Urbasolar (Axpo-Tochter) baut Photovoltaikanlage in Salbris für das französische Verteidigungsministerium; erstes Staatsprojekt für erneuerbare Energien Eigenbedarf Frankreichs
Zürcher Handelskammer: Axpo baut Solaranlage auf französischem Militärgelände
Axpo baut Solaranlage auf französischem Militärgelände
Salbris - Die Axpo-Tochter Urbasolar hat eine Ausschreibung zum Bau einer Solaranlage für das französische Verteidigungsministerium gewonnen. Auf dem ehemaligen Militärgelände in Salbris soll eine Photovoltaikanlage mit 42 Megawattpeak errichtet werden. Zudem ist ein langfristiger Stromabnahmevertrag geschlossen worden.
(CONNECT) DieAxpo-TochterUrbasolaraus Montpellier errichtet im zentralfranzösischen Salbris eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 42 Megawatt. Das Unternehmen hat eine diesbezügliche Ausschreibung des französischenVerteidigungsministeriumsgewonnen, heisst es in einerMitteilungder in Baden ansässigen Axpo. Parallel zu dem Bau der Anlage ist ein langfristiger Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement
PPA) mit einer Laufzeit von 30 Jahren geschlossen worden.
Bei dem Bau wird eine ehemalige Militäranlage in Salbris in eine Photovoltaikanlage umgewandelt. Das Gelände wurde seit 2018 nicht mehr genutzt. Der hier erzeugte Solarstrom soll 3,7 Prozent des Strombedarfes des Verteidigungsministeriums decken, heisst es in der Mitteilung. Die Photovoltaikanlage in Salbris wird mehr als 50’182 Megawattstunden pro Jahr produzieren, was dem jährlichen Stromverbrauch von 10’724 Haushalten entspricht.
Das Projekt ist das erste seiner Art, bei dem der französischer Staat erneuerbare Energien für den eigenen Bedarf nutzt. „Das Projekt in Salbris ist der Beweis dafür, dass eine vorbildliche Umnutzung ein Militärgelände in eine wertvolle Ressource für die Region und für die Energieautarkie des Staates verwandeln kann“, wird Antoine Millioud, CEO von Urbasolar, in der Mitteilung zitiert. „Diese Synergie zwischen unseren Teams und denen des Verteidigungsministeriums eröffnet neue Perspektiven für einen massiven und verantwortungsvollen Einsatz von Solarenergie auf Militärstandorten.“
Für den Bau der Anlage werden 30 Hektare Terrain benötigt, die übrige Fläche bleibt als eine Art Schutzwald mit eigenem Ökosystem erhalten. ce
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