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title: "Die Linke.-Fraktion Anfrage Personalsituation in städtischen Kitas Köln; Notbetrieb in Kitas Köln"
sdDatePublished: "2026-04-29T12:14:00Z"
source: "https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=1093975\u0026type=do"
topics:
  - name: "education policy"
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  - name: "child care"
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  - name: "women's rights"
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locations:
  - "Köln"
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Die Linke.-Fraktion Anfrage Personalsituation in städtischen Kitas Köln; Notbetrieb in Kitas Köln

Antrag/Anfrage DieLinke

Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln

An den Oberbürgermeister
Torsten Burmester

An den Ausschussvorsitzenden des
Jugendhilfeausschusses
Dr. Ralf Heinen

Rathaus, Spanischer Bau
 50667 Köln
Postanschrift:
Postfach 103564 · 50475 Köln
Tel: 0221/221-27840 · Fax: 0221/221-27841
E-Mail: DieLinke@stadt-koeln.de
Fraktionsvorstand

Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 29.04.2026
AN/0726/2026
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates
Gremium
Datum der Sitzung
Jugendhilfeausschuss
05.05.2026

Personalsituation in städtischen Kitas
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender,

die Ratsfraktion Die Linke bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden
Sitzung des Jugendhilfeausschusses zu setzen.
Kita sind einer Einrichtung der öffentlichen Daseinsvorsorge mit den wichtigen Funktionen der
frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung. Diesen Aufgaben werden leider seit geraumer
Zeit immer schlechter wahrgenommen. Durch Personalausfälle kommt es zu kurzfristigen
Schließungen und Notfallbetreuungskonzepte, wodurch die Verlässlichkeit und die Qualität leiden.
Immer wieder berichtet die Presse von Kölner Kitas im Notbetrieb, mit eingeschränkten
Öffnungszeiten und tageweise abwechselndem Betreuungsmöglichkeit für Kinder. Im März traf das
auf die Kita Kapellenweg zu, im Februar wurde über die Kita Eichenstrasse berichtet, beides
städtische Kitas.
Die öffentliche Aufgabe wird an die Eltern zurückgegeben und damit werden die Personalprobleme
der Stadt Köln privatisiert. Es ergeben sich Gleichstellungsprobleme, denn überwiegend sind es
die Mütter, die bei Betreuungsproblemen zurückstecken und in traditionelle Rollenbilder
zurückfallen.
Die Perspektive der Kinder gerät auch aus dem Blick. Sie verlieren ihre gewohnten Tagesabläufe
und die sozialen Beziehungen leiden, abgesehen vom Recht auf Bildung.

Das verbliebene Personal muss die Ausfälle kompensieren und leidet unter einer ständigen
erhöhten Arbeitsbelastung. Auch das Verhältnis zu den Eltern leidet.
Dazu hat die Fraktion Die Linke folgende Fragen:
1. Wie viele Stellen sind in städtischen Kitas unbesetzt?
2. Wie hoch ist der Krankenstand in städtischen Kitas?
Mit freundlichen Grüßen

Gez.
Dr. Günter Bell
Fraktionsgeschäftsführer