Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft startet Aufwertung der Freizeitanlage Dürerstraße/Holbeinstraße in Dresden-Johannstadt; EU-Förderung deckt Großteil der Kosten

Johannstadt: Baubeginn an der Freizeitanlage Dürerstraße/Holbeinstraße

Johannstadt: Baubeginn an der Freizeitanlage Dürerstraße

Am Montag, 4. Mai 2026, beginnt die Aufwertung der Spiel-, Sport- und Freizeitanlage zwischen Dürerstraße und Holbeinstraße. Die Arbeiten werden im Auftrag des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft durchgeführt und sollen bis voraussichtlich Ende August dauern.

Das künftige Angebot:Neue Sportmöglichkeiten wie eine Parcoursfläche, eine Streetballanlage und eine Tischtennisplatte

Für jüngere Kinder: Ergänzungen wie Balancierstrecke und Rutsche, außerdem wird das vorhandene Trampolin durch ein größeres Mehrfeld-Trampolin ersetzt

Ein neuer barrierefreier Weg zwischen Dürer- und Holbeinstraße mit einer Mehrgenerationen-Bank als zentraler Treffpunkt

Zusätzliche Bäume und Sträucher für mehr Schatten sowie eine neue Wildstaudenfläche (Wiesen an der Dürerstraße)

Die Neugestaltung ist das Ergebnis von Bürgerbeteiligungen. Im Juli 2024 hatten Nutzerinnen und Nutzer im Rahmen von zwei Beteiligungsveranstaltungen die Gelegenheit, Defizite zum bestehenden Freizeitangebot zu benennen und eigene Wünsche einzubringen. Diese Impulse sowie weitere Anregungen aus dem Stadtbezirksrat Altstadt bildeten das Fundament für die nun beginnende Umsetzung.

Das Projekt ist Teil des Förderprogramms „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung (NiSE) im Fördergebiet Dresden Johannstadt

Pirnaische Vorstadt“ für den Zeitraum 2021-2027. Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Haushalt des Amtes für Stadtplanung und Mobilität und mit Geldern des Stadtbezirkes Altstadt (25.000 Euro). Die Baumaßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Die Kosten für Planung und Bau betragen rund 500.000 Euro, davon sind 70 Prozent Fördermittel.

Die Aufwertung der Sportanlage plante das Büro Ahner Landschaftsarchitektur aus Dresden mit Beteiligung der Firma TraceSpace aus Berlin für die Parcoursanlage. Die Garten- und Landschaftsbauarbeiten führt die Firma Josef Saule GmbH aus Dresden aus. Für die Fertigung der Parcourselemente ist Play-Parc Allwetter-Freizeitanlagenbau aus Bad Driburg zuständig.

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