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title: "idyl.technologies GmbH entwickelt Sand-Wasser-Speicher für Strom, Wärme und Kälte in Hamburg, aktuell getestet; Kurz- und Langzeitspeicherung möglich"
sdDatePublished: "2026-04-30T10:06:00Z"
source: "https://www.dbu.de/newsletter/dbuaktuell-april-2026/neue-speichertechnologie-nutzt-sand-wasser-und-physik/"
topics:
  - name: "science and technology"
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locations:
  - "Hamburg"
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idyl.technologies GmbH entwickelt Sand-Wasser-Speicher für Strom, Wärme und Kälte in Hamburg, aktuell getestet; Kurz- und Langzeitspeicherung möglich

Neue Speichertechnologie nutzt Sand, Wasser und Physik - DBU

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Neue Speichertechnologie nutzt Sand, Wasser und Physik

Das Hamburger Start-up idyl.technologies GmbH plant einen Speicher, der nicht nur elektrische Energie, sondern auch Wärme und Kälte bereitstellen kann und als Speichermedien Wasser und Sand nutzt. Das Technologiekonzept wird zurzeit erprobt.

Sie gleichen Angebotsschwankungen aus, bieten Versorgungssicherheit und dienen der Netzstabilität: Speicher sind unverzichtbare Bausteine der Energiewende. Das Hamburger Start-upidyl.technologies GmbHgeht noch weiter. Es plant eine Speichertechnologie für Kurz- und Langzeitspeicherung, die ökologisch unbedenklich sowie beliebig skalierbar ist und auf lokalen Ressourcen beruht, also ohne lange Lieferketten auskommt – auf Basis der Speichermedien Wasser und Sand.

Die Speichertechnologie beruht auf simpler Physik: Wärme, Kälte, Druck und Schwerkraft werden genutzt, um Luftströmungen zu erzeugen. Dasselbe Prinzip also, nach dem auf der Erde Wind entsteht. Dazu werden ein Sandspeicher als Wärmepol und ein Wasserspeicher als Kältepol vertikal angeordnet und über Rohre gekoppelt. Energie wird gespeichert, indem der Sand erwärmt und das Wasser zu Eis gekühlt wird. Wird der Speicher entladen, gleichen sich die thermischen und gravitativen Kräfte aus. Die entstehenden Luftströmungen – der „Wind“ – treibt Turbinen zur Rückverstromung an.

Eine Speichereinheit soll 2000 Haushalte versorgen

Eine derartige Speichereinheit – ein idyl.tower – soll eine Leistung von etwa 1 Megawatt bei einer Kapazität von etwa 25 Megawattstunden haben und damit je nach Use Case 2 000 Haushalte versorgen können. Da die Speichereinheiten kombiniert werden können, ist der Speicher beliebig erweiterbar. Es soll eine Kurz- und Langzeitspeicherung bis hin zu Monaten möglich sein. Auf diese Weise können zukünftige Kund*innen mit Strom, aber auch mit Wärme und Kälte versorgt werden. Dies sollen zunächst Haushalte mit Photovoltaik-Anlagen sein, denen die Technologie per Abo-Modell zur Verfügung gestellt wird. In den anschließenden Phasen ist geplant, auch Industrie, Energieversorger, Netzbetreiber und Regierungsbehörden anzusprechen.

Ziel des in der DBU-Förderinitiative „Speicher und Netze“ geförderten Projektes ist es, das Technologiekonzept dieser thermisch-gravitativen Energiespeicherung im Labormaßstab zu validieren.