Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. Calltaker-Feuerwehrseminar Hamburg; Aussetzen exotischer Tiere kann Todesurteil bedeuten

Calltaker-Feuerwehrseminar: Feuer & Flamme für den Tierschutz – Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.

Calltaker-Feuerwehrseminar: Feuer & Flamme für den Tierschutz

Als Tierschutzverein betreiben wir nicht nur ein Tierheim, sondern leisten auch Öffentlichkeitsarbeit. Teil unserer Tierschutzaufklärungsarbeit sind auch immer wieder Schulungen für Außenstehende. Unser Außendienstkollege Karsten Frösch durfte sich bei seinem letzten Vortrag zum Thema Tierrettung und ihre Grenzen über das interessierte Publikum der Hamburger Leitstelle der Feuerwehrwache freuen.

Zehn Teilnehmende lauschten gespannt den Worten unseres Rettungsfahrers über Tierschutz und Tierrettung. Der Vortrag ist Teil eines Austausches, der bereits seit vielen Jahren zweimal jährlich stattfindet. Das sogenannte Calltaker-Seminar soll die Zuhörenden auch auf den Umgang mit ungewöhnlichen Tieren vorbereiten.

Unter anderem wurden auch die Grenzen der Tierrettung aufgezeigt und besprochen, wann andere Stationen informiert werden müssen, wie das behördliche Schwanenwesen. Die Zuhörenden zeigten sich ausgesprochen interessiert. Besonders die Thematik „exotische Tiere“ warf viele Fragen auf. „Woher kommen diese Tiere überhaupt?“, so ein Feuerwehrmann. „Die exotischen Tiere ohne Genehmigung kommen aus illegaler Haltung, da es leider möglich ist, sie im Internet einfach gesetzeswidrig zu kaufen und zu verkaufen“, so Karsten Frösch. Ob es möglich sei, diese exotischen Wildtiere hier auch auszuwildern, wollte ein weiterer Zuhörer wissen. „Nein, exotische Tiere haben einen anderen Lebensraum mit anderen Bedingungen, um gesund und sicher leben zu können. Diese Tiere hier einfach auszusetzen oder vermeintlich „auszuwildern“, kann ein Todesurteil sein“, so Frösch.

Besonders die kleine Tiervorstellung brachte die Herzen der Teilnehmenden zum Höherschlagen. Schildkröte Gustavo, Königspython Malik und Vogelspinne Uno konnten vom Publikum bestaunt werden. Sie kamen als Beispiele für häufig in unsere Obhut geratene ungewöhnliche Schützlinge mit zum Vortrag. Da sie den Umgang durch uns Menschen gewohnt und neugierig sind, stellte der Ausflug keinen Stressfaktor für sie dar.

Den Abschluss bildete ein kleines Quiz, in dem Rettungsvorfälle der nötigen Zuständigkeit zugeordnet werden konnten. Die Mitarbeitenden brannten regelrecht für den Tierschutz und konnten alle Fragen richtig beantworten.

Auch unser Tierrettungsfahrzeug „Struppiwagen“ mit allen Rettungsutensilien stand zur Einsicht bereit und wurde von den Mitarbeitenden der Feuerwehr interessiert angeguckt. Karsten Frösch erläuterte die Utensilien anhand von Fallbeispielen für eine bessere Greifbarkeit.

Wir bedanken uns bei der Hamburger Leitstelle der Feuerwehrwache für das breite und ernsthafte Interesse und die anhaltende Möglichkeit, gemeinsam noch kompetenter Tieren Hilfe leisten zu können!

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.Neue Süderstraße 25 (ehemals: Süderstraße 399)20537 Hamburg

Am 01.05. (Tag der Arbeit) und am 24.+25.05.2026 (Pfingsten) bleibt unser Tierheim für Gäste geschlossen.Mo, Mi, Fr 13:00 - 15:00 UhrSo 9:30 - 11:30 Uhr(Vermittlungenvorzugsweise mit Termin; das Hundevermittlungsbüro ist sonntags nicht durchgehend besetzt)

IBAN: DE93 2005 0550 1111 2161 96BIC: HASPDEHHXXX

AUFNAHMESTOPP FÜR AQUARIENTIERE, HAUSGEFLÜGEL und GROßPAPAGEIENaufgrund erschöpfter Kapazitäten in den entsprechenden Tierhäusern.Falls Sie ein solches Tier gefunden haben, kontaktierten Sie bitte die Polizei oder die Feuerwehr.

VERMITTLUNGSSTOPP für HAUSGEFLÜGELWegen der herrschenden Vogelgrippe können Tauben, Hühner, Gänse etc. unter Umständen nicht vermittelt werden. Bitte fragen Sie bei Ihrem zuständigen Veterinäramt an, ob Sie derzeit ein neues Tier in Ihren Bestand aufnehmen dürfen.Der Vermittlungsstopp gilt nicht für (exotische) Singvögel und Papageienartige.