ifo Institut beobachtet verschärften Stellenabbau in Deutschland; Niedrigster Beschäftigungsbarometer seit Mai 2020

Stellenabbau verschärft sich (April 2026) | Pressemitteilung | ifo Institut

Stellenabbau verschärft sich (April 2026)

Die Pläne zum Stellenabbau in den Unternehmen haben sich weiter verschärft. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im April auf 91,3 Punkte, nach 93,4 Punkten im März. Das ist der niedrigste Wert seit Mai 2020. „Die geopolitische Unsicherheit greift auf die Personalplanungen der Unternehmen über“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Es werden mehr Arbeitsplätze ab- als aufgebaut.“

Die Arbeitsmarktsituation in der Industrie bleibt angespannt. Das Barometer hat sich verschlechtert. Kaum eine Branche bleibt vom Arbeitsplatzabbau verschont. Gleiches gilt für den Groß- und Einzelhandel. Bei den Dienstleistern ist der Indikator eingebrochen und auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Corona-Krise gesunken. In der Logistik schlagen sich die gestiegenen Kosten nun auch in den Personalplanungen nieder. Auch der Tourismus ist vom Arbeitsplatzabbau betroffen. „Eine nachhaltige Entspannung am Arbeitsmarkt ist erst zu erwarten, wenn die Unsicherheiten deutlich nachlassen“, sagt Wohlrabe.

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