idyl technologies, thermischer Langzeitspeicher idyl.tower, Hamburg; regionale Lieferketten, geopolitische Unabhängigkeit

Nachhaltige Speicherlösungen - Erneuerbare Energien Hamburg | EEHH

Navigation überspringen Über uns EEHH Strategie 2025 EEHH Geschäftsstelle Vorstand Aufsichtsrat Kooperationspartner Mitgliedschaften Der Verein Clusterpolitik Hamburg Internationale Kooperationen (EN) Themen & Projekte Themen Erneuerbare Wärme Batterie und Speichertechnologien Wind Branchenverzeichnis Wind (Karte) Branchenverzeichnis Wind Sektorenkopplung Solar Wasserstoff Projekte Übersicht KLIMAready TALENTready Norddeutsches Reallabor Norddeutsche Wasserstoffstrategie (NDWS) QuW-LiB WIN(D)SCHOOL KAIROS for Clusters Mitglieder Mitgliedsunternehmen Werde Mitglied Übersicht Leistungen Statements Dokumente Unverbindliche Anfrage Downloads Foren Alle Foren im Überblick Batterie & Speichertechnologien Rückblicke Finanzierung & Recht Rückblicke Forenleitung Internationales Rückblicke Medien Rückblicke Personal Rückblicke Sektorenkopplung Rückblicke Forenleitung Solar PV-Leitfaden - Logistik-

Gewerbeimmobilien KI Chatbot zum PV-Leitfaden (Logistik-

Gewerbe­immo­bilien) PV-Leitfaden - Wohnungsbau Machbarkeits- & Fallstudien Solarpotenzialstudie Rückblicke Forenleitung Wärme Rückblicke Forenleitung Wasserstoff Rückblicke Wind Rückblicke Forenleitung Young Energy Pioneers Hamburg (YEPHH) Karriere Jobbörse Übersicht Job eintragen Karriereorientierung Bewerbung bei EEHH Newsroom Alle Nachrichten Downloads Rubriken Podcasts Video‑Datenbank Video‑Datenbank (Archiv) Pressemitteilungen Jahresberichte EEHH Jahresbericht 2025 (DE) EEHH Jahresbericht 2025 (EN) EEHH Jahresbericht 2024 (DE) EEHH Jahresbericht 2024 (EN) EEHH Jahresbericht 2023 (DE) EEHH Jahresbericht 2023 (EN) EEHH Jahresbericht 2022 (DE) EEHH Jahresbericht 2022 (EN) EEHH Jahresbericht 2021 (DE) EEHH Jahresbericht 2021 (EN) Eigene Papiere & Studien Wasserstoff-Gipfel Hamburg Forderungen zur NWS Solarmachbarkeitsstudie Newsletter Newsletter Archiv Newsletter Bestellen Newsletter Abmelden Podcast Blog Events Terminkalender Alle Events EEHH-Events Externe Events Exkursionsziele Event eintragen German Renewables Award Übersicht Jury - EEHH-Medienpreis Bewerbungsverfahren Teilnahmebedingungen Allgemein Bewerbungsfrist und Zeitplan Produktinnovation des Jahres Wasserstoffinnovation des Jahres Projekt des Jahres Studierendenarbeit des Jahres Lebenswerk Aufbau und Inhalt der Bewerbung Hier bewerben Rückblicke Rückblick 2025 Rückblick 2024 Rückblick 2023 Rückblick 2022 Rückblick 2021 Rückblick 2020 Rückblick 2019 Rückblick 2018 Rückblick 2017 Rückblick 2016 Rückblick 2015 Rückblick 2014 Rückblick 2013 Rückblick 2012 Messen & Specials E-World 2027 Hydrogen Technology World Expo 2026 Intersolar 2026 Rückblicke E-World 2026 Hyvolution 2026 German Renewables Award - 2025 Hydrogen Technology Expo 2025 EEHH Sommerfest 2025 E-World 2025 Wind Energy Hamburg 2024 HOW 2024 International Partnering Forum 2024 Forschung & Innovation Übersicht der Angebote Unser F&I-Netzwerk Hochschulen Energie­forschungs­verbund Weitere F&I-Partner Vernetzung & Matchmaking Problem sucht Lösung H₂-Marktplatz Fördermittel und Förderanträge Schaufenster Innovation

Nachhaltige SpeicherlösungenInterview mit idyl technologies

Im folgenden Gespräch erläutert Gründer Andreas Günzing das Erfolgsrezept seines Start-Ups.

EEHH: Unternehmensgeschichte: was begeistert euch an euren Unternehmensidee?Andreas Günzing: “Wir wollten von Anfang an eine Speicherlösung entwickeln, die Nachhaltigkeit ganzheitlich angeht und möglichst viele Probleme gleichzeitig löst. Unser thermischer Langzeitspeicher – wir nennen ihn idyl.tower – bringt nicht nur die Elektrifizierung des Energiesystems voran, sondern berücksichtigt auch Umweltfreundlichkeit, Gefahrenpotenziale, Skalierbarkeit und Lieferketten. Insbesondere das Thema Supply Chains entwickelt aus unserer Sicht eine immer größere Relevanz: Da wir einfach zugängliche thermische Speichermedien wie Wasser und Sand verwenden, können wir unsere Lieferketten regional gestalten, das ist uns wichtig. Denn dadurch werden wir – und damit auch die Verbraucher – unabhängig von anderen Ländern, Kontinenten und geopolitischen Unwägbarkeiten.“EEHH: Produkt und Lösung; welches Problem wird gelöst?Andreas Günzing: “Besonders stolz sind wir auf das simple und robuste Funktionsprinzip der Speichertechnologie: Es ist der Art und Weise nachempfunden, wie auf der Erde Wind entsteht. Dieses Naturprinzip, das über große Distanzen über den Globus hinweg funktioniert, machen wir auf engstem Raum für die Rückverstromung nutzbar. Dieser thermisch-gravitative Ansatz eröffnet uns zahlreiche Vorteile: Der idyl.tower schafft Kurzzeitspeicherung und saisonale Speicherung – gerade im Hinblick auf Langzeitspeicherung brauchen wir ökologisch unbedenkliche und stark skalierbare Technologien. Mit Speichermedien wie Wasser und Sand nutzen wir Ressourcen, die ausreichend verfügbar und nach dem Prinzip der Circular Economy auch jederzeit rückführbar und wiederverwendbar sind. Zudem können wir Verbraucher gleichermaßen mit Elektrizität, Wärme und Kühlung versorgen – Stichwort Sektorenkopplung.

Um verschiedenen Energiebedarfen gerecht zu werden, ist der Speicher modular gestaltet. Man kann beliebig viele idyl.tower zu einem idyl.cluster zusammenfügen und somit auch GW-Bereiche abdecken. Besondere topografische Ansprüche gibt es nicht, man kann ihn also quasi überall hinsetzen. Diese Kombination macht ihn so stark skalierbar. Und wie bereits erwähnt, tragen wir mit regionalen Lieferketten dazu bei, Europa unabhängiger zu machen. Ein Thema, das unsere Zukunft genauso prägt wie die Elektrifizierung und Dezentralisierung des Energiesystems.“EEHH: Wie weit ist eurer Unternehmen schon gekommen? Welche Herausforderungen meistert ihr gerade?Andreas Günzing: “Wir haben erstes Kapital im niedrigen sechsstelligen Bereich gehoben, sind gefördert durch die DBU und stehen gerade bei TRL 2, sind also noch am Anfang der Entwicklung. Seit Jahresbeginn stehen wir in Kooperation mit der TUHH und der HAW Hamburg, der Bau des Demonstrators an der TUHH beginnt voraussichtlich im Sommer. Nach ganz viel Theorie und Simulation gibt es jetzt endlich Butter bei die Fische. Nebenbei sind wir natürlich offen für Partner aus Industrie und Wirtschaft, um gemeinsam spannende Cases zu gestalten.“EEHH: Was ist eure Vision für die Zukunft? Was benötigt ihr aktuell dafür am meisten?Andreas Günzing: “Wir sind davon überzeugt, dass ein dezentrales, elektrifiziertes Energiesystem die Menschen unabhängiger macht. Das gilt nicht nur für Deutschland und Europa, sondern weltweit. Der Zugang zu günstiger, sauberer Energie ist die Grundlage für Freiheit, Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit. Es ermöglicht Menschen, ihre Zukunft und ihren Fortschritt eigenständig zu gestalten. Zu dieser Entwicklung möchten wir mit unserer Speichertechnologie beitragen. Außerdem sehen wir eine Zukunft, in der eine Symbiose aus Technologie, Natur und Nachbarschaft ganz normal wird. Energie wird dezentraler, erlebbarer und Speicher werden in die Viertel und Communities integriert, die sie versorgen. Was wir aktuell dafür brauchen: Politisches Handeln, das konstruktiv auf die Energiewende einzahlt, würde uns allen in jedem Fall helfen. Aber wir schauen so gut es geht auf uns und unsere Entwicklung. Deshalb suchen wir nach Abschluss unserer Demonstrator-Phase die richtigen Partner, die unsere Vision teilen.“EEHH: Warum seid ihr als Start-Up dem EEHH-Cluster beigetreten?Andreas Günzing: “Gerade für Gründer wie uns ist das EEHH-Cluster der perfekte Türöffner, um sich in der EE-Branche zu vernetzen und Expert:innen aus Politik und Wirtschaft kennenzulernen. Auch die Hilfsbereitschaft des EEHH-Teams – sei es bezüglich Vernetzungen oder konkreter Unterstützung beim Umgang mit Förderinstitutionen – ist aller Ehren wert. Wir sind mit offenen Armen empfangen worden und freuen uns auf viele weitere spannende Veranstaltungen!”

Vielen Dank für das spannende Gespräch und viel Erfolg!

Reden, schreiben und organisieren – und das mit viel Spaß! So sehen meine Tage beim EEHH-Cluster aus. Seit 2011 verantworte ich die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing des Hamburger Branchennetzwerkes. Von Haus aus bin ich Historikerin und Anglistin, mit einem großen Faible für technische Themen.