Chantal Beck zieht Bilanz bei der Zentralbahn in Nidwalden; erste Züge dieser Flotte noch dieses Jahr ausgeliefert

Chantal Beck nach 150 Tage | Die Zentralbahn.

Chantal Beck nach 150 Tagen.

Wie die Zentralbahn sich für Wachstum und bessere Reiseerlebnisse rüstet.

Nach 150 Tagen im Amt zieht Chantal Beck Bilanz: Vom Einsatz in der Werkstatt und im Zug bis zu wichtigen Gesprächen mit Behörden – sie skizziert, wie die Zentralbahn organisatorisch, infrastrukturell und fahrzeugseitig für Wachstum und bessere Reiseerlebnisse gerüstet wird.

Chantal Beck nach 150 Tage

In den ersten 150 Tagen als Geschäftsführerin hat Chantal Beck die Zentralbahn von innen kennengelernt. Sie arbeitete in verschiedenen Bereichen mit – von der Werkstatt über den Unterhalt bis hin zur Zugbegleitung – und gewann so wertvolle Einblicke in den Betriebsalltag. Zahlreiche Begegnungen mit Behörden, Partnerorganisationen und der Politik halfen, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Netzwerke aufzubauen.

Familiärer Spirit in einem dynamischen Umfeld

Besonders beeindruckt zeigte sich Beck vom familiären Spirit und der unkomplizierten Zusammenarbeit in der Organisation – immer mit dem gemeinsamen Ziel, das Beste für die Kund:innen zu leisten.

Die Zentralbahn bewegt sich in einem dynamischen Wachstumsmarkt: In der Region passiert viel, und auch international ergeben sich neue Chancen. Damit das Bahnunternehmen mit dem prognostizierten Wachstum Schritt halten kann, ist eine solide organisatorische Aufstellung entscheidend. Im Zentrum der langfristigen Planung steht der Ausbau des Angebots. Dabei sind unternehmerisches und wirtschaftliches Denken und Handeln essenziell.

Pendler- und Tourismusverkehr abstimmen und Investitionen umsetzen

Ein spezieller Fokus gilt der touristischen Nachfrage. Mit einem neuen Konzept sollen der Pendler- und der Tourismusverkehr besser aufeinander abgestimmt werden. Zudem stehen wichtige Investitionen an. Noch dieses Jahr wird ein erster Teil der neuen Fahrzeugflotte ausgeliefert. Ziel ist, diese neuen Züge reibungslos in den laufenden Betrieb zu integrieren. Auch bei der Infrastruktur stehen bedeutende Schritte an, etwa die Doppelspur Staldifeld im Kanton Nidwalden – eine zentrale Voraussetzung für den Halbstundentakt nach Engelberg ab dem nächsten Fahrplanwechsel.

Die Zentralbahn steht vor vier zentralen Themenfeldern, die für das Wachstum in den nächsten Jahren entscheidend sind:

Unterhalt und Ausbau der Infrastruktur finanzierenDie gute Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Kantonen und dem Bund wird noch wichtiger, damit die Mittel dort eingesetzt werden, wo sie den grössten Nutzen bringen.

Pensionierungswelle abfedern und Arbeitgeberattraktivität sichernViele erfahrene Mitarbeitende nähern sich dem Ruhestand. Mit einer gezielten Nachfolgeplanung und einem systematischen Wissenstransfer soll ihr Wissen gesichert werden. Mit attraktiven Arbeitsbedingungen, flexiblen Arbeitsmodellen und gezielten Aus- und Weiterbildungsangeboten wird die Arbeitgeberattraktivität gestärkt und unter anderem die nächste Generation angesprochen.

Qualität trotz grosser Wachstumsschritte bewahrenDas Wachstum bringt komplexere Abläufe und höhere Anforderungen an die Betriebssicherheit und das Kundenerlebnis mit sich. Durch standardisierte Prozesse und Abläufe soll die hohe Qualität bewahrt werden.

Digitalisierung und kultureller Wandel aktiv lebenDigitale Technologien werden auch künftig die Arbeitsprozesse verändern und Anpassungen der Organisation verlangen. Die Zentralbahn wird die Digitalisierung weiter vorantreiben und den damit verbundenen kulturellen Wandel aktiv leben.

Chantal Beck ist überzeugt: Die Erfolgsgeschichte der Zentralbahn lässt sich weiterschreiben. Mit einem starken Team, hoher Innovationskraft, und verlässlichen Partnerorganisationen sind die Ziele erreichbar. Als «Eisenbahnperle» bleibt die Zentralbahn ihrem Anspruch treu, hohe Sicherheit und Qualität zu bieten, die Kundenzufriedenheit weiter zu steigern und Mitarbeitenden ein gutes Arbeitsumfeld zu gewährleisten.

Sehen Sie hier, wie Chantal Beck von ihren ersten 150 Tagen berichtet und welche konkreten Schritte die Zentralbahn als nächstes angeht.

Nachfolgender Inhalt ist allenfalls nicht barrierefrei.

Im Video sieht man die neue Geschäftsführerin Chantal Beck der Zentralbahn. Sie spricht direkt in die Kamera uns sagt folgendes: Meine ersten 150 Tage als neue Geschäftsführerin der Zentralbahn sind durch und ich habe unglaublich bereichernde und spannende Einblicke gehabt. Ich war im ganzen Unternehmen unterwegs. Ich habe in alle Bereiche geschaut, habe überall auch mitgearbeitet und selbstverständlich hatte ich auch zahlreiche Kontakte in der Region mit den Behörden, Politik und unseren wichtigen Partnern. Ich habe dabei einen sehr schönen familiären Spirit und eine unkomplizierte Firma kennengelernt, die täglich ihr Bestes für die Kundinnen und Kunden gibt. Wir sind eine innovative Eisenbahnperle mit einer vielversprechenden Zukunft und es ist mir eine grosse Ehre und Freude, die Aufgabe wahrnehmen zu können, diese Zukunft mit dem ganzen Team vorbereiten zu können. Wir sind in einem dynamischen Wachstumsmarkt. Es passiert ganz viel in unserer Region. Es passiert viel in den internationalen Märkten und da wollen wir uns gut aufstellen, damit wir mit diesen Wachstumsschritten mithalten können. Es ist mir sehr wichtig, dass wir hier eine ganzheitliche Langfristplanung aufstellen können, dass wir unternehmerisch und wirtschaftlich denken und das in unserer DNA verankern, damit wir bereit sind für diese nächsten Schritte, damit wir das Angebot ausbauen können, damit wir mit unserem Rollmaterial und mit unserer Infrastruktur bereitstehen, auch für das langfristige Zielbild. Ein besonderes Augenmerk werde ich auf die touristische Nachfrage richten, die sehr wichtig ist für uns. Hier gilt es aber auch uns mit einem speziellen Konzept, mit neuen Angeboten so aufzustellen, damit wir den Pendlerverkehr, den regionalen Verkehr und den touristischen Verkehr gut erträglich und nachhaltig miteinander gestalten können. In diesem Jahr wird ein erster Teil von unserer neuen Flotte ausgeliefert. Da sind wir dran, uns gut aufzustellen, um diese reibungslos in den Betrieb überführen zu können. Wir haben auch wichtige Ausbauschritte in der Infrastruktur, die anstehen. Aktuell sind wir am Bau der Kreuzungsstelle bei Staldifeld und ich bin sehr glücklich, dass wir hier tatsächlich den Halbstundentakt nach Engelberg ab dem nächsten Fahrplanwechsel werden anbieten können. Ich bin überzeugt, dass wir die Erfolgsgeschichte der Zentralbahn weiterschreiben können. Wir haben alles, dass es dazu braucht. Wir haben beste Voraussetzungen, um das miteinander zu schaffen. Wir haben ein starkes Team, wir haben eine hohe Innovationskraft und wir haben zuverlässige, tolle Partner in der ganzen Region und bei den Behörden, um miteinander das Zielbild zu erreichen. Damit sind wir auch langfristig die Eisenbahnperle der Schweiz mit hoher Sicherheit, Qualität, bester Kundenzufriedenheit und einem guten Arbeitsumfeld für unsere Firma.