Roche erhält CE-Kennzeichnung für Elecsys NfL-Bluttest zur Neuroinflammation bei RRMS in Deutschland; frühzeitige klinische Entscheidungen möglich
Roche erhält CE-Kennzeichnung für neuen Elecsys® NfL-Bluttest zum Nachweis von Neuroinflammation bei Multipler Sklerosis
UnternehmenUnternehmenWer wir sindWas uns antreibtUnsere StandorteRoche StoriesEventsPodcast
PatienteninformationenPatienteninformationenUnser Service für Patient:innenInformationen zu KrankheitenDiagnostik ist VorsorgeKlinische Studien
Neuer NfL-Bluttest zum Nachweis von Neuroinflammation bei Multipler Sklerose erhält CE-Kennzeichnung
Der Elecsys® NfL-Bluttest weist neuroaxonale Schäden im Zusammenhang mit Neuroinflammation beiErwachsenen mit diagnostizierter schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS) nach.¹
Der Elecsys® NfL-Bluttest weist neuroaxonale Schäden im Zusammenhang mit Neuroinflammation bei
Erwachsenen mit diagnostizierter schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS) nach.¹
Im Vergleich zu den derzeitigen Standardmethoden ermöglicht der minimalinvasive Bluttest Patient:innen ein vereinfachtes Monitoring ihres neuroinflammatorischen Status.
Der Elecsys® NfL-Test macht verborgene neuroinflammatorische Prozesse sichtbar. Damit hat er das Potenzial, ein verlässliches MS-Monitoring zu ermöglichen und frühzeitige klinische Entscheidungen zu erleichtern.²,³
Der Elecsys® Neurofilament Leichtkette (NfL)-Test von Roche hat die CE-Kennzeichnung zur Erkennung von Neuroinflammation bei Patient:innen mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS) erhalten.¹
Die Entwicklung des Tests stellt eine wichtige Innovation im Krankheitsmanagement der Multiplen Sklerose dar und bietet Klinikern eine minimal-invasive Methode zur Überwachung der durch Multiple Sklerose verursachten neuronalen Schäden. Durch einen einfachen Bluttest zur Messung von NfL – einem Protein, das bei Nervenzellschäden freigesetzt wird – liefert der Elecsys® NfL-Test ein Bild der mit Multipler Sklerose verbundenen Neuroinflammation und könnte dazu beitragen, mehr Betroffenen ein regelmäßiges Monitoring zugänglich zu machen.Da NfL-Werte im Blut natürlicherweise mit dem Alter ansteigen, bietet der Elecsys® NfL-Test alterskorrigierte Normwerte (Perzentile), die Ärzten die Interpretation der Ergebnisse erleichtern⁴ . Sie ermöglichen den Abgleich mit einer gleichaltrigen, gesunden Referenzgruppe und können helfen, krankheitsbedingte neuronale Schäden von normalen Alterungsprozessen zu unterscheiden und Fehlinterpretationen zu vermeiden. Diese Einblicke könnten routinemäßige klinische Beurteilungen und MRT-Scans ergänzen und so zu einem früheren und besser fundierten Krankheitsmanagement beitragen.
Der Elecsys® NfL-Test läuft auf den weit verbreiteten cobas®-Analysesystemen von Roche und liefert zuverlässig standardisierte und konsistente Ergebnisse,¹ unabhängig davon, wo der Test durchgeführt wird. Da nur eine einfache Blutprobe erforderlich ist, kann die Entnahme in der Arztpraxis erfolgen, wodurch die Notwendigkeit für Patient:innen entfällt, spezialisierte Zentren zu besuchen. Laboren ermöglicht die automatisierte Hochdurchsatztestung auf den cobas®-Analysesystemen maximale Workflow-Effizienz.
Multiple Sklerose ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung, von der in Deutschland über 280.000 Menschen betroffen sind.⁵ Ein frühzeitiges und regelmäßiges Monitoring der Krankheitsaktivität ist entscheidend für die Optimierung der Behandlung. Allerdings ist der Zugang zu regelmäßigen MRT-Untersuchungen häufig mit Hürden verbunden – blutbasierte Tests wie der Elecsys® NfL-Test können hier das Monitoring unterstützen.
Über NfLNeurofilament Leichtkette (NfL) ist ein Zytoskelettprotein⁶, das fast ausschließlich in Neuronen⁷ vorkommt und ein sensitiver Indikator für neuroaxonale Schäden²,⁸ ist. Unter normalen Bedingungen wird NfL in geringen Mengen aus den Axonen freigesetzt⁶; die Freisetzung nimmt jedoch mit dem Alter⁹ und auch nach anderen Schädigungen des Gehirns⁶ zu. Folglich können abnormal erhöhte NfL-Konzentrationen bei einer Reihe von akuten und chronischen neurologischen Erkrankungen im Liquor und im Blut gemessen werden.²,⁶,⁸
Der Roche Elecsys® NfL ist ein quantitativer In-vitro-Immunoassay zur Messung des NfL-Proteins in humanen Serum und Plasma. Elecsys® NfL ist dazu bestimmt, die Neuroinflammation bei erwachsenen Patienten widerzuspiegeln, bei denen eine schubförmig-remittierende Multiple Sklerose diagnostiziert wurde.² Er liefert alterskorrigierte Normwerte (Perzentile), um Ärzten die Interpretation der NfL-Werte im Vergleich zu einer gleichaltrigen Vergleichsgruppe zu erleichtern. Der Test läuft in IVD-Qualität auf den weit verbreiteten, vollautomatisierten cobas®-Systemen von Roche für standardisierte Hochdurchsatz-Testungen.
Elecsys NfL - Informationen zum ProduktÜber Roche in der Neurologie
Die Neurologie ist ein wichtiger Schwerpunkt der Forschung und Entwicklung bei Roche. Unser Ziel ist es, bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, um neue Diagnostika und Therapien zu entwickeln, die dazu beitragen, das Leben von Menschen mit chronischen und potenziell schwerwiegenden Erkrankungen weltweit zu verbessern.
Roche untersucht derzeit mehr als ein Dutzend Medikamente zur Behandlung neurologischer Erkrankungen, darunter Multiple Sklerose, spinale Muskelatrophie, Neuromyelitis-optica-Spectrum-Erkrankungen, Alzheimer-Krankheit, Huntington-Krankheit, Parkinson-Krankheit und Duchenne-Muskeldystrophie. Roche Diagnostics hat eine breite Palette an zugelassenen und in der Erprobung befindlichen Tools entwickelt, darunter blutbasierte Tests sowie Tests zur Untersuchung des Liquors (CSF), mit dem Ziel, neurologische Erkrankungen effektiver zu erkennen, zu diagnostizieren und zu überwachen.
Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir uns dafür ein, die Grenzen des wissenschaftlichen Verständnisses zu erweitern, um einige der schwierigsten Herausforderungen der heutigen Neurologie zu lösen.
Alle erwähnten Markennamen sind gesetzlich geschützt .
Referenzen[1] Roche Diagnostics GmbH. Elecsys NfL. Method Sheet 09880488500 V1.0. Roche Diagnostics GmbH; 2025.[2] Khalil M, et al. Nat Rev Neurol 2018;14:577–89.https:
s41582-018-0058-z[3] Bar-Or A, et al. EBioMedicine 2023;93:104662.https:
j.ebiom.2023.104662[4]Khalil M, Pirpamer L, Hofer E, et al. Nat Commun 2020;11:812.https:
s41467-020-14612-6[5] Multiple Sclerosis International Federation. (2020). Atlas of MS, 3rd Edition.https:
www.atlasofms.orgAccessed 18 April 2026.[6] Gaetani L, et al. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2019;90:870–81.https:
jnnp-2018-320106[7] Gafson AR, et al. Brain 2020;143:1975–98.https:
awaa098[8] Freedman MS, et al. EBioMedicine 2024;101:104970.https:
j.ebiom.2024.104970[9] Itorralba J, Schneider R. Pract Neurol (US) 2024;23(2):18–21.https:
Das könnte Sie auch interessieren
Links zu Websites Dritter werden im Sinne des Servicegedankens angeboten. Der Herausgeber äußert keine Meinung über den Inhalt von Websites Dritter und lehnt ausdrücklich jegliche Verantwortung für Drittinformationen und deren Verwendung ab.