Katja Günther inspiziert Deiche Wilstermarsch; Sturmflutsaison entspannt, Küste bestens geschützt
schleswig-holstein.de - Medieninformationen - Deichschau: Küstenschutz-Staatssekretärin Katja Günther überzeugt sich von der Wehrhaftigkeit der Deiche in der Wilstermarsch
Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur:Thema:Ministerien & Behörden
Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur
MinisteriumÜbersichtStaatssekretäreOrganisation und AnsprechpartnerBehörden und zugeordnete Institutionen
ServiceÜbersichtSo erreichen Sie unsErklärung zur BarrierefreiheitBroschüren des Ministeriums für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und NaturGesetzesvorhaben
LandtagInterne Meldestelle nach dem HinweisgeberschutzgesetzUmweltNAVI App des Landes Schleswig-HolsteinUmweltportal des Landes Schleswig-HolsteinVerbindliche Erlasse im Bereich des Ministeriums für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und NaturStellenausschreibungenUmwelt- und Naturschutzvereinigungen
Broschüren des Ministeriums für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur
Interne Meldestelle nach dem Hinweisgeberschutzgesetz
UmweltNAVI App des Landes Schleswig-Holstein
Verbindliche Erlasse im Bereich des Ministeriums für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur
Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur
Deichschau: Küstenschutz-Staatssekretärin Katja Günther überzeugt sich von der Wehrhaftigkeit der Deiche in der Wilstermarsch
Katja Günther: „Nach einer vergleichsweise ruhigen Sturmflutsaison ist unsere Küste bestens geschützt“
STEINBURG. Bei der heutigen Deichschau in der Wilstermarsch im Kreis Steinburg überzeugte sich Katja Günther, Küstenschutz-Staatssekretärin des Umweltministeriums, vor Ort vom guten Zustand der Landesschutzdeiche.
„Auch in diesem Jahr ist die Küste bestens geschützt. Die vergangene Sturmflutsaison verlief sehr entspannt. Nach einem stürmischen Beginn im Oktober und einer weiteren Sturmflut zum 2. Januar ist es seitdem vergleichsweise ruhig geblieben“, sagte Katja Günther.
Die Deichlinie der Wilstermarsch am ehemaligen Kernkraftwerk Brunsbüttel ist Teil der 433 Kilometer Landesschutzdeiche entlang der schleswig-holsteinischen Nord- und Ostseeküste, für die.das Land Schleswig-Holstein die Unterhaltungspflicht hat. Zum Verantwortungsbereich kommen knapp 98 Kilometer Regionaldeiche auf den Inseln und Halligen und eine Vielzahl weiterer Küstenschutzanlagen. All diese Küstenschutzbauwerke werden durch ihre exponierte Lage extrem beansprucht und müssen regelmäßig bei einer Deichschau auf ihre Wehrhaftigkeit überprüft werden.
Küstenhochwasserschutz und Küstensicherung haben eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung für Schleswig-Holstein. In den 3.987 Quadratkilometer großen, potenziell überflutungsgefährdeten Küstenniederungen an der Nord- und Ostsee sowie an der Tiedeelbe wohnen rund 333.000 Menschen. Zudem sind in diesem Gebiet Sachwert von ca. 60 Milliarden Euro vorhanden.
„Die jährlichen Deichschauen sind der Beleg für eine lange Tradition und große Erfahrung im Küstenschutz in Schleswig-Holstein. Gleichzeitig stehen wir mit dem Klimawandel und dem steigenden Meeresspiegel vor ganz neuen Herausforderungen. Mit der Verstärkung von Küstenschutzanlagen und – an besonders exponierten Stellen – den neuen Klimadeichen sichern wir unsere Küsten auch für die Zukunft“, sagte Günther.
Gemeinsam mit Fachleuten des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN.SH), Vertreterinnen und Vertretern von Deich- und Sielverbänden, Kreisen, Gemeinden und Katastrophenschutzeinrichtungen werden die Küstenschutzanlagen in Augenschein genommen, um den Zustand zu bewerten und Schwachstellen im Deich rechtzeitig zu beheben.
Vielfältige Aufgaben zum Unterhalt der Deiche
Die Arbeiten der Wasserbauerinnen und Wasserbauer zum Unterhalt der Deiche sind dabei sehr vielfältig. Die Grasnarbe muss intakt gehalten, gemäht und gemulcht werden. Tierische und pflanzliche Schädlinge müssen bekämpft und Treibsel geräumt werden. Dieses Schwemmgut, das bei höheren Wasserständen an den Deichen liegen bleibt, beschädigt die Grasnarbe, wenn es nicht zeitnah geräumt wird. Gleichzeitig müssen die Arbeiten im Deichvorland mit Brutzeiten und anderen naturschutzrechtlichen Anforderungen in Einklang gebracht werden.
Weitere Informationen zum Küstenschutz finden Siehier.
Verantwortlich für diesen Pressetext: Clara van Biezen, Carolin Wahnbaeck, Jonas Hippel | Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur | Mercatorstr. 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7044 | Telefax 0431 988-7137 | E-Mail: pressestelle@mekun.landsh.de | Presseinformationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.mekun.schleswig-holstein.de und auf Instagram unter @mekun_SH
Hinweis zur Verwendung von Cookies
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: