Sicherheitsbürgermeister Jan Pratzka und Dr. Michael Katzsch bei Grundsteinlegung der Stadtteilfeuerwehr in Langebrück; Fertigstellung 2027 vorgesehen
Langebrück: Grundsteinlegung für Neubau der Stadtteilfeuerwehr
Langebrück: Grundsteinlegung für Neubau der Stadtteilfeuerwehr
Am heutigen Dienstag, 28. April 2026, haben Sicherheitsbürgermeister Jan Pratzka und der Leiter des Brand- und Katastrophenschutzamtes Dr. Michael Katzsch gemeinsam mit den Langebrücker Kameraden den Grundstein für den Neubau der Stadtteilfeuerwehr gelegt. Damit werden moderne Rahmenbedingungen für die Einsatzkräfte vor Ort geschaffen.
Die Freiwillige Feuerwehr Langebrück zählt aktuell 100 Mitglieder. Davon engagieren sich 43 aktiv in der Einsatzabteilung, 31 gehören der Alters- und Ehrenabteilung an und 26 Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr organisiert. Geleitet wird die Wehr von Wehrleiter Sören Hilsberg sowie seinen Stellvertretern Peter Schneider und Tino Seiferheld.
Im Jahr 2025 wurde die Stadtteilfeuerwehr zu insgesamt 56 Einsätzen alarmiert. Diese gliedern sich in 21 Brandeinsätze und 35 Hilfeleistungseinsätze. Der Standort Langebrück hat dabei eine besondere strategische Bedeutung: Als wichtiger Baustein der Gefahrenabwehr im Dresdner Norden trägt die Feuerwehr maßgeblich dazu bei, die gesetzlich vorgegebenen Hilfsfristen einzuhalten und schnelle Hilfe für die Bevölkerung sicherzustellen.
Mit dem Neubau an der Lessingstraße 11 entstehen nun zeitgemäße Rahmenbedingungen für diese wichtige Arbeit. Das moderne Gerätehaus wird künftig nicht nur den Anforderungen eines leistungsfähigen Einsatzdienstes gerecht, sondern auch als zentraler Treffpunkt für Ausbildung, Kameradschaft und Jugendarbeit dienen.Geplant ist ein funktionales Gebäude mit vier Stellplätzen für Einsatzfahrzeuge sowie ausreichenden Flächen für Umkleiden, Schulungen, Werkstätten und Lager. Die Nutzfläche beträgt rund 1.000 Quadratmeter und verteilt sich auf zwei Etagen, deren Struktur sich konsequent an den Abläufen im Einsatzdienst orientiert.
Auch in ökologischer Hinsicht setzt der Neubau Akzente: Eine langlebige Klinkerfassade, Fassadenbegrünung in Teilbereichen sowie ein Gründach mit Photovoltaikanlage und Stromspeicher unterstreichen den nachhaltigen Anspruch des Projekts.
Die Bauarbeiten begannen mit dem Abbruch des ehemaligen Gaswerkes bis Ende 2025. Seit Februar 2026 laufen die Rohbaumaßnahmen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Gerätehauses ist für November 2027 vorgesehen. Nach dem Rückbau des bisherigen Standorts sowie abschließenden Arbeiten im Außenbereich wird die Gesamtmaßnahme voraussichtlich im Herbst 2028 abgeschlossen sein.Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund elf Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen unterstützt das Vorhaben mit Fördermitteln in Höhe von 150.000 Euro.
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