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title: "Verbraucherinnen und Verbraucher der Eurozone Ergebnisse der EZB-Umfrage zu den Verbrauchererwartungen März 2026; Inflationserwartungen im nächsten Jahr auf 4,0% gestiegen"
sdDatePublished: "2026-04-29T08:06:00Z"
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Verbraucherinnen und Verbraucher der Eurozone Ergebnisse der EZB-Umfrage zu den Verbrauchererwartungen März 2026; Inflationserwartungen im nächsten Jahr auf 4,0% gestiegen

Ergebnisse der EZB-Umfrage zu den Verbrauchererwartungen: März 2026

Europäische Zentralbank
Generaldirektion Kommunikation
Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main, Deutschland
Tel.: +49 69 1344 7455, E-Mail: media@ecb.europa.eu, Internet: www.ecb.europa.eu

Nachdruck nur mit Quellenangabe gestattet.
Übersetzung: Deutsche Bundesbank

Pressemitteilung
28. April 2026
Ergebnisse der EZB-Umfrage zu den
Verbrauchererwartungen: März 2026
Verglichen mit Februar 2026 haben sich folgende Entwicklungen ergeben:
•
Die von den Verbraucherinnen und Verbrauchern in den vergangenen zwölf Monaten
wahrgenommene Inflation sowie ihre Erwartungen bezüglich der Inflation in den kommenden
zwölf Monaten und der Inflation in drei Jahren stiegen im Median allesamt deutlich an. Der
Median der Erwartungen bezüglich der Inflation in fünf Jahren stieg dagegen leicht an.
•
Die Erwartungen hinsichtlich des Wachstums der nominalen Einkommen in den kommenden
zwölf Monaten blieben unverändert. Die Erwartungen zum Wachstum der nominalen Ausgaben in
den kommenden zwölf Monaten stiegen hingegen an.
•
Die Erwartungen zum Wirtschaftswachstum in den kommenden zwölf Monaten fielen stärker
negativ aus, während die Erwartungen zur Höhe der Arbeitslosenquote in zwölf Monaten
anstiegen.
•
Die Erwartungen zum Preisanstieg bei Immobilien in den kommenden zwölf Monaten stiegen an
und Erwartungen in Bezug auf die Hypothekenzinsen in zwölf Monaten ebenfalls.
Inflation
Der Median der in den vergangenen zwölf Monaten wahrgenommenen Inflation stieg im März auf 3,5 %
nach 3,0 % im Februar. Der Median der Inflationserwartungen für die kommenden zwölf Monate und
jener der Erwartungen bezüglich der Inflation in drei Jahren, die im Februar beide bei 2,5 % gelegen
hatten, erhöhten sich im März auf 4,0 % bzw. 3,0 %. Auch die Erwartungen bezüglich der Inflation in
fünf Jahren stiegen im März an (2,4 % nach 2,3 % im Februar). Die Unsicherheit bezüglich der
Inflationserwartungen
in
den
kommenden
zwölf
Monaten
erhöhte
sich
im
März.
Die

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Europäische Zentralbank
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Inflationswahrnehmung und die kurzfristigen Inflationserwartungen der Verbraucherinnen und
Verbraucher in den unteren Einkommensquintilen lagen im Schnitt nach wie vor etwas über jenen in
den oberen Einkommensquintilen. Dieser Trend ist seit 2023 zu beobachten. Gleichwohl entwickelten
sich
die
Inflationswahrnehmung
und
die
Inflationserwartungen
in
den
verschiedenen
Einkommensgruppen weiterhin ähnlich. Alle Einkommensgruppen berichteten im März von einer
erhöhten Inflationswahrnehmung und höheren Erwartungen bezüglich der Inflation in einem Jahr. Unter
den jüngeren Befragten (Altersgruppe 18-34 Jahre) waren die Inflationswahrnehmung und die
Inflationserwartungen nach wie vor geringer als bei den älteren Befragten (Altersgruppen 35-54 Jahre
und 55-70 Jahre).

Umfrageergebnisse zur Inflation
Einkommen und Konsum
Die Erwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher zum Wachstum der nominalen Einkommen in
den kommenden zwölf Monaten blieben im März mit 1,2 % gegenüber dem Vormonat unverändert. Das
wahrgenommene Wachstum der nominalen Ausgaben in den vergangenen zwölf Monaten stieg
unterdessen von 4,6 % im Februar auf 5,1 % im März. Die Erwartungen für das Wachstum der
nominalen Ausgaben in den kommenden zwölf Monaten erhöhten sich von 3,5 % auf 4,1 % und
erreichten damit das höchste Niveau seit März 2023. Dabei berichteten die Befragten aus den drei
untersten Einkommensquintilen von etwas höheren Erwartungen als jene in den zwei obersten
Quintilen.

Umfrageergebnisse zu Einkommen und Konsum
Wirtschaftswachstum und Arbeitsmarkt
Die Erwartungen zum Wirtschaftswachstum in den kommenden zwölf Monaten fielen im März stärker
negativ aus. Sie sanken von -0,9 % im Februar auf -2,1 % im März. Die Erwartungen in Bezug auf die
Arbeitslosenquote in zwölf Monaten stiegen unterdessen von 10,8 % auf 11,3 %. Wie bereits in den
Monaten zuvor waren sie bei den einkommensschwächeren Haushalten am höchsten (13,7 %) und bei
den einkommensstärkeren Haushalten am niedrigsten (9,7 %). Die Verbraucherinnen und Verbraucher
rechneten weiterhin damit, dass die künftige Arbeitslosenquote leicht über der derzeit
wahrgenommenen Quote von 10,6 % liegen
wird, was auf einen weitgehend stabilen

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Arbeitsmarktausblick hindeutet.

Umfrageergebnisse zu Wirtschaftswachstum und Arbeitsmarkt
Wohnimmobilienmarkt und Kreditzugang
Die Verbraucherinnen und Verbraucher rechneten im März damit, dass der Preis der von ihnen selbst
bewohnten Immobilie in den kommenden zwölf Monaten um 3,7 % steigen wird (nach 3,6 % im
Februar). Wie in den Vormonaten fielen die Erwartungen zum Preisanstieg bei Immobilien bei den
Befragten in den untersten Einkommensquintilen im Schnitt höher aus (3,9 %) als bei jenen in den
obersten Einkommensquintilen (3,6 %). Die Erwartungen zum Niveau der Hypothekenzinsen in den
kommenden zwölf Monaten stiegen im März auf 4,9 % nach 4,7 % im Februar. Dabei hatten die
einkommensschwächeren Haushalte – wie bereits in den Monaten zuvor – die höchsten Erwartungen
(5,5 %) und die einkommensstärkeren Haushalte die niedrigsten (4,3 %). Der Nettoanteil der privaten
Haushalte, die von einer Verschärfung des Kreditzugangs in den zurückliegenden zwölf Monaten
berichteten (also der Saldo aus den Haushalten, die einen restriktiveren Zugang angaben, und jenen,
die eine Lockerung meldeten), erhöhte sich im März und erreichte ein Niveau, das zuletzt im April 2024
verzeichnet worden war. Der Nettoanteil der Privathaushalte, die für die kommenden zwölf Monate mit
einem schwierigeren Zugang rechneten (also der Saldo aus den Haushalten, die mit einem restriktiveren
Zugang rechneten, und jenen, die mit einer Lockerung rechneten) stieg ebenfalls, und zwar auf den
höchsten Stand seit Januar 2024.

Umfrageergebnisse zu Wohnimmobilien und Kreditzugang

Die den aggregierten Ergebnissen zugrunde liegenden Mikrodaten sind auf der CES-Website im
Abschnitt Data and methodological information abrufbar.
Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Umfrage zu den Verbrauchererwartungen vom April ist für
den 1. Juni 2026 vorgesehen.
Kontakt für Medienanfragen: Benoit Deeg (Tel.: +49 172 1683704)

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Nachdruck nur mit Quellenangabe gestattet.
Übersetzung: Deutsche Bundesbank
Anmerkung
•
Die aktuelle CES-Befragung wurde im Zeitraum vom 5. bis 30. März 2026 durchgeführt.
•
Die wichtigsten aggregierten Ergebnisse für einzelne Länder und den Euroraum werden monatlich im Data Portal der EZB
und auf der Website der EZB veröffentlicht.
•
Soweit nicht anders angegeben, beziehen sich die in dieser Pressemitteilung ausgewiesenen Statistiken auf den mit 2 %
winsorisierten Mittelwert. Weitere Einzelheiten finden sich in der CES-Dokumentation zur Berechnung der aggregierten
Statistiken.
•
Die EZB-Umfrage zu den Verbrauchererwartungen (ECB Consumer Expectations Survey – CES) ist eine monatliche
Online-Befragung, die derzeit unter rund 19 000 Verbraucherinnen und Verbrauchern ab 18 Jahren aus elf Euro-Ländern
(Belgien, Deutschland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Portugal und Finnland)
durchgeführt wird. Die Ergebnisse fließen in die geldpolitische Analyse ein und ergänzen andere von der EZB verwendete
Datenquellen.
•
Weitere Informationen zur Umfrage und zu den Daten sind auf der CES-Website abrufbar. Detaillierte Informationen finden
sich auch in den folgenden beiden Publikationen: Bańkowska, K. et al., ECB Consumer Expectations Survey: an overview
and first evaluation, Occasional Paper Series der EZB, Nr. 287, 2021; Georgarakos, D. und Kenny, G., Household spending
and fiscal support during the COVID-19 pandemic: Insights from a new consumer survey, Journal of Monetary Economics,
Bd. 129 (Supplement), 2022, S. S1-S14.
•
Die Umfrageergebnisse geben nicht die Meinung der Beschlussorgane oder Beschäftigten der EZB wieder.