Crédit Agricole Q1-Nettogewinn 2,28 Mrd €, Umsatz 10,00 Mrd €, Paris; Risikovorsorge +31% wegen Nahost-Konflikt

Update Aktien International

Börsennews 30. April 2026

Aktien International – Update

Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht European Futures

Euro Stoxx 50 5'794

  • 0.5 %

DAX 24'242

  • 0.8 %

CAC 40 8'002

  • 0.0 %

FTSE 100 10'359

  • 1.4 %

US-Futures

Dow Jones Industrial 49'316

  • 0.6 %

Nasdaq 100 27'459

  • 0.5 %

S&P 500 7'198

  • 0.4 %

News Europa

ArcelorMittal: Gewinn in Q1 über und Umsatz unter den Schätzungen Der Luxemburger Stahlkonzern meldete am Donnerstag einen bereinigten Gewinn von 0,76 US-Dollar je Aktie für das erste Quartal, nach 1,05 US-Dollar im Vorjahresquartal. Von FactSet befragte Analysten hatten mit 0,69 US-Dollar gerechnet. Der Umsatz im am 31. März beendeten Quartal betrug 15,46 Milliarden US- Dollar, gegenüber 14,80 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Von FactSet befragte Analysten hatten mit 16 Milliarden US-Dollar gerechnet.

CaixaBank: verzeichnet Wachstum bei Gewinn und Bruttoeinkommen im ersten Quartal Der dem Konzern zurechenbare Gewinn für die drei Monate bis zum 31. März betrug 1,57 Milliarden Euro, gegenüber 1,47 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Das Bruttoeinkommen des spanischen Kreditinstituts belief sich auf 4,13 Milliarden Euro, verglichen mit 4,01 Milliarden Euro im Vorjahr. Von FactSet befragte Analysten hatten mit einem Umsatz von 4,09 Milliarden Euro und einem Nettoeinkommen von 1,46 Milliarden Euro gerechnet.

Crédit Agricole: mit mehr Gewinn in Q1 - Risikovorsorge erhöht sich jedoch aufgrund des Iran- Konflikts – Aktie verlier im Morgenhandel über 5,5 % Die in Paris ansässige Bank gab bekannt, dass der Nettogewinn im ersten Quartal um 4,8 % auf 2,28 Milliarden Euro gestiegen ist, verglichen mit 2,18

www.bekb.ch | Börsennews | 30. April 2026 2

Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Der Umsatz wuchs um 2,8 % auf 10,00 Milliarden Euro (Vorjahr: 9,73 Milliarden Euro), während die Betriebskosten um 0,7 % auf 6,03 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,99 Milliarden Euro) zunahmen. Die Risikovorsorge stieg um 31 % auf 960 Millionen Euro (Vorjahr: 735 Millionen Euro). Crédit Agricole erklärte, dies sei „unter Kontrolle“ und stelle eine „vorsichtige Risikovorsorge im Kontext des Konflikts im Nahen Osten“ dar.

Danske Bank: Gewinn im ersten Quartal gesunken; Gesamteinnahmen gestiegen Der den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbare Nettogewinn für die drei Monate bis zum 31. März betrug 5,69 Milliarden dänische Kronen (ca. 761 Millionen Euro), verglichen mit 5,76 Milliarden Kronen im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg von 6,9 Kronen auf 7 Kronen. Die Gesamteinnahmen des dänischen Kreditinstituts beliefen sich auf 13,97 Milliarden Kronen, gegenüber 13,93 Milliarden Kronen im Vorjahr. Von FactSet befragte Analysten hatten mit einem Umsatz von 14,16 Milliarden Kronen, einem Nettogewinn von 5,67 Milliarden Kronen und einem Gewinn je Aktie von 7 Kronen gerechnet. Mit Blick auf die Zukunft erwartet die Bank für das Jahr 2026 Gesamteinnahmen von 58 Milliarden Kronen und einen Nettogewinn in Höhe von 22 bis 24 Milliarden Kronen.

DHL: verzeichnet im ersten Quartal trotz weniger Umsatz mehr Gewinn Der Umsatz des deutschen Logistikkonzerns lag bei 20,42 Milliarden Euro, verglichen mit 20,81 Milliarden Euro im Vorjahr. Von FactSet befragte Analysten hatten mit einem Umsatz von 20,73 Milliarden Euro gerechnet. Der den Aktionären zurechenbare Konzernnettogewinn für die drei Monate bis zum 31. März betrug 812 Millionen Euro, gegenüber 786 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg von 0,67 Euro auf 0,72 Euro. Analysten hatten einen Nettogewinn von 739,6 Millionen Euro und einem Gewinn je Aktie von 0,70 Euro erwartet. Das Unternehmen bekräftigte seine Prognose, dass der operative Gewinn im Jahr 2026 voraussichtlich 6,2 Milliarden Euro übersteigen wird.

MTU: Umsatz und bereinigter Gewinn im Q1 über Erwartungen - verzeichnet noch keine Folgen von Iran- Krieg - bestätigt Prognose Der Umsatz stieg im Zeitraum Januar bis März um 6 Prozent auf 2,23 Milliarden Euro. Davon entfielen 621 Millionen auf das Triebwerksgeschäft (OEM). Damit blieb der OEM-Umsatz insgesamt stabil. Während der Umsatz im zivilen Triebwerksgeschäft wegen negativer Wechselkurse in Euro unter dem Vorjahreszeitraum lag, zogen die Einnahmen im Militärgeschäft um 25 Prozent auf 142 Millionen Euro an. Das bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich um 6 Prozent auf 320 Millionen Euro. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 14,2 Prozent nach 14,3 Prozent im Vorjahresquartal. Unter dem Strich stand ein um 3 Prozent höherer bereinigter Konzerngewinn von 229 Millionen Euro in der Bilanz. Der freie Cashflow stieg im Quartal um 18 Prozent 177 Millionen. Analysten hatten im Konsens mit einem Umsatz von 2,22 Milliarden Euro, einem bereinigten EBIT von 310 Millionen und einem bereinigten Konzerngewinn von 225 Millionen Euro gerechnet. Beim freien Cashflow hatten sie einen Rückgang auf 85 Millionen Euro erwartet. Der Auftragsbestand lag Ende März mit 31,6 Milliarden Euro um 7 Prozent über dem Vorjahr. Für 2026 erwartet MTU weiterhin einen Umsatz von 9,2 bis 9,7 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT von 1,35 bis 1,45 Milliarden Euro. Die sogenannte Cash Conversion Rate (CCR), das Verhältnis von freiem Cashflow zu bereinigtem Gewinn nach Steuern, soll auf 45 bis 55 Prozent steigen, nach 39,1 Prozent im vergangenen Jahr.

Schneider Electric: KI-Rechenzentren-Boom liefert weiter Rückenwind Der französische Elektrotechnik-Konzern steigerte laut einer Mitteilung vom Donnerstag den Umsatz im ersten Quartal um fast 5 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen übertraf das Wachstum mit gut 11 Prozent die durchschnittliche Analystenschätzung. Die Jahresziele bestätigten Konzernchef Olivier Blum. Demnach soll der Umsatz 2026 aus eigener Kraft um 7 bis 10 Prozent wachsen. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte

www.bekb.ch | Börsennews | 30. April 2026 3

(Ebita) soll auf dieser Basis zwischen 10 und 15 Prozent zulegen.

Société Générale: trotz Umsatzrückgang mehr Gewinn in Q1 Das in Paris ansässige Finanzunternehmen gab bekannt, dass der Nettogewinn im ersten Quartal um 5,5 % auf 1,70 Milliarden Euro gegenüber 1,61 Milliarden Euro im Vorjahr gestiegen ist. Bereinigt legte der Nettogewinn um 11 % zu. Der Nettogewinn im Bankgeschäft stieg um 0,3 % auf 7,11 Milliarden Euro gegenüber 7,08 Milliarden Euro bzw. um 4,4 % (bereinigt). Die Betriebskosten sanken um 6,0 % auf 4,33 Milliarden Euro gegenüber 4,60 Milliarden Euro. „Solide Umsatzentwicklung, strukturelle Kostensenkungen und die kontinuierliche Verbesserung unserer Kosten-Ertrags-Quote führten zu einer Profitabilität im ersten Quartal 2026, die deutlich über unserem Jahresziel liegt“, sagte CEO Slawomir Krupa. Mit Blick auf die Zukunft fügte CEO Krupa hinzu: „Durch die disziplinierte und konsequente Umsetzung unseres strategischen Plans schreiten wir zuversichtlich voran, unsere Finanzziele für 2026 zu erreichen und die Position der Société Générale unter den führenden europäischen Banken weiter zu stärken.“ Die Aktien der Société Générale gaben am Donnerstagmorgen in Paris um 3,6 % nach.

Standard Chartered: höhere Gewinne und ein gesteigertes operatives Ergebnis im ersten Quartal Der den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbare Gewinn für die drei Monate bis zum 31. März betrug 1,90 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 1,59 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg von 0,551 US-Dollar auf 0,72 US-Dollar. Das operative Ergebnis der Bank betrug 5,90 Milliarden US-Dollar, gegenüber 5,38 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Für 2026 rechnet die Bank weiterhin mit einem Wachstum des ausgewiesenen operativen Ergebnisses im unteren Bereich der Spanne von 5 % bis 7 % (währungsbereinigt).

Stellantis: Gewinn in Q1 zwar über den Erwartungen – enthält aber eine einmalige Zollerstattung in Höhe von 400 Millionen Euro – Aktie fällt über 7 Prozent Der Multinationale Autokonzern meldete am Donnerstag einen bereinigten Gewinn von 0,21 US-Dollar je Aktie (verwässert) für das erste Quartal, gegenüber 0,04 US- Dollar im Vorjahresquartal. Von FactSet befragte Analysten hatten mit 0,19 US-Dollar gerechnet. Der Nettoumsatz für das am 31. März beendete Quartal betrug 38,13 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 35,81 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Vier von FactSet befragte Analysten hatten 44,95 Milliarden US- Dollar erwartet. Das bereinigte operative Ergebnis hat sich im ersten Quartal mit 960 Millionen Euro gegenüber 327 Millionen Euro mehr als verdoppelt, die Marge stieg von 0,9 % auf 2,5 %. Für das Jahr 2026 rechnet das Unternehmen mit einem Nettoumsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Von FactSet befragte Analysten erwarten einen Umsatz von 188,42 Milliarden US-Dollar.

News Übersee

Air Product & Chemicals: Q1 über Erwartungen – erhöht Prognosen für 2026 Der Industriegasehersteller aus Allentown, Pennsylvania (ca. 23'000 MA), meldete am Donnerstag einen bereinigten Gewinn je Aktie von 3,20 US-Dollar für das zweite Quartal des Geschäftsjahres, gegenüber 2,69 US-Dollar im Vorjahr. Von FactSet befragte Analysten hatten 3,06 US-Dollar erwartet. Der Umsatz im Quartal zum 31. März betrug 3,17 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 2,92 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Von FactSet befragte Analysten hatten 3,07 Milliarden US- Dollar erwartet. Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres erwartet das Unternehmen einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 3,25 und 3,35 US-Dollar. Von FactSet befragte Analysten erwarten 3,32 US-Dollar. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Unternehmen nun einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 13 und 13,25 US-Dollar, verglichen mit der vorherigen Prognose von 12,85 bis 13,15 US-Dollar. Analysten, die von FactSet befragt wurden, erwarten einen Kurs von 13,13 US-Dollar. Die Aktien von Air Products legten im vorbörslichen Handel um 1,2 % zu.

Altria Group: steigert Umsatz im 1. Quartal dank höherer Zigarettenpreise Der Tabakkonzern aus Richmond, Virginia (ca. 6'000 MA), wies am Donnerstag für das am 31. März beendete

www.bekb.ch | Börsennews | 30. April 2026 4

Quartal einen Gewinn von 2,18 Milliarden US-Dollar oder 1,30 Dollar je Aktie aus. Im Vorjahreszeitraum lag der Gewinn bei 1,08 Milliarden Dollar oder 63 Cent je Aktie. Bereinigt um bestimmte Sondereffekte lag der Gewinn je Aktie bei 1,32 Dollar. Analysten hatten laut Factset mit 1,25 Dollar gerechnet. Der Umsatz stieg um 3,2 Prozent auf 5,43 Milliarden Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten einen Umsatz von 4,58 Milliarden Dollar prognostiziert. Altria bestätigte seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Die bestätigte Prognosespanne berücksichtige nun die Auswirkungen eines moderateren Wachstums der E-Zigaretten- Branche sowie eine erhöhte makroökonomische Unsicherheit für erwachsene Verbraucher, teilte Altria mit.

Bristol-Myers: Q1 über den Erwartungen – Prognosen bestätigt Das biopharmazeutische Unternehmen meldete am Donnerstag einen Gewinn von 2,68 Milliarden US- Dollar bzw. 1,31 US-Dollar je Aktie, verglichen mit 2,46 Milliarden US-Dollar bzw. 1,20 US-Dollar je Aktie im Vorjahresquartal. Bereinigt um Sondereffekte lag der Gewinn je Aktie bei 1,58 US-Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von 1,42 US-Dollar (FactSet). Der Umsatz stieg um 3 % auf 11,49 Milliarden US- Dollar. Die von FactSet befragten Analysten hatten einen Umsatz von 10,93 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Das Unternehmen bestätigte seine Pr