FC St. Pauli empfängt Mainz 05 im Heimspiel; Rechnerisch Platz 15 noch erreichbar
FC St. Pauli | „Wir haben den Glauben in uns, dass wir es schaffen…
„Wir haben den Glauben in uns, dass wir es schaffen können“
Die Saison neigt sich immer mehr dem Ende entgegen, am Sonntag (3.5., 15:30 Uhr) empfangen unsere Kiezkicker im vorletzten Heimspiel den 1. FSV Mainz 05. Vor der Partie gegen die Rheinhessen nahm sich Keeper Nikola Vasilj viel Zeit für die Fragen der Medienvertreter*innen und sprach u.a. über…
…die Niederlage in Heidenheim und sportliche Situation: „Zu diesem Zeitpunkt der Saison hat diese Niederlage sehr geschmerzt. Alle im Team waren enttäuscht, dass wir das Spiel verloren haben. Als Mannschaft haben wir ein schlechtes Spiel absolviert. Wir dürfen aber keine Zeit verschwenden, zurückzublicken und den Punkten hinterherzutrauern, sondern müssen nach vorne schauen. Im heutigen Training haben wir auch schon wieder eine gute Energie gezeigt. Es sind noch drei Spiele, auf die müssen wir uns fokussieren. Wir wollen das Maximum rausholen. Wir sind noch immer in einer guten Position und entscheiden selbst über unsere Zukunft.“
…den Unmut der FCSP-Fans nach der Niederlage in Heidenheim: „Wir alle wissen, wie wichtig sie für uns sind. Emotionen sind nach solch einem Spiel normal und absolut nachvollziehbar. Auch wir waren mit unserer Leistung nicht zufrieden. Ich bin mir sicher, dass wir die richtige Antwort finden werden. Die Fans stehen in jedem Spiel hinter uns - zuhause, auswärts, die ganze Saison. Sie erwarten von uns nicht viel. Wichtig ist aber, dass wir kämpfen. Wir müssen so ehrlich sein, dass wir in Heidenheim etwas unsicher waren und das haben vermissen lassen. Deshalb kann ich den Unmut auch verstehen.“
…den Umgang mit Druck: „Man muss den Glauben haben. Wir haben genug Glauben in uns, dass wir es schaffen können. Das ist auch wichtig, auch wenn es mal nicht so läuft, wie wir uns das vorstellen. Wir müssen weiter positiv bleiben, das ist entscheidend. Wir alle wissen, dass wir es besser können, aber solche Spiele passieren einfach. Wir brauchen ein positives Mindset. Wir haben gegen Mainz ein Heimspiel und zuhause sind wir gut. Die einfachen Dinge müssen wir auf einem hohen Niveau halten und die beste Leistung zeigen, die wir bringen können.“
…seine Rolle als Führungsspieler im Saisonendspurt: „Ich will positiv vorangehen und die Jungs pushen - auf dem Platz und in der Kabine. Am Ende des Tages geht es aber immer auch darum, was du auf dem Rasen machst. Da versuche ich, dem Team Stabilität zu geben.“
…das Saisonfinale: „Rein rechnerisch ist Platz 15 noch erreichbar. Warum sollte das nicht möglich sein? Ich habe im Fußball schon sehr viel erlebt. Ein Sieg kann vieles verändern. Das ist auch unser Ziel. Solange es möglich ist, die Relegation zu vermeiden, wird es auch unser Ziel bleiben.“
…das Heimspiel gegen Mainz und deren Entwicklung: „Es ist das nächste Endspiel für uns. Wir müssen von der ersten Minute an präsent sein und alles geben, um das Spiel für uns zu entscheiden. Sie haben eine gute Mentalität und viel Qualität. Es wird ein schweres Spiel. Wir müssen am Sonntag hungriger sein als sie. Sie haben den Trainer gewechselt und ein paar Änderungen vorgenommen. Offensichtlich haben sie die richtigen Entscheidungen getroffen. Mit den Siegen ist auch das Selbstvertrauen zurückgekommen. Dass sie ein gutes Team haben, war uns schon vor der Rückrunde bewusst. Manche Teams können sich aus einer schwierigen Situation befreien, Mainz ist es gelungen.“
…seine Zukunftspläne: „Ich denke darüber aktuell nicht nach. Ich konzentriere mich darauf, mit St. Pauli die Klasse zu halten und wie ich dem Team helfen kann. Ich bin jetzt seit fast fünf Jahren hier. Es wäre verrückt, jetzt darüber nachzudenken, was bei einem Abstieg passieren würde. Ich bin jemand, der immer positiv denkt. Auch in der aktuellen Situation sehe ich viele positive Dinge. Ich glaube daran, dass wir in der Liga bleiben.“
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