Klimaplattform Bern: Wirtschaft bekennt sich zu Netto-Null 2045 in Bern; Charta stärkt Klimaneutralität bis 2045 Klimaplattform Bern: Wirtschaft bekennt sich zu Netto-Null 2045 — Mediencenter Gehe zum übergeordneten Inhalt:Gemeinderat, DirektionenAktueller Inhalt:Klimaplattform Bern: Wirtschaft bekennt sich zu Netto-Null 2045 Aktueller Inhalt:Klimaplattform Bern: Wirtschaft bekennt sich zu Netto-Null 2045 30. April 2026 | Gemeinderat, Direktionen Klimaplattform Bern: Wirtschaft bekennt sich zu Netto-Null 2045 Zum 20-Jahr-Jubiläum der Klimaplattform der Wirtschaft richten die Stadt Bern und die hiesigen Unternehmen ihre Aktivitäten noch konsequenter auf das Netto-Null-Ziel 2045 aus. Eine Charta soll die gemeinsame Absicht bekräftigen und den Klimaschutz systematischer vorantreiben. Seit 2006 bringt die Klimaplattform der Wirtschaft Unternehmen, Wirtschaftsverbände und die Stadt Bern zusammen, um Klimaschutz praxisnah voranzutreiben. Die Plattform hilft, sich im komplexen Umfeld von Klimaschutz, Regulierung und Förderangeboten zu orientieren, voneinander zu lernen, Synergien zu nutzen und Lösungen effizient umzusetzen. Über 1000 Projekte haben die Unternehmen seit der Gründung der Klimaplattform realisiert, mehr als 180'000 Tonnen CO2eingespart und erneuerbare Energien massgeblich ausgebaut. Begonnen hat die städtische Klimaplattform der Wirtschaft mit 16 Partnerunternehmen, heute zählt sie über 70. «Klimaschutz gelingt nur gemeinsam. Die Politik, die Verwaltung, die Wirtschaft und die Bevölkerung müssen zusammenarbeiten», sagt Gemeinderat Alec von Graffenried, Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie. «Die Klimaplattform zeigt seit 20 Jahren, wie lösungsorientiert die Kooperation zwischen öffentlicher Hand und Wirtschaft sein kann.» Charta unterstreicht Bereitschaft zur Klimaneutralität Im Jubiläumsjahr entwickelt die Klimaplattform ihr Modell mit einer noch systematischeren Ausrichtung auf das Netto-Null-Ziel 2045 der Stadt Bern weiter. Das gemeinsame Bekenntnis zur Klimaneutralität bis 2045 wird in einer Charta festgehalten. Darin enthalten sind konkrete Ansätze wie die Erfassung der Treibhausgasemissionen als Basis für den Klimaschutz, die Verpflichtung zu Massnahmen und eine transparente Berichterstattung. Weiterhin erhalten die Unternehmen über die Klimaplattform Unterstützung, unter anderem durch die Vermittlung von Beratungsangeboten. Für die Stadt Bern ist die Klimaplattform ein zentrales Gefäss zur Erreichung des Netto-Null-Ziels. Sie verbindet politische Zielsetzungen mit unternehmerischer Praxis und zeigt, dass Klimaschutz durch Zusammenarbeit wirksam und wirtschaftlich tragfähig gestaltet werden kann. Wirtschaft ist zentrale Partnerin bei der Umsetzung Die Wirtschaftsverbände der Stadt Bern, namentlich die Sektion Bern des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern, Berncity, der Gewerbeverein und KMU Stadt Bern, unterstützen als Trägerorganisationen die Weiterentwicklung der Klimaplattform. Im Herbst können die Partnerunternehmen mit der Charta ihre Bereitschaft bekräftigen. «Für die Unternehmen ist entscheidend, dass Klimaschutz planbar und umsetzbar ist. Die Klimaplattform schafft genau diese Orientierung und hilft Unternehmen, konkrete Schritte zu machen und im besten Fall sogar Aufwand zu minimieren», sagt Philip Kohli, Geschäftsführer der Sektion Bern des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern (HIV). Die Charta sorge für mehr Verbindlichkeit, gleichzeitig bleibe die unternehmerische Freiheit erhalten. Weitere Informationen zur Klimaplattform unterwww.klimaplattform.ch. Wie Transformation konkret aussehen kann, zeigt beispielhaft die ARA Region Bern. Das Unternehmen setzt seit Jahren auf Energieeffizienz, den Ausbau erneuerbarer Energien und innovative Technologien zur Reduktion von Emissionen. Unter anderem installierte die ARA mehrere Fotovoltaikanlagen, gewinnt Biogas aus Klärschlamm und aus biogenen Abfällen der Gastronomie, des Gewerbes und der Industrie. Seit Kurzem eliminiert sie zudem erfolgreich grosse Mengen des besonders klimaschädlichen Lachgases. Mit den Massnahmen trägt das Unternehmen nicht nur zum Klimaschutz bei, es stärkt auch seine Wettbewerbsfähigkeit. «Für uns ist Klimaschutz kein Zusatz, sondern Teil einer zukunftsfähigen Unternehmensstrategie», sagt Geschäftsführer Adrian Schuler. «Die Klimaplattform hilft uns, von den Erfahrungen anderer Unternehmen zu profitieren und unsere eigenen Umweltprojekte sichtbar zu machen», führt er aus. So entstehen neue Impulse und Lernprozesse, welche die eigene Weiterentwicklung unterstützen. Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie TELEFONZENTRALE +41 31 321 61 11 ANMELDUNG IM SELF SERVICE PORTAL Resultate gefunden, benutze die Pfeiltasten Hoch und Runter um zu navigieren. 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