Generalstaatsanwalt Andreas Wimmer besucht Staatsanwaltschaft Landshut; Ende 2025 als Testbehörde für Systemoptimierung fungierte
Generalstaatsanwalt Wimmer zurück in Landshut - Bayerisches Staatsministerium der Justiz
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Generalstaatsanwalt Wimmer zurück in Landshut
„Last but not least“ - Mit diesen Worten und einem Augenzwinkern eröffnete Generalstaatsanwalt Andreas Wimmer seinen Besuch bei der Staatsanwaltschaft Landshut, die den Abschluss seiner Runde bei allen zehn Staatsanwaltschaften seines Bezirks nach dem Amtsantritt im Februar 2026 bildete.Wimmer, der Reinhard Röttle, nunmehr Präsident des Bayerischen Obersten Landesgerichts, als Generalstaatsanwalt in München nachfolgte, absolvierte mehrere Stationen seiner Justizkarriere in München, unter anderem bei der Staatsanwaltschaft München I, dem Bayerischen Staatsministerium der Justiz, am Oberlandesgericht München und bei der Generalstaatsanwaltschaft München. Anschließend leitete er von 2018 bis 2020 als Präsident das Landgericht Landshut, bis er nach Stationen als Präsident des Landgerichts Augsburg und als Generalstaatsanwalt in Nürnberg nun wieder in seinen Heimatbezirk zurückkehrte.
Bei seinem Besuch in Landshut in neuer Funktion tauschte sich Generalstaatsanwalt Wimmer intensiv mit den Mitarbeitern, insbesondere den Servicekräften, über die Umstellung auf die elektronische Akte und die damit verbundenen Herausforderungen aus. Die Staatsanwaltschaft Landshut hatte Ende 2025 erfolgreich als Testbehörde für eine Systemoptimierung fungiert.
Die Staatsanwaltschaft Landshut ist die Wirtschaftsschwerpunktstaatsanwaltschaft in Niederbayern. Wimmer informierte sich über die steigenden Verfahrenszahlen im Bereich der Insolvenzstraftaten. Als mitursächlich für den Anstieg wird auch das Auslaufen der Schonfristen nach der Coronazeit gesehen.
Großes Interesse zeigte Generalstaatsanwalt Wimmer an den sich aus der Zuständigkeit über den Flughafen München im Erdinger Moos ergebenden Besonderheiten für die Staatsanwaltschaft Landshut: Im Fokus der Ermittler steht der Schmuggel von Betäubungsmitteln aus dem Ausland, insbesondere aus dem südostasiatischen Raum, über das Drehkreuz Flughafen München. Die in diesem Bereich gestiegenen Fallzahlen sind nicht zuletzt auf die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Ermittlungsbehörden zurückzuführen, was Wimmer lobend hervorhob.