NHU Performance Materials GmbH arbeitet mit EcoVadis an Nachhaltigkeit in Europa; EcoVadis-Rating verbessert, ESG-Integration gestärkt

EcoVadis als Veränderungsimpuls | DEKRA

Ein Gespräch mit NHU Performance Materials GmbH über den Weg zu mehr Nachhaltigkeit, interne Veränderungen und die Rolle von EcoVadis in der Lieferkette.

Weiterentwicklung und Formalisierung von Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitiken

Stärkere Fokussierung auf energieeffiziente IT-Hardware

Einführung der Mülltrennung im Büro

Umstellung der Fahrzeugflotte auf Hybridfahrzeuge

ist ein europäischer Distributor von Hochleistungspolymeren und Spezialchemikalien. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit EcoVadis hat das Unternehmen bestehende Prozesse weiterentwickelt und zahlreiche Nachhaltigkeitsinitiativen angestossen. Im Interview schildert NHU ihre Ausgangssituation, zentrale Learnings und den unternehmensinternen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit.

Patrick Wendland ist seit mehreren Jahren bei NHU tätig und verantwortet zentrale Aufgaben entlang der Lieferkette – darunter die Prüfung gesetzlicher Anforderungen, die Koordination von Lieferfreigaben sowie die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsaktivitäten.

Gemeinsam mit seinem Team treibt er die Verbesserung des EcoVadis Ratings und die strukturelle Verankerung von Nachhaltigkeit im Unternehmen maßgeblich voran.

Welche Rolle spielte Nachhaltigkeit für NHU, bevor Sie sich intensiver mit EcoVadis beschäftigt haben? Und was waren die Haupttreiber, das Rating aktiv zu stärken?

Nachhaltigkeit war für uns kein vollkommen neues Thema, wurde aber eher punktuell als ganzheitlich betrachtet. Der entscheidende Treiber für eine intensivere Auseinandersetzung mit EcoVadis kam vom Markt: Einige unserer großen internationalen Kunden setzen ein EcoVadis Rating voraus, um Geschäftsbeziehungen aufzunehmen oder fortzuführen.

Gleichzeitig beobachten wir, dass Nachhaltigkeit – insbesondere in der Kunststoff- und Chemiebranche – stark an Bedeutung gewinnt. EcoVadis ist für uns daher nicht nur eine formale Anforderung, sondern auch ein wichtiges Signal nach außen, dass wir Verantwortung übernehmen und Nachhaltigkeit systematisch angehen.

EcoVadis ist für uns nicht nur eine formale Anforderung, sondern auch ein wichtiges Signal nach außen.

Wie sind Sie damals an EcoVadis herangegangen und welche Herausforderungen sind Ihnen besonders aufgefallen?

EcoVadis war für uns von Beginn an ein sehr komplexes Thema. Unser Ziel war es, den bestehenden Score zu verbessern, und relativ schnell wurde deutlich, wie umfangreich die Anforderungen sind – sowohl inhaltlich als auch in Bezug auf Nachweise und Dokumentation.

Obwohl wir bereits gute Dokumente hatten, war klar, dass der Prozess ein großer Kraftakt wird, wenn wir ihn allein bewältigen.

Warum haben Sie sich entschieden, externe Expertise in den Prozess einzubinden?

Wir wollten jemanden an unserer Seite haben, der die Anforderungen von EcoVadis wirklich versteht und uns erklären kann, was auf uns zukommt und wie wir uns optimal vorbereiten. Eine externe Begleitung hat uns geholfen, strukturiert und zielorientiert zu arbeiten – ohne wichtige Aspekte zu übersehen.

Welche Unterstützung war für Sie im Prozess am wertvollsten?

Besonders hilfreich war eine klare Roadmap sowie ein gemeinsames, strukturiertes Vorgehen. Wir haben ein deutlich besseres Verständnis dafür entwickelt, wie EcoVadis bewertet, welche Nachweise erwartet werden und wie Inhalte sinnvoll aufbereitet werden müssen.

Die regelmäßigen Abstimmungen haben uns spürbar entlastet, da offene Fragen zeitnah geklärt werden konnten und wir jederzeit wussten, wo wir im Prozess stehen.

Welche konkreten Veränderungen hat der EcoVadis Prozess intern ausgelöst?

Der Prozess hat zu einem deutlich gestiegenen Bewusstsein für Nachhaltigkeit im gesamten Unternehmen geführt. Viele Kolleginnen und Kollegen betrachten das Thema heute aus einer neuen Perspektive und bringen sich aktiv ein.

Zu den umgesetzten Maßnahmen zählen unter anderem:

Innerhalb kurzer Zeit konnten wir wichtige Fortschritte erzielen und Nachhaltigkeit stärker im Arbeitsalltag verankern.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Ihrer Schwestergesellschaft im Bereich Nachhaltigkeit?

Unsere Schwestergesellschaft ist deutlich größer, und wir haben einen sehr wertvollen regelmäßigen Austausch etabliert. Gemeinsam analysieren wir Nachhaltigkeitsthemen, die wir auf Gruppenebene bündeln können. Dieser offene Dialog ist für beide Seiten bereichernd und stärkt unsere gemeinsame ESG-Ausrichtung.

Was war Ihr größtes persönliches Aha-Erlebnis im EcoVadis Prozess?

Mir ist besonders bewusst geworden, wie vielschichtig das Thema Nachhaltigkeit ist und welche Bedeutung es sowohl für Unternehmen als auch gesellschaftlich hat. Sehr motivierend war zudem das positive Feedback aus dem Kollegenkreis. Die Bereitschaft zur Unterstützung hat bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und dass Nachhaltigkeit intern als gemeinsames Ziel verstanden wird.

Was sind Ihre wichtigsten Tipps für Unternehmen, die mit EcoVadis starten?

EcoVadis wirkt am Anfang komplex, aber mit Struktur und Unterstützung ist es absolut machbar.

Das Rating als Chance zur Weiterentwicklung sehen

Wie geht es bei NHU in puncto Nachhaltigkeit und EcoVadis weiter?

Wir möchten die positive Dynamik der vergangenen Monate nutzen, um Prozesse weiter zu optimieren. EcoVadis bleibt ein wichtiges Instrument in unserer Nachhaltigkeitsstrategie – und wir planen, die gruppenweite Zusammenarbeit weiter auszubauen.

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