Marco Agostini dringliche Interpellation Ein-Standort-Lösung Basel-Landschaft; Kosten 1'150 Mio; Realisierungsdauer bis 2040
Für ein ökologisches und soziales Baselbiet!
Dringliche Interpellation von Marco Agostini für die Ratssitzung am 23. April 2026
Ein entscheidender Beschluss steht dem Kanton Basel-Landschaft unmittelbar bevor. Dieser Entscheid wird die Zukunft unserer Gesundheitsversorgung über mehrere Generationen hinweg prägen. Die richtige oder falsche Vorgehensweise in dieser Phase kann erhebliche Folgen haben, insbesondere hinsichtlich der hohen Kosten des Vorhabens. Daher ist eine konstruktive Diskussion und eine breitangelegte Meinungsbildung in der Bevölkerung von zentraler Bedeutung. Die Stimmberechtigten sollten fundierte Entscheidungen treffen können, gestützt auf transparente, klare und nachvollziehbare Fakten.
Die Regierung wird daher gebeten folgende Fragen zu beantworten:
Zur Kostenschätzung für die Ein-Standort-Lösung
Wie kommt der in der Vorlage für die Ein-Standort-Variante ausgewiesene Preis von 1’150 Mio.zustande? Bitte das zugrunde liegende Kosten-Modell (Excel) zur Verfügung stellen, damit alleParameter-Annahmen nachvollzogen werden können.
Wer hat diese Kostenschätzung vorgenommen? Welche Referenzen im Spitalbau hat diese Person
Firma? Wer in der Verwaltung hat die Kostenschätzung betreut?
Bett für die Ein-Standort-Lösung massiv höher wie bei vergleichbarenProjekten (z.B. neues Spital LK Lörrach, Renovation
defacto Neubau Bruderholz bzw. Liestal,Kantonsspital Aarau, Kantonsspital Thurgau)?
Zur langen Realisationsdauer der Ein-Standort-Lösung
Welcher Instanzenweg mit welchen Fristen wurde für die letztendlich resultierende Dauer bis2040 angenommen?
Welche alternativen Instanzenwege wurden geprüft?
Wer in der Verwaltung hat die Instanzenwege geprüft und welche Vorgaben wurden gemacht?Hat man hierfür externe Hilfe zugezogen?
Wurde je der explizite Auftrag gegeben den schnellstmöglichen Weg zu finden?
Warum ist es anderen staatlichen (Aargau, Zürich, Bund), halb-staatlichen (z.B. ETH, SBB,Post) und privaten Stellen (Roche, UBS, etc.) möglich derart grosse Bauprojekte (> 500 Mio)innert 4-7 Jahren zu realisieren, während der Kanton Baselland dafür 15 Jahre brauchen soll?
Zusatzfrage AllgemeinWie hoch ist der unmittelbare Finanzbedarf des KSBL im laufenden Jahr, damit genügend Zeit bleibt, vorgängig das sistierte Spitalbeteiligungsgesetz sowie die neue Eignerstrategie zu verabschieden?
zustande? Bitte das zugrunde liegende Kosten-Modell (Excel) zur Verfügung stellen, damit alle
Wer hat diese Kostenschätzung vorgenommen? Welche Referenzen im Spitalbau hat diese Per
Firma? Wer in der Verwaltung hat die Kostenschätzung betreut?
Bett für die Ein-Standort-Lösung massiv höher wie bei vergleichbaren
Projekten (z.B. neues Spital LK Lörrach, Renovation
defacto Neubau Bruderholz bzw. Liestal,
Wer in der Verwaltung hat die Instanzenwege geprüft und welche Vorgaben wurden gemacht?
Hat man hierfür externe Hilfe zugezogen?
Warum ist es anderen staatlichen (Aargau, Zürich, Bund), halb-staatlichen (z.B. ETH, SBB,
Post) und privaten Stellen (Roche, UBS, etc.) möglich derart grosse Bauprojekte (> 500 Mio)
innert 4-7 Jahren zu realisieren, während der Kanton Baselland dafür 15 Jahre brauchen soll?
Für ein ökologisches und soziales Baselbiet!
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