Charlie und Chanel Nymphensittiche; Abgabe durch Besitzer, Aufnahme im Vogelhaus Gut Aiderbichl Henndorf; Chanel starb nach Umzugstress im Vogelhaus

Nymphensittiche Charlie und Chanel

Charlie ist ein wunderschöner gelber Nympfensittich und musste gemeinsam mit seiner Partnerin Chanel leider abgegeben werden. Aus Zeitgründen konnte die Besitzerin den beiden Sittichen nicht mehr genügend Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken. Ein Tierheim kam für sie nicht in Frage, denn sie wünscht sich, dass Chanel und Charlie beisammen bleiben können und nicht getrennt vermittelt werden. Sicherheit und Schutz finden Chanel und Charlie in der wunderschönen Volière auf Gut AIderbichl in Henndorf.

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Zwei sensible Nymphensittiche fanden Platz auf Gut Aiderbichl

Chanel, zweieinhalb Jahre alt und Charlie, sechs Jahre alt, verbrachten zwei Jahre in einem liebevollen Zuhause. Die Besitzerin konnte sich aus zeitlichen Gründen ihren geliebten Nymphensittichen nicht mehr genügend widmen.

Der Gesundheitscheck erlaubte die Vergesellschaftung im Vogelhaus in Henndorf

Zum Gesundheitscheck gehörten bei Charlie und Chanel ein Kropfabstrich und der Kot wurde auf Clamydien getestet.

Der Abstrich wird von einem vogelkundigen Tierarzt durchgeführt und unter dem Mikroskop auf Parasiten und Trichomonaden untersucht. Symptome einer eventuellen Kropfentzündung sind Würgen oder Erbrechen von Schleim. Bei Feststellung einer Entzündung werden die Symptome behandelt, um die Gesundheit des Vogels zu verbessern.

Die Chlamydiose ist eine Krankheit, die vor allem Papageien, Sittiche und auch Tauben befallen kann. Die Krankheit kann chronische Infektionen und leider auch den plötzlichen Tod verursachen. Die Erreger sind Bakterien, die in den Zellen des Vogels leben. Symptome sind beispielsweise ein gesträubtes Federnkleid, der Vogel magert ab, es kann eine Bindehautentzündung und auch eine Entzündung der oberen Luftwege auftreten. Auch hellgrün gefärbter Kot und Durchfall können Zeichen für einen Befall sein. Bei Ausbruch von Chlamydiose müssen kranke Vögel getötet werden und die übrigen Vögel behandelt oder laut Gesetz getötet werden.

Chanel war besonders sensibel und mit der neuen Situation überfordert

Chanel wirkte besonders sensibel, was auch ein Charakterzug der Nymphensittiche ist. Die neue Gruppe überforderte sie wohl und so wurde Chanel erst einmal separiert, um sie wieder zu beruhigen. Chanel wurde wieder fit und es schien für sie in Ordnung zu sein, wieder in die Gruppe zu kommen. Vor ein paar Wochen jedoch fanden sie die Tierpfleger eines morgens leblos vor.Der Umzug in das neue Zuhause hatte bei Chanel Stress ausgelöst, obwohl Charlie und Chanel die neue Umgebung langsam und behutsam kennen lernten und die Tierpfleger den Eindruck hatten, dass sich die beiden gut eingewöhnen.Es ist wohl die Art jedes Lebewesens: tief in die Seele lässt sich niemand schauen, auch nicht ein sensibler Nymphensittich.

Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.

Von: Gisela Pschenitschnig, Gut Aiderbichl