FC St. Pauli beteiligt sich an globaler Fashion Revolution Week; Baumwolle aus Übergangsphase, GOTS-zertifiziert
FC St. Pauli | Fashion Revolution Week: Wer macht eigentlich unseren…
Am 24. April 2013 war in Bangladesch die Textilfabrik Rana Plaza in der Stadt Savar eingestürzt. Bei dem weltweit größten Unglück in der Geschichte der Textilindustrie kamen mehr als tausend Menschen ums Leben. Trotz der Katastrophe hat sich bis heute für viele Fabrikarbeiterinnen kaum etwas verbessert. Daher will die Fashion Revolution Week 2026 mehr Transparenz über Lieferketten schaffen. Wer stellt die Dinge her, die wir tragen und wer trägt die Verantwortung, unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden? Diese Fragen stehen dabei im Zentrum. Der FC St. Pauli beteiligt sich erneut an der globalen Aktionswoche und möchte dabei Menschen in den Fokus rücken, die oft unsichtbar bleiben: die Produzenten am Anfang der Lieferkette. Seit Jahren arbeitet der Verein daran, Verantwortung entlang der gesamten Produktionskette zu übernehmen. Mit dem Projekt „Vom Feld in den Fanshop“ geht der FC St. Pauli einen Schritt weiter: Die verwendete Baumwolle stammt aus der Übergangsphase von „normaler“ zu Bio-Baumwolle, in welcher der FC St. Pauli die Bäuerinnen vor Ort mit Finanzmitteln und garantierten Abnahmemengen unterstützt. Auch die Arbeitsbedingungen in der nachgelagerten Lieferkette sind auf jeder Stufe durch die GOTS-Zertifizierung kontrolliert und nachvollziehbar. Alle Totenkopf-Baumwollprodukte werden inzwischen aus dieser besonderen Baumwolle hergestellt. Damit verbindet der Verein seine Haltung mit konkretem Handeln – vom Anbau bis zum fertigen Produkt im Fanshop. „Gerade junge Menschen interessieren sich stark für Themen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. Sie möchten die Zukunft, in der sie leben werden, schon heute positiv gestalten“, betont Claudia Brück, Vorständin Politik und Kommunikation bei Fairtrade Deutschland. „Von diesem Interesse können Kleinbauernfamilien und Beschäftigte im globalen Süden profitieren, wenn Schulen und Universitäten, aber auch Sportvereine Fanartikel mit Fairtrade-Siegel anbieten." Weitere Infos: FCSP-Podcast zum Thema „Faire Baumwolle“ (Mai 2025) Webseite von Fairtrade Deutschland Fotos: FC St. Pauli
Fashion Revolution Week: Wer macht eigentlich unseren Merch?
Die Fashion Revolution Week erinnert jährlich an den Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch im April 2013. Die globale Aktionswoche soll weltweit für mehr Transparenz und Gerechtigkeit in der Textilindustrie sorgen – und auch der FC St. Pauli beteiligt sich daran.
Am 24. April 2013 war in Bangladesch die Textilfabrik Rana Plaza in der Stadt Savar eingestürzt. Bei dem weltweit größten Unglück in der Geschichte der Textilindustrie kamen mehr als tausend Menschen ums Leben.
Trotz der Katastrophe hat sich bis heute für viele Fabrikarbeiter*innen kaum etwas verbessert. Daher will die Fashion Revolution Week 2026 mehr Transparenz über Lieferketten schaffen. Wer stellt die Dinge her, die wir tragen und wer trägt die Verantwortung, unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden? Diese Fragen stehen dabei im Zentrum. Der FC St. Pauli beteiligt sich erneut an der globalen Aktionswoche und möchte dabei Menschen in den Fokus rücken, die oft unsichtbar bleiben: die Produzenten am Anfang der Lieferkette.
Seit Jahren arbeitet der Verein daran, Verantwortung entlang der gesamten Produktionskette zu übernehmen. Mit demProjekt „Vom Feld in den Fanshop“geht der FC St. Pauli einen Schritt weiter: Die verwendete Baumwolle stammt aus der Übergangsphase von „normaler“ zu Bio-Baumwolle, in welcher der FC St. Pauli die Bäuer*innen vor Ort mit Finanzmitteln und garantierten Abnahmemengen unterstützt. Auch die Arbeitsbedingungen in der nachgelagerten Lieferkette sind auf jeder Stufe durch die GOTS-Zertifizierung kontrolliert und nachvollziehbar.
Alle Totenkopf-Baumwollprodukte werden inzwischen aus dieser besonderen Baumwolle hergestellt. Damit verbindet der Verein seine Haltung mit konkretem Handeln – vom Anbau bis zum fertigen Produkt im Fanshop.
„Gerade junge Menschen interessieren sich stark für Themen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. Sie möchten die Zukunft, in der sie leben werden, schon heute positiv gestalten“, betont Claudia Brück, Vorständin Politik und Kommunikation bei Fairtrade Deutschland. „Von diesem Interesse können Kleinbauernfamilien und Beschäftigte im globalen Süden profitieren, wenn Schulen und Universitäten, aber auch Sportvereine Fanartikel mit Fairtrade-Siegel anbieten."
FCSP-Podcast zum Thema „Faire Baumwolle“(Mai 2025)
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