BDEW und Weltenergierat Deutschland veranstalten Ambassadors’ Energy Talk 2026 in der australischen Botschaft in Berlin; Drei Hebel für Wasserstoff-Zukunft identifiziert.
Ambassadors’ Energy Talk 2026 | BDEW
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BDEW und Weltenergierat im Austausch über internationale Perspektiven und konkrete Schritte zur Wasserstoffwirtschaft.
Unter dem Motto „Bridging Continents with Hydrogen“ luden BDEW und Weltenergierat Deutschland am 16. April hochrangige Vertreter aus Politik, Diplomatie und Wirtschaft zum 8. Ambassadors‘ Energy Talk in die australische Botschaft in Berlin. Jenseits der jeweiligen nationalen Diskussionen bot die Veranstaltung das Forum, um über die notwendigen Weichenstellungen für eine globale Wasserstoffwirtschaft zu diskutieren.
Nach der Eröffnung durch die australische Botschafterin H.E. Natasha Smith und BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae stellte Hanna Schumacher (BMWE) in ihrer Keynote die Perspektive der Bundesregierung dar. Der anschließende Round Table mit den Botschafterinnen und Botschaftern aus Australien, Indonesien, Korea und Japan verdeutlichte das gemeinsame Verständnis: Sie alle glauben fest an die Zukunft der Wasserstoffwirtschaft in ihren Ländern und übersetzen Ambitionen bereits in konkrete Projekte und internationale Kooperationen.
Drei Hebel für eine erfolgreiche Wasserstoff-Zukunft
Für die Umsetzung der gemeinsamen Ziele identifizierte der BDEW im Verlauf der Diskussionen, die durch Industrie-Impulse von Hysata und Mitsubishi Heavy Industries ergänzt wurden, drei zentrale Handlungsfelder:
Sicherung der Nachfrageseite: Politische Instrumente wie Carbon Contracts for Difference (CfD) sind notwendig, um Märkte zu stabilisieren und Investitionssicherheit zu gewährleisten.
Pragmatische Regulierung: Bestehende EU-Rechtsakte für Importe von grünem und kohlenstoffarmem Wasserstoff müssen praxistauglicher gestaltet werden, um Deutschland und die EU als attraktive Exportziele zu etablieren.
Beschleunigte Infrastruktur: Ein zügiger Aufbau der Importinfrastruktur erfordert eine drastische Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren.
Die Veranstaltung unterstrich, dass die Frage nicht lautet, ob die Wasserstoffwirtschaft kommt, sondern an welchen Standorten sie ihre Dynamik entfalten wird und welche Länder davon profitieren.
Der BDEW setzt sich dafür ein, dass Deutschland durch entschlossenes Handeln seine Wasserstoffwirtschaft national stärkt und durch Energiepartnerschaften international positioniert, um unsere technologischen Stärken auch künftig gewinnbringend zu nutzen.
Ihre Ansprechpartner beim BDEW: Elmar Stracke und Till Rose.
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