EU-Kommission prüft Revision der Regeln für die Produktion von grünem Wasserstoff in Brüssel; Grüner Wasserstoff um 50% teurer Editorial Wind/Wasserstoff - Erneuerbare Energien Hamburg | EEHH Navigation überspringen Über uns EEHH Strategie 2025 EEHH Geschäftsstelle Vorstand Aufsichtsrat Kooperationspartner Mitgliedschaften Der Verein Clusterpolitik Hamburg Internationale Kooperationen (EN) Themen & Projekte Themen Erneuerbare Wärme Batterie und Speichertechnologien Wind Branchenverzeichnis Wind (Karte) Branchenverzeichnis Wind Sektorenkopplung Solar Wasserstoff Projekte Übersicht KLIMAready TALENTready Norddeutsches Reallabor Norddeutsche Wasserstoffstrategie (NDWS) QuW-LiB WIN(D)SCHOOL KAIROS for Clusters Mitglieder Mitgliedsunternehmen Werde Mitglied Übersicht Leistungen Statements Dokumente Unverbindliche Anfrage Downloads Foren Alle Foren im Überblick Batterie & Speichertechnologien Rückblicke Finanzierung & Recht Rückblicke Forenleitung Internationales Rückblicke Medien Rückblicke Personal Rückblicke Sektorenkopplung Rückblicke Forenleitung Solar PV-Leitfaden - Logistik- Gewerbeimmobilien KI Chatbot zum PV-Leitfaden (Logistik- Gewerbe­immo­bilien) PV-Leitfaden - Wohnungsbau Machbarkeits- & Fallstudien Solarpotenzialstudie Rückblicke Forenleitung Wärme Rückblicke Forenleitung Wasserstoff Rückblicke Wind Rückblicke Forenleitung Young Energy Pioneers Hamburg (YEPHH) Karriere Jobbörse Übersicht Job eintragen Karriereorientierung Bewerbung bei EEHH Newsroom Alle Nachrichten Downloads Rubriken Podcasts Video‑Datenbank Video‑Datenbank (Archiv) Pressemitteilungen Jahresberichte EEHH Jahresbericht 2025 (DE) EEHH Jahresbericht 2025 (EN) EEHH Jahresbericht 2024 (DE) EEHH Jahresbericht 2024 (EN) EEHH Jahresbericht 2023 (DE) EEHH Jahresbericht 2023 (EN) EEHH Jahresbericht 2022 (DE) EEHH Jahresbericht 2022 (EN) EEHH Jahresbericht 2021 (DE) EEHH Jahresbericht 2021 (EN) Eigene Papiere & Studien Wasserstoff-Gipfel Hamburg Forderungen zur NWS Solarmachbarkeitsstudie Newsletter Newsletter Archiv Newsletter Bestellen Newsletter Abmelden Podcast Blog Events Terminkalender Alle Events EEHH-Events Externe Events Exkursionsziele Event eintragen German Renewables Award Übersicht Jury - EEHH-Medienpreis Bewerbungsverfahren Teilnahmebedingungen Allgemein Bewerbungsfrist und Zeitplan Produktinnovation des Jahres Wasserstoffinnovation des Jahres Projekt des Jahres Studierendenarbeit des Jahres Lebenswerk Aufbau und Inhalt der Bewerbung Hier bewerben Rückblicke Rückblick 2025 Rückblick 2024 Rückblick 2023 Rückblick 2022 Rückblick 2021 Rückblick 2020 Rückblick 2019 Rückblick 2018 Rückblick 2017 Rückblick 2016 Rückblick 2015 Rückblick 2014 Rückblick 2013 Rückblick 2012 Messen & Specials E-World 2027 Hydrogen Technology World Expo 2026 Intersolar 2026 Rückblicke E-World 2026 Hyvolution 2026 German Renewables Award - 2025 Hydrogen Technology Expo 2025 EEHH Sommerfest 2025 E-World 2025 Wind Energy Hamburg 2024 HOW 2024 International Partnering Forum 2024 Forschung & Innovation Übersicht der Angebote Unser F&I-Netzwerk Hochschulen Energie­forschungs­verbund Weitere F&I-Partner Vernetzung & Matchmaking Problem sucht Lösung H₂-Marktplatz Fördermittel und Förderanträge Schaufenster Innovation In den letzten Wochen kursierte in Brüssel das Gerücht, dass die EU-Kommission im Rahmen von „Accelerate EU“ eine Prüfung und Revision der Regeln für die Produktion von grünem Wasserstoff und seine Derivate bereits ab Juni 2026 plane. Die Revision wird offensichtlich gegenüber dem ursprünglichen Prüftermin 2028 vorgezogen, da der Hochlauf der Produktion von grünem Wasserstoff bisher sehr langsam verläuft. Die für 2030 avisierten Ausbauzahlen für die Elektrolyseleistung von 30 GW werden nicht annähernd erreicht. Auch in Deutschland wird vom Ausbauziel von 10 GW bis 2030 voraussichtlich auch nur maximal 2 Gigawatt bis 2030 installiert werden aus dem gleichen Grund. Die Wasserstoffbranche hat seit der Vorstellung des „Delegated Acts“ für die Produktion von grünem Wasserstoff 2023 darauf hingewiesen, dass die dort formulierte Anforderungen nicht praxisgerecht seien, um einen Hochlauf zu gewährleisten. Insbesondere die vorgesehene Pflicht, ab 2028 nur noch Strom aus neue „zusätzliche“ erneuerbare Stromerzeugungskapazitäten einzusetzen, sei ein kostentreibender Faktor. Außerdem ist unklar, warum diese Regelung nur für Wasserstoffproduktion gelten sollr und nicht für andere Stromabnehmer, wie z.B. Rechenzentren. Ab 2030 soll außerdem eine stündliche Bilanzierungspflicht für Elektrolyseurstrom gelten, während bisher eine monatliche Bilanzierung vorgeschrieben ist. Diese Pflicht führt dazu, dass erheblich mehr Grünstrom beschafft werden muss als bei einer monatlichen Bilanzierung. Die Folge beider Regelungen ist, dass der grüne Wasserstoff laut unseren Mitgliedern etwa 50% mehr kosten würde, als wenn monatlich bilanziert würde und auch Strom aus ältere Wind- oder Solarparks verwendet werden könnte. Der mangelnde Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft ist nicht überraschend eingetreten. Wie könnte die Situation verbessert werden? Im Vergleich zu den ursprünglichen Zielen hat die EU-Kommission durch ihre wenig praxisgerechte Regulatorik ungefähr fünf Jahre verloren. Eine einfache Lösung, die aus unserer Sicht angemessen wäre und für die nicht das ganze Regelwerk neu entwickelt werden müsste, würde beinhalten, dass die Fristen für die Zusätzlichkeit und für die stündliche Bilanzierung des Grünstroms im Elektrolyseur beide auf frühestens 2035 gelegt würden. Dann wäre der grüne Wasserstoff bis dahin für Industrieabnehmer signifikant günstiger; mehr Nachfrage würde sich entwickeln. Wenn bis 2035 ein wesentlicher Ausbau der Elektrolysekapazitäten stattgefunden haben wird, wird durch diese Skalierung bis dahin das Kostenniveau weiter sinken und eine signifikante Dekarbonisierung von Industrie, Schifffahrt und Luftfahrt erfolgen. Die Fristen für Zusätzlichkeit und Gleichzeitigkeit der Grünstromerzeugung müssen auf 2035 oder später verlegt werden. Diese Aufgabe sollte für ein Programm mit dem vielversprechenden Namen „Accelerate EU“ definitiv möglich sein! Seit Gründung in 2011 ist Jan Rispens, als gelernter Elektrotechnik-Ingenieur, Geschäftsführer der EEHH Clusteragentur und seit 20 Jahren aktiv im Bereich nachhaltige Energieversorgung und Klimaschutz. --- Source: https://www.erneuerbare-energien-hamburg.de/de/news/details/editorial-wind-wasserstoff.html sdDatePublished: 2026-04-29T10:07:00Z Topics: energy industry, renewable energy Locations: Hamburg, Belgium, Germany