Baden-Württemberg startet EU-Mercosur-Abkommen in Südamerika am 1. Mai 2026; Zölle sinken, bessere Chancen und Investitionen für KMU Start des EU-Mercosur-Abkommens: Baden-Württemberg.de Am 1. Mai 2026 startet das EU-Mercosur-Abkommen. Das Freihandelsabkommen mit Südamerika ist ein wichtiger Meilenstein, um Märkte breiter aufzustellen, Lieferketten widerstandsfähiger zu machen und internationale Partnerschaften zu vertiefen. Mit dem Start desEU-Mercosur-Abkommensam 1. Mai eröffnen sich für die baden-württembergische Wirtschaft zusätzliche Perspektiven in Südamerika. Das Abkommen der Europäischen Union mit Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay verbessert die Rahmenbedingungen für Handel, Investitionen und wirtschaftliche Kooperationen mit einer Region, die für den Südwesten von großer Bedeutung ist, bislang noch deutliches Entwicklungspotenzial bietet. „Baden-Württemberg lebt von Innovationskraft, industrieller Stärke und internationalen Verbindungen. Für unsere exportorientierte Wirtschaft ist das EU-Mercosur-Abkommen deshalb ein wichtiger Meilenstein, um Märkte breiter aufzustellen, Lieferketten widerstandsfähiger zu machen und internationale Partnerschaften zu vertiefen“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Gerade in einer Welt, in der wirtschaftliche Abhängigkeiten und geopolitische Risiken stärker in den Blick rücken, brauchen unsere Unternehmen verlässliche Zugänge zu den wichtigen Zukunftsmärkten in Südamerika.“ Zölle abbauen und Marktzugangshürden verringern Das Abkommen sieht vor, Zölle schrittweise abzubauen und weitere Marktzugangshürden zu verringern. Davon können baden-württembergische Schlüsselbranchen wie derMaschinenbau, die Automobilwirtschaft, die Chemie- und Pharmaindustrie, dieMedizintechniksowie die Umwelt- und Energietechnologien profitieren. Für kleine und mittlere Unternehmen entstehen bessere Voraussetzungen, um Geschäftsbeziehungen in Südamerika aufzubauen oder ihre Aktivitäten vor Ort auszubauen. „Wenn Zölle sinken, Verfahren verlässlicher werden und technische Hürden abgebaut werden, entstehen reale Chancen für Unternehmen aus Baden-Württemberg“, so Hoffmeister-Kraut. „Entscheidend ist nun, dass die vereinbarten Erleichterungen praxistauglich umgesetzt werden und gerade kleinere Unternehmen konkrete Unterstützung beim Markteintritt erhalten.“ Das Land unterstützt baden-württembergische Unternehmen bei der Erschließung von Marktpotenzialen in Südamerika mit seiner Wirtschaftsrepräsentanz Baden-Württemberg in Brasilien (Rio de Janeiro), die mit Marktanalysen, Partnervermittlung, Delegationsreisen, strategischer Geschäftsentwicklung und Vernetzung mit lokalen Industrie-, Forschungs- und Innovationsökosystemen den Unternehmen zur Seite steht. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Neue Website „Studieren in BW“ geht online Eröffnung des restaurierten Eingangspavillons in der Wilhelma Team KidsBox im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch" Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt bleibt aus Verabschiedung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann Arbeit ist Basis für Wohlstand und Zusammenhalt Zugehört – 15 Jahre Politik des Gehörtwerdens Rund zwei Millionen Euro für Innovationen in KI und Robotik Wettbewerb für moderne Unternehmenskultur geht in achte Runde L-Bank sieht hohen Bedarf an Unterstützung im Strukturwandel Land fördert Energiefahrpläne für Unternehmen und Einrichtungen Neues KI-Werkzeug für effiziente Justizverfahren Zitterpappel bereichert Wald und Bioökonomie Neue Termine für Workshops „Nachhaltiges Bauen“ Immer auf dem neuesten Stand Abonnieren Sie den Newsletter der Landesregierung. --- Source: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/start-des-eu-mercosur-abkommens-1 sdDatePublished: 2026-04-30T13:16:00Z Topics: international trade, trade agreements, economic policy, business strategy and marketing, manufacturing and engineering, automotive, pharmaceutical, medical equipment, renewable energy Locations: Paraguay, Argentina, Uruguay, Baden-Württemberg, Rio de Janeiro, Brazil, Stuttgart