Freiwillige Feuerwehren Königs Wusterhausen und Zernsdorf üben Katastrophenschutz-Leuchtturm in Königs Wusterhausen; Halle betriebsbereit mit Notstrom

Feuerwehren üben für Katastrophenszenario: flächendeckender Stromausfall

Feuerwehren üben für Katastrophenszenario: flächendeckender Stromausfall

Amtsleiterin Kora Wehlmann (2.v.r.) im Gespräch mit den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr.

Nach monatelanger Planung wurde am Samstag, dem 25. April 2026, erfolgreich die erste Übung zum Thema Katastrophenschutz-Leuchtturm durchgeführt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Königs Wusterhausen und Zernsdorf übernahmen dabei die zentrale Rolle. Ihre Aufgabe bestand darin, die Paul-Dinter-Halle, die zu Übungszwecken stromlos war, wieder in Betrieb zu nehmen und zugleich sämtliche Maßnahmen einzuleiten, um diese als Katastrophenschutz-Leuchtturm herzurichten.

Übungsbeginn war um 7:10 Uhr an der Feuerwehrhauptwache in Königs Wusterhausen. Als Szenario wurde ein flächendeckender Stromausfall angenommen, der ein sofortiges und koordiniertes Handeln erforderte. Die Übung wurde von Stadtwehrführer Lars Hengelhaupt sowie Kora Wehlmann, Amtsleiterin für Ordnung, Sicherheit und Bürgerdienste, geleitet. Unterstützt wurden sie durch drei Beobachter aus der Gemeinde Bestensee, die den Ablauf dokumentierten und sowohl positive als auch verbesserungswürdige Aspekte festhielten.

Die Einsatzkräfte bewältigten die gestellten Aufgaben souverän: Bereits um 8:30 Uhr war die Paul-Dinter-Halle an ein Notstromaggregat angeschlossen und vollständig mit den notwendigen Katastrophenschutzmaterialien ausgestattet. Im Anschluss an die Auswertung der Übung wurde der Rückbau durchgeführt. Alle Beteiligten konnten mit einem positiven Fazit und berechtigtem Stolz auf die erbrachte Leistung blicken.

Die Übungsleitung bedankt sich ausdrücklich bei den Freiwilligen Feuerwehren von Königs Wusterhausen und Zernsdorf sowie bei den drei Beobachtern für ihr Engagement und die sehr gute Zusammenarbeit.

Für das laufende Jahr sind zwei weitere Übungen geplant, bei denen der Schwierigkeitsgrad schrittweise erhöht wird. Neben den Feuerwehren werden künftig auch Mitarbeitende der Verwaltung aktiv in die Abläufe eingebunden.

Die Paul-Dinter-Halle würde im Fall eines flächendeckenden Stromausfalls zum Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger hergerichtet.

Auf einen Krisenfall, wie er sich beispielsweise während eines länger andauernden Stromausfalls ergibt, will die Stadt Königs Wusterhausen vorbereitet sein, um ihren Bürgerinnen und Bürgern Anlaufstellen für Hilfe und Informationen zur Verfügung zu stellen. Bereits im vergangenen Jahr wurde dafür ein Flyer mit entsprechenden Informationen erstellt. Dieser ist auf der Homepage einsehbar und liegt im Bürgerservice, beim Ordnungsamt und der Feuerwehr der Stadt Königs Wusterhausen aus. Die Übungen sind nötig, damit im Krisenfall die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren, der Stadt und den Mitarbeitern im Krisenstab reibungslos klappt.

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