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title: "Burkhard Jung und DGB Leipzig-Nordsachsen Arbeitnehmerempfang im Festsaal des Alten Leipziger Rathauses; Demonstration am 1. Mai geplant."
sdDatePublished: "2026-04-29T16:07:00Z"
source: "https://www.igmetall-leipzig.de/aktuelles/meldung/arbeitnehmerempfang-im-festsaal-des-alten-leipziger-rathauses"
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  - "Leipzig"
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Burkhard Jung und DGB Leipzig-Nordsachsen Arbeitnehmerempfang im Festsaal des Alten Leipziger Rathauses; Demonstration am 1. Mai geplant.

Arbeitnehmerempfang im Festsaal des Alten Leipziger Rathauses :: IG Metall Leipzig

Arbeitnehmerempfang im Festsaal des Alten Leipziger Rathauses

29.04.2026|Am 28. April 2026 fand im Festsaal des Alten Leipziger Rathauses der Arbeitnehmer-Empfang des DGBs und des Oberbürgermeisters statt. Rund 100 Kolleginnen und Kollegen nahmen teil.

Oberbürgermeister Burkhard Jungstartete seine gegenüber den Gewerkschaften äußerst wertschätzende Rede mit einem Zitat von Clarance Darrow, einem Amerikanischen Rechtsanwalt und Bürgerrechtler:„Trotz all ihrer Fehler, haben Gewerkschaften, mehr für die Menschlichkeit getan, als jede andere Organisation, die jemals existiert hat.“

Daniel Knorr, der DGB Regionsgeschäftsführer Leipzig-Nordsachsen ordnete den Empfang ein und kritisierte die aktuellen Pläne der Bundesregierung deutlich: "Ein Empfang in schwierigen Zeiten, der uns Kraft und Mut geben soll… Statt Zukunftsinvestitionen voranzubringen, die sich durch Innovationen und Effizienzgewinnen mittelfristig selbst refinanzieren würden, wird ein volkswirtschaftliches Trauerspiel zu Lasten der Beschäftigten aufgeführt. Irgendwann ist mal Schluss! Wir stehen als Gewerkschaften klar gegen die Kürzungspläne der Bundesregierung und fordern einen gerechten Sozialstaat. Arbeitgeber und Bundesregierung verlangen ständig eine höhere Leistungsbereitschaft. Die kann es nicht geben, wenn die Axt an Arbeitsrechte, Gesundheit, Rente und Pflege angesetzt wird… Probleme müssen Ansporn sein, sie gemeinsam zu lösen. Sie dürfen nicht zum Rückzug ins Private führen. Jetzt sind wir gefordert, das nimmt uns keiner ab. Deshalb gehen wir am 1. Mai auf die Straße. Glück auf!“