---
title: "SC Freiburg beim Halbfinal-Hinspiel gegen Sporting Braga in Braga; Chance aufs Finale deutlich erhöht"
sdDatePublished: "2026-04-29T10:09:00Z"
source: "https://www.bundesliga.com/de/bundesliga/news/sc-freiburg-halbfinale-europa-league-hinspiel-bei-sporting-braga-liveticker-37120"
topics:
  - name: "sport event"
    identifier: "medtop:20001108"
  - name: "football"
    identifier: "medtop:20001065"
  - name: "sport achievement"
    identifier: "medtop:20001301"
locations:
  - "Mainz"
  - "Portugal"
  - "Belgium"
  - "Dortmund"
  - "Freiburg (im Breisgau)"
  - "Spain"
  - "Heidenheim"
  - "Stuttgart"
---


SC Freiburg beim Halbfinal-Hinspiel gegen Sporting Braga in Braga; Chance aufs Finale deutlich erhöht

Der SC Freiburg will sein Europapokal-Märchen auch in Braga fortsetzen | Bundesliga

Der SC Freiburg will sein Europapokal-Märchen auch in Braga fortsetzen

Im Halbfinal-Hinspiel der Europa League sind die Breisgauer am Donnerstag (ab 21 Uhr) bei Sporting Braga gefragt.

Schon jetzt ist die Europapokal-Reise desSport-Club Freiburglegendär. Das Viertelfinale gegen Celta Vigo schrieb Geschichte, nie zuvor waren die Breisgauer im internationalen Geschäft unter die letzten Acht gekommen.

Umso bemerkenswerter die Dominanz, die der SCF in den beiden Partien gegen die Spanier an den Tag legte, 3:0 zuhause und 3:1 auswärts gewann. Es geht also historisch weiter - die nächste Station des Europacup-Märchens: Portugal.

Im Halbfinal-Hinspiel beim Sporting Club de Braga wollenVincenzo Grifound Co. den Grundstein für die Vollendung der Geschichte legen. Der Einzug ins Finale der Europa League winkt.

"Werden nicht aufhören zu arbeiten"

Schon wenige Momente nach dem beeindruckenden Rückspiel-Sieg im Viertelfinale von Vigo legte Trainer Julian Schuster den Fokus auf die Fortsetzung der besonderen Reise. Den ersten Einzug in ein internationales Halbfinale bezeichnete der Coach auf der PK nach der Partie zwar als historisch - legte aber direkt nach:

"Wir haben den Moment genossen, aber wir werden nicht aufhören, zu arbeiten. Das ist nur der nächste Schritt", so der Trainer, der den Freiburger Erfolgshunger vorlebt. "Wir werden weitermachen und wir werden uns voll und ganz auf die nächsten Herausforderungen konzentrieren. Das ist unsere Mentalität."

Genau diese Mentalität ist auch am Donnerstag gefragt. Die beiden kleinen Rückschläge - die knappe Niederlage im Pokal-Halbfinale beimVfB Stuttgartsowie diedeutliche Pleite beim Bundesliga-Gastspiel in Dortmund- sollen in Vergessenheit geraten. Dafür braucht es aber eine Top-Leistung.

Braga von "Pep-Schüler" und zwei ehemaligen Bundesliga-Akteuren angeführt

Braga ist heimstark, verlor in seiner "Festung", dem legendären Steinbruch-Stadion von Estádio Municipal, nur eine von sechs Europapokal-Spielen in dieser Saison. Die Mannen des ehemaligen Guardiola-Assistenten Carlos Vicens werden dabei offensiv von zwei alten Bekannten aus der Bundesliga angeführt.

Florian Grillitsch (u. a.TSG Hoffenheim) und Rodrigo Zalazar (ehemalsSchalke 04) - Zweitgenannter als Top-Torjäger mit 22 Pflichtspieltreffern in dieser Saison - sind Stammspieler. Eine Schlüsselrolle wird also erneut auf die Defensive umMatthias Ginterzukommen.

Sollte sich der SCF auch in Braga sattelfest präsentieren und vorne für die berühmten Nadelstiche sorgen, steht einer perfekten Ausgangslage vor dem Heimspiel im Europapark-Stadion nichts im Weg. Es wäre der nächste Schritt zur Vollendung des Europapokal-Märchens.

Schuster und Schmidt nach Freiburg - Heidenheim

Die Trainerstimmen nach BVB gegen den SCF

Die Trainerstimmen nach Mainz - Freiburg

Die Trainerstimmen zum Monster-Comeback der Bayern

Die fünf Top-Tore des 28. Spieltags!

Eggestein beschenkt Freiburg durch späten Treffer

Der "kleine" SC Freiburg will Geschichte schreiben

Ein Moment reicht für den Sieg

Super-Samstag um die Champions League

Schaffst du "Alle Neune"? Zeig's im Spieltags-Quiz!

Das Restprogramm auf einen Blick

Die Schiri-Ansetzungen am 31. Spieltag

Der Sport-Club beendete die Ligaphase auf dem siebten Platz. Im Achtelfinale setzt es zunächst eine vermeidbare Hinspiel-Niederlage gegen Genk (0:1), bevor im Rückspiel eine 5:1-Gala hingezaubert wurde. Im Viertelfinale gab es die erwähnten Leistungen gegen Vigo (3:0, 3:1) zu bejubeln.