HGK Basel veranstaltet Full Circle: Symposium zur Kreislaufwirtschaft in Basel; Skalierung zirkulärer Modelle und Umsetzung in Praxis
Full Circle: Symposium zur Kreislaufwirtschaft an der HGK Basel mit 140 Teilnehmer:innen,Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel
- April 2026 haben die HGK Basel und die Hochschule für Wirtschaft FHNW zur zweiten Ausgabe des Symposiums «Full Circle» für Kreislaufwirtschaft eingeladen – mit internationalen Stimmen aus Design, Forschung, Wirtschaft und Kultur.
Am Donnerstag und Freitag, 23.
- April 2026 haben die Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW und die Hochschule für Wirtschaft FHNW zur zweiten Ausgabe von «Full Circle» eingeladen – dem Symposium für Kreislaufwirtschaft in der Schweiz. Dabei hat sich eindrücklich gezeigt: Die Kreislaufwirtschaft ist längst mehr als ein theoretisches Konzept – sie befindet sich auf dem Weg in die praktische Umsetzung.
Während zwei Tagen diskutierten jeweils bis zu 140 Teilnehmer:innen zentrale Fragen der Transformation hin zu einer zirkulären Wirtschaft. Regionale, nationale und internationale Akteur:innen aus Design, Kunst, Wissenschaft und Kultur kamen zusammen, um Kreislaufwirtschaft gemeinsam weiterzudenken, zu diskutieren und aktiv mitzugestalten. Dabei ging es nicht nur darum, zirkuläre Zukünfte zu beschreiben, sondern konkret auszuhandeln.
Im Zentrum der zweiten Ausgabe von «Full Circle» stand die Skalierung und Anwendung von zirkulären Ansätzen: Panels, Keynotes und Workshops zeigten auf, wie zirkuläre Modelle erfolgreich Hürden überwinden und in die Praxis überführt werden.
Der Auftakt am Donnerstag setzte strategische Impulse mit internationaler Perspektive. Kaspar Sutter, Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt, unterstrich in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung politischer Rahmenbedingungen und betonte die Rolle des Innovationsförderprogramms BaselCircular: «Die Kreislaufwirtschaft ist eine Chance für unseren Wirtschaftsstandort. Entscheidend ist, dass wir jetzt die richtigen Rahmenbedingungen schaffen.»
Der Schriftsteller Lukas Bärfuss plädierte für einen differenzierten sprachlichen Umgang mit der Klimakrise: Statt Panikrhetorik brauche es eine Haltung der Sorge im doppelten Wortsinn. Denn wer sich sorge, trage auch Sorge und spüre Verantwortung.
Internationale Beiträge, unter anderem von Guy Vincent (Circular Amsterdam) sowie Christopher Kronenberg (Fachhochschule des BFI Wien & Circular Economy Forum Austria), beleuchteten unterschiedliche Wege zur erfolgreichen Verankerung zirkulärer Ansätze.
Am zweiten Tag lag der Fokus konsequent auf der Umsetzung. In interaktiven Deep-Dive-Formaten arbeiteten die Teilnehmer:innen an konkreten Fragestellungen aus verschiedenen Bereichen – darunter Architektur und Bau, Textilwirtschaft, Künstliche Intelligenz, Ernährung, Einsatz von Lösungsmitteln, Geschäftsmodelle und Kreativwirtschaft.
Carole Tornay von BaselCircular betonte den Mehrwert des Formats: «In solchen Formaten kommt unterschiedliches Know-how zusammen – genau dieser Austausch ist ein Schlüsselfaktor für die Transformation.»
Organisiert wurde das Symposium gemeinsam von Prof. Dr. Tina Haisch von der Hochschule für Wirtschaft FHNW und von Dr. Ralf Michel von der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, eingebettet in das strategische FHNW-Zukunftsfeld «Zero Emission». Für die beiden Initiator:innen ist klar: «Es braucht Räume, in denen Akteur:innen aus verschiedenen Bereichen zusammenkommen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln.»
Das Symposium wurde unterstützt von Roche, IWB, BaselCircular, Circular Black Forest, den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft, der Schweizerischen Eidgenossenschaft sowie Interreg Oberrhein.
Die nächste Ausgabe des Symposiums «Full Circle» findet am 18.
- März 2027 im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche der FHNW statt.
Full Circle: Symposium zur Kreislaufwirtschaft an der HGK Basel mit 140 Teilnehmer:innen,Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel
29.4.2026 – Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel