Staatstheater Cottbus und BLMK REDOX Abend mit Screening, Performance, Lesung und Live-Musik Großes Haus, Cottbus; Archivmaterial wird aktiv in Gegenwart überführt
KUNST hinterm EISERNEN: REDOX Bild · Text · Klang - Stadt Cottbus/Chóśebuz
Eine Kooperation von Staatstheater Cottbus und BLMK Mit REDOX gestalten Sabine Herrmann und Klaus Killisch gemeinsam mit den Musikern Enkidu rankX und Uri Killisch einen interdisziplinären Abend zwischen Screening, Performance, Lesung und Live-Musik. Ausgangspunkt sind Kunstwerke von Sabine Herrmann und Klaus Killisch aus der Sammlung des BLMK: Malerei, Fotografie und Künstlerbuchprojekte, die in der späten DDR und der Zeit danach entstanden sind. Die Präsentation großformatiger, vom Schnürboden in den Raum gehängten Malereien bilden den Ausgangspunkt für ein sich im Verlauf der Veranstaltung wandelndes Bühnensetting. Projektionen grafischer Werke und Fotografie transformieren den Bild
Raum analog zur musikalischen Intervention, die sich mit live gelesenen Textfragmenten aus Künstlerbüchern, also künstlerischen Nischenprojekten der 1980er Jahre, verknüpft werden. Der Titel REDOX verweist auf den chemischen Prozess der Oxidation und Reduktion – eine Reaktion von Abgabe und Aufnahme, von Transformation und Energieübertragung. Dieses Prinzip bildet die konzeptuelle Grundlage des Abends: Archivmaterial wird nicht historisch abgeschlossen präsentiert, sondern als aktiver Bestandteil eines gegenwärtigen künstlerischen Prozesses verstanden. Die präsentierten (historischen) Kunstwerke thematisieren u. a. Öffentlichkeit und Kontrolle, Körper und Handlung, Sprache und Bildproduktion unter politischen und gesellschaftlichen Spannungsbedingungen. In der Live-Zusammenarbeit mit den Musikern und Schauspieler*innen entstehen neue Konstellationen von Bild, Text und Klang, die das Material aktualisieren und in einen offenen Dialog mit der Gegenwart überführen. Die musikalische Ebene agiert dabei nicht illustrativ, sondern als gleichwertiger Partner. Elektronische Strukturen, Improvisation und körperliche Klänge reagieren auf Bildrhythmen, Schnitte und Pausen und erzeugen eine performative Verdichtung des Archivs. HINWEIS Weitere Informationen: Website Staatstheater Cottbus 🗺 Veranstaltungsort 🔗 Event teilen Teilen: Facebook Twitter
X WhatsApp Telegram LinkedIn E-Mail Instagram 📅 Datum & Uhrzeit 29 Mittwoch 29.04.2026 🕐 Beginn: 19:30 Uhr 📍 Veranstaltungsort Großes Haus (Staatstheater Cottbus) Schillerplatz 1 03046 Cottbus 🗺 Navigation starten 👤 Veranstalter Besucherservice des Staatstheater Cottbus 📞 +49 355 7824242 🌐 Website ✉️ service@staatstheater-cottbus.de 🎟 Tickets & Eintritt 🎫 Kostenpflichtig 15 Euro; ermäßigt 11 Euro 🎫 Tickets kaufen 📆 Zum Kalender hinzufügen Zum Kalender hinzufügen: Google Kalender Apple Kalender ICS-Datei Outlook
KUNST hinterm EISERNEN: REDOX Bild · Text · Klang
Eine Kooperation von Staatstheater Cottbus und BLMK
Mit REDOX gestalten Sabine Herrmann und Klaus Killisch gemeinsam mit den Musikern Enkidu rankX und Uri Killisch einen interdisziplinären Abend zwischen Screening, Performance, Lesung und Live-Musik. Ausgangspunkt sind Kunstwerke von Sabine Herrmann und Klaus Killisch aus der Sammlung des BLMK: Malerei, Fotografie und Künstlerbuchprojekte, die in der späten DDR und der Zeit danach entstanden sind. Die Präsentation großformatiger, vom Schnürboden in den Raum gehängten Malereien bilden den Ausgangspunkt für ein sich im Verlauf der Veranstaltung wandelndes Bühnensetting. Projektionen grafischer Werke und Fotografie transformieren den Bild
Raum analog zur musikalischen Intervention, die sich mit live gelesenen Textfragmenten aus Künstlerbüchern, also künstlerischen Nischenprojekten der 1980er Jahre, verknüpft werden.
Der Titel REDOX verweist auf den chemischen Prozess der Oxidation und Reduktion – eine Reaktion von Abgabe und Aufnahme, von Transformation und Energieübertragung. Dieses Prinzip bildet die konzeptuelle Grundlage des Abends: Archivmaterial wird nicht historisch abgeschlossen präsentiert, sondern als aktiver Bestandteil eines gegenwärtigen künstlerischen Prozesses verstanden. Die präsentierten (historischen) Kunstwerke thematisieren u. a. Öffentlichkeit und Kontrolle, Körper und Handlung, Sprache und Bildproduktion unter politischen und gesellschaftlichen Spannungsbedingungen. In der Live-Zusammenarbeit mit den Musikern und Schauspieler*innen entstehen neue Konstellationen von Bild, Text und Klang, die das Material aktualisieren und in einen offenen Dialog mit der Gegenwart überführen. Die musikalische Ebene agiert dabei nicht illustrativ, sondern als gleichwertiger Partner. Elektronische Strukturen, Improvisation und körperliche Klänge reagieren auf Bildrhythmen, Schnitte und Pausen und erzeugen eine performative Verdichtung des Archivs.
📍 Großes Haus (Staatstheater Cottbus), Cottbus