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title: "Gemeinderat passt Parkraumbewirtschaftung und Gebührenstruktur am Strandbadparkplatz; digitale Jahresparkkarte ab 1. Mai"
sdDatePublished: "2026-04-28T11:03:00Z"
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Gemeinderat passt Parkraumbewirtschaftung und Gebührenstruktur am Strandbadparkplatz; digitale Jahresparkkarte ab 1. Mai

Gemeinderatssitzung am 22. April

Gemeinderat passt Parkraumbewirtschaftung und Gebührenstruktur anDer Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung eine Weiterentwicklung der Parkraumbewirtschaftung beschlossen. Durch eine Ausweitung der Gebührenpflicht soll eine gleichmäßigere Auslastung erreicht und das Dauerparken im öffentlichen Raum reduziert werden. Elektrofahrzeuge bleiben während des Ladevorgangs bis zu vier Stunden gebührenfrei, ausgenommen hiervon sind Parkflächen mit automatischer Kennzeichenerfassung. Ein Schwerpunkt der Anpassungen liegt auf dem Strandbadparkplatz, der nach umfassender Sanierung ab dem 1. Mai mit einem digitalen System zur Kennzeichenerfassung betrieben wird. Damit entfällt die bisherige analoge Jahresparkkarte. Künftig wird eine digitale Jahresparkkarte angeboten. Die regulären Parkgebühren werden angepasst und der Erwerb der Jahresparkkarten erfolgt ausschließlich digital über den Anbieter EasyPark.

Ab dem 1. Januar 2027 wird die Parkraumbewirtschaftung auf weitere Bereiche im Gemeindegebiet ausgeweitet. Neu eingeführt wird eine Gemeindejahresparkkarte, die die Nutzung verschiedener gebührenpflichtiger Parkflächen im gesamten Gemeindegebiet ermöglicht. Die genauen Änderungen und aktuellen Gebühren können auf der Homepage der Gemeinde eingesehen werden.

Bebauungsplan „Sondergebiet – VABA Center Bodensee“ auf den Weg gebrachtDer Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 22. April den Entwurf des Bebauungsplans „Sondergebiet – VABA Center Bodensee“ gebilligt und die förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden beschlossen. Ziel der Planung ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung des bestehenden Areals zu schaffen. Vorgesehen ist insbesondere die Ergänzung um Gastronomie- und Veranstaltungsnutzungen, die in dem bislang festgesetzten Gewerbegebiet nicht zulässig sind.

Neben der Sicherung bestehender Nutzungen wie Werkstatt und Verkauf sollen damit neue Angebote für Veranstaltungen, Gastronomie und Begegnung entstehen. Gleichzeitig ist eine städtebauliche Aufwertung des Bereichs vorgesehen, unter anderem durch eine bessere Strukturierung der Flächen und zusätzliche Begrünung.

Das Bebauungsplanverfahren wird im beschleunigten Verfahren durchgeführt. Die Kosten für die Planung werden vollständig vom Vorhabenträger übernommen. Mit dem Beschluss wird nun die nächste Phase des Verfahrens eingeleitet, in der die Öffentlichkeit die Möglichkeit erhält, Stellungnahmen zum Planentwurf abzugeben.

Neufassung der örtlichen Bauvorschriften auf den Weg gebrachtDer Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 22. April den Entwurf zur Neufassung der örtlichen Bauvorschriften beschlossen und die förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange eingeleitet. Mit der Überarbeitung reagiert die Gemeinde auf veränderte rechtliche Rahmenbedingungen sowie neue städtebauliche Anforderungen. Die bisherige Satzung aus dem Jahr 2017 wird umfassend aktualisiert, vereinfacht und an die aktuelle Landesbauordnung angepasst.

Die Satzung gilt künftig insbesondere in den Bereichen, in denen kein Bebauungsplan besteht, und dient dort als verlässliche Grundlage für eine geordnete bauliche Entwicklung.

Wahl eines Vorstandsmitglieds der BürgerstiftungDer Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 22. April einstimmig Frau Alexandra Weiß als neues Mitglied in den Vorstand der Bürgerstiftung Kressbronn gewählt.

Die Neuwahl war erforderlich geworden, nachdem das bisherige Vorstandsmitglied Edwin Weiß im Januar 2026 verstorben ist. Der Stiftungsvorstand setzt sich damit künftig aus Dr. Karl Hornstein (Vorsitzender), Silke Birk und Alexandra Weiß zusammen.

Mit der Wahl ist der Vorstand der Bürgerstiftung wieder vollständig besetzt und kann seine Arbeit zur Förderung gemeinnütziger Projekte weiterhin engagiert fortführen.

Buchungsmodelle für Kinderbetreuung werden erweitert – Kriterien zur Platzvergabe bleiben unverändertDer Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung über die Platzvergabekriterien und Buchungsmodelle in den kommunalen Kinderbetreuungseinrichtungen beraten.

Der Antrag der Fraktionen von CDU und SPD sah insbesondere die Einführung eines Punktesystems bei der Platzvergabe sowie eine flexiblere Buchung von Nachmittagsbetreuungen vor. Nach intensiver und teils kontroverser Diskussion wurde der Antrag hinsichtlich der Platzvergabekriterien mehrheitlich abgelehnt. Damit bleiben die bisherigen Kriterien – Wohnort, Alter des Kindes und Zeitpunkt der Anmeldung – weiterhin Grundlage der Platzvergabe. Hingegen hat der Gemeinderat den Teil des Antrags zur Flexibilisierung der Buchungsmöglichkeiten für Betreuungszeiten angenommen. Künftig können Nachmittagsbetreuungen differenzierter gebucht werden, wodurch den unterschiedlichen Bedürfnissen der Familien besser Rechnung getragen werden soll.

Mit dem Beschluss verfolgt der Gemeinderat das Ziel, einerseits die bewährten und transparenten Vergabestrukturen zu erhalten und andererseits punktuell mehr Flexibilität für Familien zu ermöglichen.

Gemeinderat bringt Vergabebeschluss für neues Feuerwehrhaus auf den Weg – Realisierungswettbewerb startetIn der Sitzung des Gemeinderates vom 22. April hat der Gemeinderat einstimmig die Durchführung eines Realisierungswettbewerbs für die Planung eines neuen Feuerwehrhauses beschlossen. Ziel des Wettbewerbs ist es, die beste architektonische und funktionale Lösung für die zukünftige Feuerwehrinfrastruktur der Gemeinde zu finden.

Das bestehende Feuerwehrhaus aus dem Jahr 1994 entspricht aufgrund der deutlich gewachsenen Anforderungen der Feuerwehr nicht mehr den heutigen technischen und organisatorischen Standards. Die Feuerwehrbedarfspläne der vergangenen Jahre bestätigen einen erheblichen Handlungsbedarf, insbesondere bei Raumangebot, Fahrzeugunterbringung, Funktionsabläufen und Sicherheitsanforderungen.

Der Wettbewerb wird durch ein spezialisiertes Planungsbüro vorbereitet und durchgeführt. Im Anschluss an den Wettbewerb folgt ein Verhandlungsverfahren, in dem die weiteren Planungsleistungen an den Sieger oder einen der Preisträger vergeben werden sollen. Mit dem Beschluss setzt die Gemeinde einen wichtigen Schritt zur langfristigen Sicherstellung der Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr und zur Modernisierung der kommunalen Gefahrenabwehr.

Gemeinderat Kressbronn a. B. gibt grünes Licht für Vergabeverfahren zum Wärmenetz RiedDer Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung der Durchführung des Vergabeverfahrens für das geplante Wärmenetz Ried zugestimmt. Auf Grundlage der vorliegenden Machbarkeitsstudie sowie der Ergebnisse der Markterkundung soll nun ein mehrstufiges Vergabeverfahren vorbereitet und durchgeführt werden. Ziel ist es, ein geeignetes Wärmeversorgungsunternehmen für die Umsetzung eines zukunftsfähigen und klimafreundlichen Wärmenetzes zu gewinnen.

Mit dem Beschluss wird ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen und wirtschaftlich tragfähigen Wärmeversorgung in Kressbronn a. B. vollzogen.

Wassergefahrenmanagement: Vergabe von Ingenieurleistungen beschlossenDer Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 22. April die Vergabe von Ingenieurleistungen an das Ingenieurbüro Breinlinger Ingenieure aus Tuttlingen im Bereich Wassergefahrenmanagement beschlossen. Die bislang getrennt bearbeiteten Themen Hochwasserschutz und Starkregenrisikomanagement sollen künftig gemeinsam unter dem Arbeitstitel „Wassergefahrenmanagement“ bearbeitet werden. Dadurch können Synergien genutzt, Planungsprozesse effizienter gestaltet und Maßnahmen besser aufeinander abgestimmt werden. Das beauftragte Leistungspaket umfasst insbesondere die fachliche Zusammenstellung geeigneter Maßnahmen, die Ausarbeitung der erforderlichen Planunterlagen sowie die Erstellung des Förderantrags.

Gemeinderat lehnt Bau eines zentralen Lagerplatzes ab – Arbeitskreis soll Alternativen erarbeitenIn seiner jüngsten öffentlichen Sitzung hat der Gemeinderat die Planung für einen zentralen Bauhof-Lagerplatz im Bereich Linderhof mehrheitlich abgelehnt. Hintergrund der Entscheidung war der vorgesehene Neubau eines rund 4.000 m² großen, zentralen Lager- und Betriebsplatzes für den Bauhof. Dieser sollte künftig die derzeit dezentral genutzten Lagerflächen bündeln und insbesondere den Wegfall des Strandbadparkplatzes als Zwischenlager ausgleichen. Die Gesamtkosten der Maßnahme wurden auf rund 1,3 Millionen Euro beziffert.

Im Gemeinderat wurde insbesondere die Kostenentwicklung kritisch diskutiert. Im Ergebnis fand der Beschlussvorschlag keine Mehrheit. Gleichzeitig wurde im Gremium deutlich, dass der Bedarf an geeigneten Lagerflächen weiterhin besteht. Ohne entsprechende Kapazitäten kann der Bauhof seine Aufgaben nur eingeschränkt erfüllen. Vor diesem Hintergrund soll nun kurzfristig eine alternative Lösung durch einen Arbeitskreis erarbeitet werden. Vertreter der Fraktionen werden mit der Verwaltung mögliche Einsparungen, alternative Flächen und reduzierte Planungsansätze prüfen. Ziel ist es, zeitnah eine tragfähige und wirtschaftlich vertretbare Lösung zu entwickeln.