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title: "FC St. Pauli Stammtisch zur Olympia-Bewerbung im Clubheim Hamburg; Verein uneinig über Olympia-Plan."
sdDatePublished: "2026-04-28T13:03:00Z"
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FC St. Pauli Stammtisch zur Olympia-Bewerbung im Clubheim Hamburg; Verein uneinig über Olympia-Plan.

FC St. Pauli | NOlympJA? - differenzierte Debatte zur…

Rund 100 Teilnehmende diskutierten gemeinsam mit Oke Göttlich (Präsident des FC St. Pauli), Miriam Wolframm (Vorständin der FCSP-Genossenschaft), Sophie Läßle (Abteilung Roller Derby) und Florian Kasiske (FCSP-Mitglied und stellvertretender Sprecher der Bürgerschaftsfraktion Die Linke) über Chancen und Risiken einer möglichen Bewerbung. Ergänzend brachte Natan Werner (FCSP Blindenfußball) seine Perspektive ein und warb für die Chancen von Paralympics in der eigenen Stadt. Warnung vor möglichen negativen Folgen Die Diskussion machte deutlich, dass es innerhalb des FC St. Pauli keine einheitliche Haltung zur Olympia-Frage gibt. Vielmehr wurde ein breites Spektrum an Argumenten sichtbar: von infrastrukturellen und finanziellen Fragen bis hin zu negativen sozialen Auswirkungen wie Gentrifizierung. Gleichzeitig wurden auch bislang weniger beachtete Aspekte in den Fokus gerückt. So thematisierte Sophie Läßle unter anderem die vom IOC eingeführten Regelungen zur Geschlechtsüberprüfung im Leistungssport und ordnete diese kritisch ein. Ihre Position: Solche Vorgaben könnten wieder verändert werden, wenn ausreichend gesellschaftlicher Druck entstehe. Eine Olympia-Bewerbung Hamburgs könnte hier eine Chance sein, der FC St. Pauli könnte dabei helfen, Öffentlichkeit für das Thema zu schaffen. Raum für Debatten öffnen Für den FC St. Pauli war die Veranstaltung wichtig, um verschiedene Positionen sichtbar zu machen. Als Verein mit rund 55.000 Mitgliedern bringt er unterschiedliche Sichtweisen zusammen. Neben der inhaltlichen Debatte ist es auch zentral, wie Diskussionen geführt werden, nämlich klar in der Sache, gleichzeitig konstruktiv und respektvoll. (pg) Foto: FC St. Pauli

NOlympJA? - differenzierte Debatte zur Olympia-Bewerbung

Kontroverse zulassen, Differenzen aushalten und relevante Themen nach vorn bringen: Mit diesem Anspruch hatte der FC St. Pauli am Donnerstag (23.4.) zu einem Stammtisch im Clubheim zur möglichen Olympia-Bewerbung Hamburgs eingeladen. Ziel war es, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und einen offenen Austausch innerhalb des Vereins zu ermöglichen.

Rund 100 Teilnehmende diskutierten gemeinsam mit Oke Göttlich (Präsident des FC St. Pauli), Miriam Wolframm (Vorständin der FCSP-Genossenschaft), Sophie Läßle (Abteilung Roller Derby) und Florian Kasiske (FCSP-Mitglied und stellvertretender Sprecher der Bürgerschaftsfraktion Die Linke) über Chancen und Risiken einer möglichen Bewerbung. Ergänzend brachte Natan Werner (FCSP Blindenfußball) seine Perspektive ein und warb für die Chancen von Paralympics in der eigenen Stadt.

Warnung vor möglichen negativen Folgen

Die Diskussion machte deutlich, dass es innerhalb des FC St. Pauli keine einheitliche Haltung zur Olympia-Frage gibt. Vielmehr wurde ein breites Spektrum an Argumenten sichtbar: von infrastrukturellen und finanziellen Fragen bis hin zu negativen sozialen Auswirkungen wie Gentrifizierung. Gleichzeitig wurden auch bislang weniger beachtete Aspekte in den Fokus gerückt.

So thematisierte Sophie Läßle unter anderem die vom IOC eingeführten Regelungen zur Geschlechtsüberprüfung im Leistungssport und ordnete diese kritisch ein. Ihre Position: Solche Vorgaben könnten wieder verändert werden, wenn ausreichend gesellschaftlicher Druck entstehe. Eine Olympia-Bewerbung Hamburgs könnte hier eine Chance sein, der FC St. Pauli könnte dabei helfen, Öffentlichkeit für das Thema zu schaffen.

Für den FC St. Pauli war die Veranstaltung wichtig, um verschiedene Positionen sichtbar zu machen. Als Verein mit rund 55.000 Mitgliedern bringt er unterschiedliche Sichtweisen zusammen. Neben der inhaltlichen Debatte ist es auch zentral, wie Diskussionen geführt werden, nämlich klar in der Sache, gleichzeitig konstruktiv und respektvoll.

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