ein DEIG (Distanzelektroimpulsgerät), auch Taser genannt, ein geeignetes Einsatzmittel gewesen, um diesen zielgerichteten Angriff mit dem Schlagwerkzeug sofort zu beenden, ohne dass sich die Kollegen in weitere Gefahren hätten begeben müssen. Das Pfefferspray erwies sich als ungeeignet und der Gebrauch der Schusswaffe mit all seinen Folgen schien weder verhältnismäßig noch sinnvoll aufgrund der Gegebenheiten. Es ist endlich an der Zeit, den Kollegen dieses geeignete Einsatzmittel an die Hand zu geben. Die Erfahrungsberichte aus anderen Bundesländern, welche bereits den DEIG eingeführt haben, zeigen eindrucksvoll, wie wirkungsvoll man Angriffe stoppen und so die Kollegen vor schweren gesundheitlichen Schäden schützen kann.“, ergänzte Scherbinski. Auch der DPolG-Landesvorsitzende Patrick Seegers pflichtet bei: „Beim Schusswaffengebrauch gibt es nur Opfer. Wenn es Alternativen gibt, die einen Gebrauch der Schusswaffe zumindest weniger wahrscheinlich machen, dann muss man die Scheuklappen abnehmen und das Einsatzmittel auch einsetzen dürfen.“ Weiter ergänzt Seegers: „Der Dienstherr hat eine Fürsorgepflicht für seine Mitarbeitenden. Das beinhaltet auch den Gesundheitsschutz: Hier zeigt sich, dass ein Taser wahrscheinlich die Verletzungen der eingesetzten Beamtinnen und Beamten hätte verhindern und das Handeln des Beschuldigten frühzeitig hätte beenden können.“ Die DPolG beklagt, dass Sachverhalte wie diese zunehmen, den BeamtInnen aber wenig Handlungsmöglichkeiten bleiben. Gleichsam werden Polizistinnen und Polizisten, die die Schusswaffe gebrauchen immer wieder einer medialen Hexenjagd ausgesetzt, die nachhaltig gesundheitlich beeinträchtigen kann, wobei jedoch die allermeisten Schusswaffengebräuche rechtmäßig und in keiner Weise zu beanstanden sind. Direktionsverband Braunschweig gemeinsam mit dem Landesverband der DPolG Niedersachsen Premiere in Hannover: Kriminalmesse „Investiga“ Am 22. April 2026 verwandelte sich das Inforum in Hannover in eine Fachmesse für den… Tag der Gewerkschaften an der Polizeiakademie Oldenburg Die DPolG Niedersachsen war dabei Am 11.03.2026 fand an der Polizeiakademie Oldenburg der Tag der Gewerkschaften statt. In diesem… Der DV Hannover gratuliert Heiko Teggatz zur Wahl zum Bundesvorsitzenden. Entlastung für Polizeibeamte, Polizeibeamtinnen und Polizeibeschäftigte! 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