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title: "Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. erzielt positives Jahresergebnis 2025 im vereinseigenen Tierheim Süderstraße in Hamburg; Dank Spenden und Nachlasszuwachs"
sdDatePublished: "2026-04-28T13:05:00Z"
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Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. erzielt positives Jahresergebnis 2025 im vereinseigenen Tierheim Süderstraße in Hamburg; Dank Spenden und Nachlasszuwachs

HTV-Mitgliederversammlung: Positives Jahresergebnis – Wechsel im Vorstand – Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.

HTV-Mitgliederversammlung: Positives Jahresergebnis – Wechsel im Vorstand

Pressemitteilung vom 27. April 2026Die Mitglieder des Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV) schlossen am vergangenen Sonnabend (25. April 2026) das Geschäftsjahr 2025 ab. Dank einer Zunahme an Nachlässen und Spenden ergab sich ein positives Vereinsergebnis. Im Vorstand gab es zwei Wechsel, die von der Versammlung bestätigt wurden. Satzungsänderungen stimmten die Vereinsmitglieder ebenfalls zu.Der Vorstand wurde entlastet.

Die Mitgliederversammlung fand im vereinseigenen Tierheim Süderstraße statt. Janet Bernhardt führte als 1. Vorsitzende durch die Versammlung und erläuterte den Geschäftsbericht 2025. Mit einem Schweigemoment wurde der 49 verstorbenen Mitglieder gedacht. Janet Bernhardt bedankte sich bei ihren Vorstandskolleginnen und -kollegen für die gemeinsame erfolgreiche Arbeit im vergangenen Jahr. Sie dankte ebenfalls den Mitgliedern sowie allen, die den HTV in jeglicher Form unterstützten.

Einen besonderen Dank für ihr langjähriges Engagement im Vorstand des HTV richtete Janet Bernhardt an Dr. Gabriele Waniorek-Goerke, die ihr Amt als zweite Vorsitzende Ende November vergangenen Jahres aus privaten Gründen aufgegeben hatte. An ihre Stelle rückte die bisherige Besitzerin Stefanie Bauche nach. Als neuer Beisitzer wurde das langjährig ehrenamtlich tätige HTV- Mitglied Carsten Braemer kooptiert. Die Versammlung bestätigte beide in ihren Ämtern.

Der sogenannte Fundtiervertrag mit der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH), der die Aufnahme und Versorgung von Fund-, Verwahr- und Beobachtungstieren im vereinseigenen Tierheim Süderstraße regelt, wurde im Jahr 2025 so angepasst, dass der HTV annähernd kostendeckend arbeiten kann. „Wir hatten Glück, dass der Vertrag noch rechtzeitig zustande kam. In der aktuellenWeltlage wäre es womöglich schwierig geworden. Unsere ersten Erfahrungen mit dem neuenVertrag sind positiv“, berichtete Janet Bernhardt.Sorgen bereitet dem HTV weiterhin dasTierheimgelände mit maroden Gebäuden: Leider gibt es für das Tierheim an der Neuen Süderstraße nach wie vor keine Standortsicherheit. „Wir warten weiterhin auf eine positive Rückmeldung der Stadt, dass der Erbbaurechtsvertrag deutlich verlängert und die derzeit angemietete Erweiterungsfläche in den Vertrag integriert wird. Erst dann können wir größere Sanierungsmaßnahmen in Angriff nehmen und über die künftige Nutzung der Erweiterungsfläche entscheiden“, so Janet Bernhardt.Der Verein bedauert zudem, dass dasAlte Katzenhausnicht, wie ursprünglich geplant, im ersten Halbjahr 2026 fertig saniert sein wird: Nachdem der Architekt ausfiel, nahm Anfang 2025 ein neues Architekturbüro die Arbeit auf. Weitere Probleme gab es beim Innenausbau – die meisten Arbeiten wurden dennoch 2025 weitestgehend abgeschlossen. Im integrierten OP-Bereich und der Hunde-Isolationsstation können einige Arbeiten erst im zweiten Quartal 2026 vollendet werden. WeitereTierheimgebäudesind aufgrund von Bodenabsackungen sanierungsbedürftig. Bei einem Anbau des Alten Hundehauses war eine Sanierung wegen tiefer Risse in einer Außenwand nicht mehr möglich – daher musste dieser im Sommer 2025 komplett abgerissen werden – Lagerflächen und ein Behandlungsraum fielen dadurch weg.DiePersonalsituationim HTV ist weiterhin angespannt:„Wie in vielen anderen Branchen ist es auch bei uns schwierig, qualifizierte Mitarbeitende zu finden. Zusätzlich erschwert wird die Situation dadurch, dass viele Bewerbende flexible Arbeitsmodelle bevorzugen und Wochenenddienste vermeiden möchten – Anforderungen, die sich im Tierheimbetrieb nur schwer umsetzen lassen, da die kontinuierliche Versorgung der Tiere gewährleistet sein muss. Umso mehr schätzen wir es, dass sich dennoch immer wieder junge Menschen für einen Beruf im Tierschutz entscheiden. Wir freuen uns daher sehr über unsere Azubis und Bufdis“, sagte Janet Bernhardt. 2025 wurde der HTV erneut als vorbildlicher Ausbildungsbetrieb im Bereich Tierpflege ausgezeichnet. Um Fachpersonal zu gewinnen, setzt der HTV auf kreative Kommunikationsformen – wie informative Videoclips in den Sozialen Medien, die authentische Einblicke in die vielfältigen Aufgabenbereiche des Tierheims geben. Für die HTV-Mitarbeitenden wurden 2025 die Gehälter – nach größeren Lohnerhöhungen in den vergangenen Jahren – erneut angehoben. „Wir werden weiterhin daran arbeiten, die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden zu verbessern“, so Janet Bernhardt, die auch den zahlreichen Ehrenamtlichen für ihre treue Unterstützung dankte.Im BereichTierschutzpolitiknutzte der HTV das Jahr 2025, um auf allen Kanälen und in den Medien immer wieder auf das zeitnahe Inkrafttreten der Katzenschutzverordnung in Hamburg hinzuweisen, damit Tierhaltenden genügend Zeit blieb, die ab dem 1. Januar 2026 geltenden Vorgaben umzusetzen. Der HTV zeigte auch in 2025 außerhalb des Tierheims Flagge und nahm zum Beispiel an der Paw Parade in Hamburg teil, um für die Adoption von Tierheim-Hunden zu werben – und demonstrierte beim SoKa-Run für eine Novellierung des Hamburger Hundegesetzes. Beim Tierschutzkongress der Hamburger Grünen war der HTV auf dem Podium zu verschiedenen Themen vertreten. Einen Erfolg konnte der HTV beim „156. Deutschen Derby“ verbuchen: Der Derby-Protest des Vereins richtete sich 2025 auch gegen die Neuaufnahme des vor Jahren aufgrund von Unfällen eingestellten, tierschutzwidrigen Seejagdrennens. Der Protest rief die Behörden auf den Plan – deren strenge Vorgaben konnte der Veranstalter nicht umsetzen und musste das Seejagdrennen absagen.DieÖffentlichkeitsarbeitdes HTV war auch 2025 sehr erfolgreich, betonte die erste Vorsitzende. Wieder war das mediale Interesse an der Tierschutzarbeit groß – in verschiedenen TV-Formaten, im Hörfunk und in den Printmedien wurde über die Arbeit des Vereins berichtet. In den Sozialen Medien stiegen die Following-Zahlen weiter an – bei Instagram fast auf das Doppelte. Spendenaufrufe sowie Spendendosen und Futterboxen im Einzelhandel generierten nicht nur Geld-, Futter- und Sachspenden, sondern verschafften der Tierschutzarbeit eine noch größere öffentliche Aufmerksamkeit. Wieder unterstützten zahlreiche Firmen und Unternehmen sowie Influencing-Prominenz den HTV finanziell – viele zum wiederholten Mal. Eine ganz besondere Veranstaltung brachte dem HTV mehr als 51.000 Euro an Spenden ein: Als Charity-Partner der „Eurofurance 2025“ kamen alle Spenden der Teilnehmenden sowie Anteile aus den Erlösen einer angegliederten Kunstmesse dem Verein zugute. Auch im Jahr 2025 war das Tierheim wieder ein sehr beliebter Ort, an dem sich Firmen im Rahmen von „HelpDays“ sozial engagieren konnten. Zahlreiche Teams großer und kleiner Unternehmen unterstützen den HTV zum Beispiel bei der Gartenarbeit, bei Arbeiten rund um die Tierhäuser oder bei Festvorbereitungen.Mit regelmäßigen KinderSonntagen, Aktionen und Ferienprogrammen ist dieTierschutzjugendim HTV weiterhin sehr aktiv: „Die Arbeit der Abteilung Kinder- und Jugendtierschutz ist sehr wichtig, denn sie generiert Tierschutznachwuchs, der unsere Tierschutzarbeit hoffentlich in Zukunft fortsetzen wird“, sagte Janet Bernhardt. Die Tierschutz-Jugendgruppe des HTV engagierte sich 2025 auch im Aufnahme-Studio: Der Podcast „Tierschutz am Mikro!“ hat in acht Folgen zu spannenden Tierschutzthemen informiert – 2026 gibt es weitere Folgen.

Die Versammlung stimmte Satzungsänderungen zu. Diese erfolgten auf Anregung des Deutschen Tierschutzbundes, die Förderung des Jugendtierschutzes in der Satzung festzuhalten. Darüberhinaus wurden erweiterte Datenschutzbestimmungen sowie Anpassungen aus steuerlichen Gründen berücksichtigt.

HTV-Schatzmeister Andreas Petersen erläuterte gemeinsam mit Steuerberater Marco Siebert einige Punkte des Finanzberichtes für das Geschäftsjahr 2025. Nach roten Zahlen im Vorjahr ergab sich für 2025 einGewinn von 1.814.886Euro – obwohl der Betrieb des Tierheims fast 1,5 Millionen Euro Verlust machte. Aufgefangen werden konnte dieser durch Erträge aus Nachlässen und Vermögensverwaltung sowie Spenden. Der Schatzmeister dankte für die wichtige finanzielle Unterstützung durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Tierpatenschaften, die insgesamt 48 Prozent der Gesamterträge ausmachten.

Nach Anpassungen für 2024 und 2025 beschloss die Versammlung, die Mitgliedsbeiträge für 2027 nicht weiter zu erhöhen.

Dem amtierenden Vorstand sprachen die Mitglieder das Vertrauen aus: Mit den Enthaltungen der anwesenden Vorstandsmitglieder wurde der Vorstand für das Geschäftsjahr 2025 entlastet.

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.Neue Süderstraße 25 (ehemals: Süderstraße 399)20537 Hamburg

Mo, Mi, Fr 13:00 - 15:00 UhrSo 9:30 - 11:30 Uhr(Vermittlungenvorzugsweise mit Termin; das Hundevermittlungsbüro ist sonntags nicht durchgehend besetzt)

IBAN: DE93 2005 0550 1111 2161 96BIC: HASPDEHHXXX

AUFNAHMESTOPP FÜR AQUARIENTIERE, HAUSGEFLÜGEL und GROßPAPAGEIENaufgrund erschöpfter Kapazitäten in den entsprechenden Tierhäusern.Falls Sie ein solches Tier gefunden haben, kontaktierten Sie bitte die Polizei oder die Feuerwehr.

VERMITTLUNGSSTOPP für HAUSGEFLÜGELWegen der herrschenden Vogelgrippe können Tauben, Hühner, Gänse etc. unter Umständen nicht vermittelt werden. Bitte fragen Sie bei Ihrem zuständigen Veterinäramt an, ob Sie derzeit ein neues Tier in Ihren Bestand aufnehmen dürfen.Der Vermittlungsstopp gilt nicht für (exotische) Singvögel und Papageienartige.