Michaela Kaniber verkündet die Gewinner des Staatspreises ‘Land.Dorf.Zukunft’ 2026 in München; 11 Projekte ausgezeichnet, je 5.000 Euro.

Staatsministerin Michaela Kaniber verkündet die Gewinner des Staatspreises - Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus

Staatsministerin Michaela Kaniber verkündet die Gewinner des Staatspreises “Land.Dorf.Zukunft” 2026

(29. April 2026) München – Lebendige Ortskerne, starke Gemeinschaften und kluge Lösungen für Landwirtschaft und Natur: Die diesjährigen Gewinner des Wettbewerbs “Land.Dorf.Zukunft” stehen fest. Die für die Ländliche Entwicklung zuständige Staatsministerin Michaela Kaniber zeichnet insgesamt 11 herausragende Projekte der Ländlichen Entwicklung mit dem Staatspreis aus. Jeder Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die feierliche Verleihung findet am 22. Oktober in der Münchner Residenz statt.

In der Kategorie “Umfassende Leistungen” gehen der Staatspreis 2026 an die Flurneuordnungen der Buttenwieser Gruppe (Lkr. Dillingen und Donau-Ries), die Dorferneuerung Weidenbach (Lkr. Ansbach), die Dorferneuerung Lorenzreuth (Lkr. Wunsiedel im Fichtelgebirge) sowie die Dorferneuerung Etzelwang (Lkr. Amberg-Sulzbach).

“Die diesjährigen Projekte zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und kraftvoll ländliche Entwicklung sein kann. Ob neue Treffpunkte, lebendige Ortsmitten, generationenübergreifende Angebote oder kluge Lösungen für Natur, Umwelt und Landwirtschaft – überall spürt man den Willen unserer Bürgerinnen und Bürger, die eigene Heimat aktiv zu gestalten. Dieses Engagement ist das Fundament einer starken Zukunft im ländlichen Raum – die umgesetzten Projekte sind leuchtende Beispiele dafür”, betont Staatsministerin Michaela Kaniber in ihrem Gratulationsschreiben an die Sieger.

Gewinner in der Kategorie “Herausragende Einzelleistungen im Bereich ‚Lösung von Landnutzungsansprüchen mit Hilfe von Bodenordnung” ist die Flurneuordnung Stockstadt am Main (Lkr. Aschaffenburg), die Dorferneuerung Birnbaum im Markt Steinwiesen (Lkr. Kronach), die Flurneuordnung der Landauer Grieswiesen (Lkr. Dingolfing-Landau) und die Realisierung der KZ-Gedenkstätte Mühldorfer Hart (Lkr. Mühldorf am Inn).

In der Kategorie “Herausragende Einzelleistungen im Bereich‚ Soziale Dorf- und Gemeindeentwicklung” werden dieses Jahr die Dorferneuerung Dombühl (Lkr. Ansbach), das Gemeindeentwicklungskonzept des Marktes Waal (Lkr. Ostallgäu) und die Dorferneuerung in Baierbach (Lkr. Landshut) mit jeweils einem Staatspreis ausgezeichnet. “Unsere Dörfer sind mehr als ein Ort zum Leben – sie sind Heimat, Gemeinschaft und Zukunft zugleich. Wenn Menschen vor Ort anpacken, Ideen entwickeln und Verantwortung übernehmen, dann entsteht genau das, was wir brauchen: lebendige Räume mit Perspektive für alle Generationen”, so Kaniber.

Der alle zwei Jahre stattfindende Wettbewerb stellt Nachhaltigkeit, integrierte Entwicklung und aktive Bürgerbeteiligung in den Mittelpunkt. In diesem Jahr lag ein besonderer Fokus auf den Themen “Bodenordnung” und “soziale Dorferneuerung”. Ziel ist es, vitale ländliche Räume zu stärken und konkrete Verbesserungen für die Menschen vor Ort zu schaffen. Der Freistaat Bayern begleitet und unterstützt diese Prozesse aktiv – von der Planung bis zur Umsetzung. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie staatliche Förderung und bürgerschaftliches Engagement Hand in Hand gehen und sichtbare Erfolge hervorbringen.

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