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title: "Museum Franz Gertsch veröffentlicht umfangreiche Anregungen für den Unterricht zu Ausstellungen Leanne Picthall und Franz Gertsch in Burgdorf; Laufzeit 21.03.2026–07.06.2026"
sdDatePublished: "2026-04-29T01:09:00Z"
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  - name: "arts and entertainment"
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locations:
  - "Emmental"
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Museum Franz Gertsch veröffentlicht umfangreiche Anregungen für den Unterricht zu Ausstellungen Leanne Picthall und Franz Gertsch in Burgdorf; Laufzeit 21.03.2026–07.06.2026

bd_MRZ12

Museum Franz Gertsch
Platanenstrasse 3, Postfach, CH-3401 Burgdorf
T +41 (0)34 421 40 20
info@museum-franzgertsch.ch | www.museum-franzgertsch.ch
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ANREGUNGEN FÜR DEN UNTERRICHT

Zu den Ausstellung en im Allgemeinen

-
Beschreibe ein Werk deiner Wahl und die anderen erraten, an welches du denkst.

-
Was sind die deutlichsten Unterschiede zwischen den Bildern von Franz Gertsch und jenen, der
Gastausstellungen? (Technik / Bildgrösse / Motiv) Und gibt es auch einen sichtbaren
Zusammenhang zwischen den Ausstellungen?

-
Skizziere einen Bildausschnitt deiner Wahl. Lasse ihn von deinen Kolleginnen und Kollegen
suchen.

-
Postkartensammlung: Wähle eine Postkarte aus. Zu welchem Werk passt diese Karte?

Erzähle warum.

-
Wörtersammlung: Wähle ein Wort aus. Zu welchem Werk passt dieses Wort?

Erzähle warum.

-
Material / Objektsammlung: Wähle ein Objekt aus. Zu welchem Werk passt dieses Objekt?

Erzähle warum.

-
Geräuschdosen: Wähle ein Geräusch aus. Zu welchem Werk passt dieses Geräusch?

Erzähle warum.

-
Farbkarten: Wähle eine Farbe aus. Zu welchem Werk passt diese Farbe?

Erzähle warum.

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Leanne Picthall. Meaning So Well
21.03.2026 – 07.06.2026

KABINETT

-
Betrachtet das Bild mit dem Bären und der Person. Die Szene wirkt gleichzeitig vertraut und
beunruhigend. Beschreibt die Beziehung zwischen den beiden Figuren. Wirken sie wie ein Paar,

wie Freunde oder eher wie Gegner voneinander?

-
Leanne Picthall zeigt oft Momente, die leicht „spooky“ oder unheimlich sind. Suche ein solches
Bild aus. Was genau in dem Bild macht die Szene unheimlich? Kleine Details spielen dabei oft
eine wichtige Rolle.

-
Betrachte eines der Selbstporträts der Künstlerin z. B. „Getting Medieval“. Was erkennt man von
der Künstlerin und was bleibt verborgen? Gestalte ein eigenes Selbstporträt,
auf dem du etwas
zeigst und etwas versteckst.

-
Die meisten Werke basieren auf Fotos oder Video Stills. Überlege dir: Was verändert sich, wenn
eine solche Szene gemalt wird anstatt dass sie als Fotografie existiert und betrachtet wird?

-
Leanne Picthall arbeitet oft mit Motiven aus ihrem
persönlichen Alltag (Familie, Haustiere,
Ferien). Überlege dir: Welche Szene aus deinem Alltag könntest du malen
, die typisch für dich
ist und etwas über dich sagt? Skizziere oder beschreibe sie kurz.

-
Wähle ein Werk aus, auf dem ein Hund abgebildet ist. Beschreibe, was der Hund gerade macht.
Erfinde eine kleine Geschichte dazu: Was ist vorher passiert? Was passiert danach?

-
Die Malereien von Leanne Picthall zeigen oft alltägliche Situationen mit einer besonderen
Stimmung. Wähle ein Bild aus und beschreibe die Stimmung mit drei Adjektiven (z.
 B. ruhig,
seltsam, angespannt). Begründe deine Wahl.

-
In vielen Bildern der jungen Künstlerin treffen Gegensätze aufeinander: weich und hart, ruhig und
unheimlich. Wähle ein Werk aus, in dem du solche Gegensätze erkennst.
Welche Gegensätze
kannst du erkennen? Wodurch entstehen diese Gegensätze? In welchen Elementen sind sie zu
finden (z. B. Farben, Formen, Material, Komposition)? Welche Wirkung haben sie auf dich?
Notiere deine Beobachtungen und stelle sie anschliessend deiner Klasse vor.

-
Leanne Picthall hat ihre Fotos teilweise mit Hilfe eines Rasters auf die Leinwand vergrössert z. B.
bei „– Am I you yet?“. Wähle ein Motiv und erstelle zwei Versionen desselben: einmal frei aus
dem Gedächtnis gemalt und einmal mithilfe des Rasterverfahrens und einer Vorlage.
 Vergleiche
beide Bilder: Welche Unterschiede in Genauigkeit, Stimmung und Ausdruck kannst du
feststellen?

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Franz Gertsch. Eisenbett und Trompete, Familie und Paare
21.03.2026 – 30.08.2026

RAUM 1

-
Schau dir ein Bild im Raum genau an und erzähle jemandem, was du alles entdecken kannst.
Achte besonders auf kleine Details wie Gegenstände oder besondere Körperhaltungen und
überlege dir einen neuen Titel für das Bild.

-
Zeichne deine eigene Familie oder eine Fantasiefamilie. Überlege dabei, wer gross, wer klein,
wer stark oder wer beschützend ist und wie du das im Bild zeigen kannst.

-
Betrachte ein Werk von Franz Gertsch genau und überlege, wie es entstanden sein könnte.
Untersuche, ob es auf einem Foto basiert und wie sich das Bild verändert, wenn es zu
 einer
Collage oder zu einem Gemälde wird.

-
Gestalte eine Collage aus verschiedenen Papieren, Bildern aus Zeitschriften oder Farben und
erfinde eine eigene Zirkusszene.

-
Überlege dir, warum Franz Gertsch immer wieder ähnliche Motive verwendet. Suche in der
Ausstellung mehrere Versionen eines Motivs und beschreibe, was gleich bleibt und was sich
verändert.

-
Vergleiche die gezeigten Werke, im hinteren Teil des Raumes, mit heutigen Bildern aus Medien
oder sozialen Netzwerken und überlege, welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede es in der
Darstellung von Menschen gibt.

-
Diskutiert in der Gruppe den sogenannten Langenthaler Kunststreit und übernehmt dabei
unterschiedliche Rollen wie Künstler, Publikum oder Schule. Versuche, die verschiedenen
Meinungen verständlich zu vertreten.

-
Gestalte eine Collage im Stil von Franz Gertsch. Suche dir ein Bild von Menschen aus und
vereinfache es stark in einer Skizze. Male nun verschiedene Papiere in deinen gewünschten
Farben an und schneide sie in den Formen aus, die du benötigst. Experimentier
e damit, die
Formen zu vereinfachen und neu zusammenzusetzen, bis eine spannende, aber vereinfachte
Szene entsteht, die an deine Vorlage erinnert.

-
Beschreibe ein Bild ohne zu sagen, was es zeigt. Können die anderen erraten, welches du
meinst?

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Franz Gertsch Film – Der Zeit die Zeit geben

RAUM 5

-
Der Raum 5 ist zu einem kleinen Kino umfunktioniert worden. Dort zeigen wir den Film „Der Zeit
die Zeit geben. Franz Gertsch“. Finde heraus, wann der Film entstanden ist und welche Zeit im
Leben von Franz Gertsch gezeigt wird.

-
Im Film spielt ein bestimmtes Pigment eine wichtige Rolle. Welches?

-
Wen aus der Familie von Franz Gertsch lernt man im Film alles kennen? Was für eine Bedeutung
haben diese Menschen für die Kunst von Franz Gertsch?
Gibt es in deinem Umfeld Menschen, die dich auf irgendeine Art bei deinem Hobby oder deinem
Berufswunsch unterstützen?

RAUM 6

-
Was ist ein Holzschnitt? Wie wird er hergestellt? Schau dich im Museumsshop um, findest du
heraus, wie Franz Gertsch seine Holzschnitte macht?

-
Nimm ein schwarzes Papier und einen weissen Farbstift.
 Wähle einen Bildausschnitt aus und
gestalte ihn mit Punkten – so, wie Franz Gertsch es gemacht hat. Achte dabei besonders auf die
Abstände zwischen den Punkten.

-
Vergleiche die Holzschnitte „Sommer“ und „Silvia“. Beschreibe die Unterschiede in ihrer
Wirkung und Technik.

-
Skizziere einen kleinen Ausschnitt aus „Silvia“ und gestalte daraus einen Holz- oder Linolschnitt.
Drucke das Motiv zuerst mit einer hellen Farbe und verwende dafür eine unbeschnittene Platte
in der gleichen Grösse wie deine bearbeitete Platte. Lasse den ersten Druck gut trocknen.

Anschliessend nimmst du deine beschnittene Platte und druckst sie passgenau über den ersten
Druck. Experimentiere mit verschiedenen Farben und beobachte die Farbwirkung
.

RAUM 7

-
Sind Tiere im Wald zu sehen? Überlege welche Tiere
sich alle in einem Versteck im Wald
aufhalten könnten.

-
Vergleiche den Waldausschnitt auf den vier Gemälden im Raum. Ist es immer derselbe? Was ist
von Bild zu Bild verschieden?

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-
Nah- und Fernsicht: Nähere dich einem Gemälde langsam und halte zwischendurch an. Bei
jedem Zwischenstopp gibst du dem Bild einen neuen Titel.

-
Male einen einzelnen Baum mit unterschiedlichen Tieren.

-
Schätze, wie lange Franz Gertsch an den einzelnen Jahreszeiten
-Bildern gearbeitet hat. (Beim
Eingang zum Jahreszeitenraum ist die Entstehungszeit notiert.) Warum hat er für den
Frühlingswald am meisten Zeit benötigt?

-
Suche dir deine Lieblingsjahreszeit aus und schreibe ein „Elfchen“, ein Gedicht aus 11 Wörtern.
Erste Zeile:
1 Wort
→ beschreibt ein Thema oder einen Gedanken
Zweite Zeile: 2 Wörter → beschreiben das Wort aus der 1. Zeile genauer
Dritte Zeile:
3 Wörter → sagen, was passiert (oft eine Handlung)
Vierte Zeile: 4 Wörter → persönlicher Bezug oder Gefühl
Fünfte Zeile: 1 Wort
→ Abschlusswort (z. B. Fazit oder passendes Synonym)

Frühling
zart, blühend
Blumen wachsen überall
Ich fühle neue Energie
Neubeginn

Robert Zandvliet. The Painting is a Door
21.03.2026 – 30.08.2026

RAUM 2

-
„The painting is a door“ – ein Bild ist eine Tür: Was könnte das heissen? Wohin könnte dich ein
Bild führen? Was könnte Robert Zandvliet mit diesem Ausstellungstitel meinen?

-
Schau dir eines der sieben Bilder genau an. Siehst du tatsächlich einen Stein? Oder siehst du
eher eine Form, Farbe, ein Gefühl? Beschreibe, was du wahrnimmst. Male danach selbst ein
schnelles Bild, das nicht etwas deutlich zeigt, sondern ein Gefühl dazu auszudrücken versucht.

-
Analysiere eines der Bilder. Wie entsteht die Wirkung durch Farbauftrag, Form und Grösse?

Male ein Bild mit einem Werkzeug z. B. Schwamm oder Rolle: Wie fühlt sich das Malen an?

-
Schau eines der Bilder genauer an. Zeige mit deinem Körper: Ist das Bild schwer oder leicht?
Ruhig oder bewegt?

             Seite 6 von 7

-
Robert Zandvliet hat die Steine schnell und in Bewegung gemalt. Warum könnte das wichtig
sein?

-
Gestalte ein eigenes Bild in kurzer Zeit z. B. in 5 Minuten. Was verändert sich, wenn du nicht
lange planen kannst?

RAUM 3

-
Versetzt euch in die Rolle eines Kurators oder einer Kuratorin. Was haben sie sich bei diesem
Raum wohl für Gedanken gemacht? Was ist anders, wenn ihr ihn mit dem Raum der Stein-Bilder
vergleicht? Wie ist die Wirkung? Was passiert mit euch? Tauscht euch untereinander aus.

-
Suche zwei Bilder aus, die nebeneinander hängen. Passen sie zusammen? Warum? Was haben
sie gemeinsam oder was ist ganz anders?

-
Untersuche „Yellow“, ein Werk aus der Serie „Le corps de la couleur“: Wie wird Farbe zum
eigenständigen Träger von Bewegung und Bedeutung?

-
Robert Zandvliet hat beim Bild „Yellow“ einen Ausschnitt eines fahrenden Zugs gemalt. Nehmt
für diese Übung die Farbkarten aus dem roten Wagen unter der Treppe und legt sie aus.

Jede:r wählt eine Farbe aus, die ihm oder ihr gefällt. Danach soll ein Begriff dazu
aufgeschrieben
werden, der zur Farbe passt bzw. der als “corps de la couleur” [Farbkörper] dienen könnte. Die
Farbkarten und die Zettel werden im Kreis weitergegeben.
Die Begriffe werden ergänzt. So
entsteht ein Sammelsurium an Begriffen für die Farben und deren Eigenschaften.

-
Der Künstler hat sich auch von anderen Künstlern und Künstlerinnen inspirieren lassen, zum
Beispiel bei „Verlome Rozenburg“ von Dolf Henkens (1903–1989).
Recherchiert im Internet und versucht herauszufinden, welches Bild ihm als Vorlage oder
Inspiration gedient haben könnte. Vergleicht anschliessend die beiden Werke: Welche Elemente
wurden übernommen (z. B. Farben, Formen, Komposition)? Was wurde verändert
oder neu
interpretiert? Welche Wirkung haben die beiden Bilder jeweils auf euch?

RAUM 4

-
Der Künstler Robert Zandvliet hat Regeln für seine Bilder z. B. kein Horizont und keine
Perspektive. Kannst du diese Elemente in einem der Bilder entdecken? Was passiert, wenn es
keinen „Himmel“ und keinen „Boden“ gibt?

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In einigen Bildern tauchen plötzlich Figuren auf. Findest du sie? Schau genau hin. Um welche
Bilder könnte es sich handeln? Was machen diese Figuren? Sind sie irgendwo unterwegs? Oder
stehen sie einfach da? Was könnte das bedeuten?

-
Beim Bild „Terra