Kuro Mori schließt in Freiburg am 30. Juni; neues Konzept und anderer Name geplant
Kuro Mori: Das Ende einer Ära | Netzwerk Südbaden
Kuro Mori: Das Ende einer Ära
Am 30. Juni schließt das Freiburger Fusion-Restaurant für immer. Netzwerk Südbaden hat mit der Inhaberin gesprochen.
Es tue ihr im Herzen weh, sagt Kirsten Disch im Gespräch mit Netzwerk Südbaden. Am 30. Juni schließt die Witwe des im Februar 2025 verstorbenen Sternekochs Steffen Disch das Restaurant, das sich auf die Fusion von asiatischer Küche mit badischen Speisen spezialisiert hat. Grund sei der auslaufende Pachtvertrag. „Ich hätte mir gut vorstellen können, noch ein oder zwei Jahre weiterzumachen. Aber die volle Laufzeit von mindestens fünf Jahren ist mir zu viel“, erklärt die 55-Jährige, die schon im Gasthaus zum Raben in Horben mitgearbeitet hat. Nach dem überraschenden Tod ihres Ex-Mannes kehrte sie zurück und übernahm dasKuro Mori– auch in seinem Andenken. „Ich habe das vor allem unserer Tochter zuliebe gemacht“, sagt Kirsten Disch. „Es war nie der Plan, den Betrieb bis zur Rente zu führen. Wenn du allein bist, und nicht kochen kannst, ist das nicht einfach.“ Dennoch fällt ihr der Abschied jetzt sehr schwer. „Der Stammgäste wegen und natürlich auch wegen unseres tollen Teams.“ Ärger mit dem Verpächter gebe es nicht, man habe sich freundschaftlich geeinigt. Wie es mit der Immobilie weitergeht, sei noch nicht spruchreif. Doch es sehe so aus, als ob es weiterhin ein gastronomischer Betrieb – mit neuem Konzept und anderem Namen – sein wird, offenbar bleibt sogar ein großer Teil des Teams.
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