---
title: "Weltweit Organisationen, Verbände und Vertreter:innen Hebammentag am 5. Mai; Hebammenbetreuung ist gelebte Prävention"
sdDatePublished: "2026-04-30T23:11:00Z"
source: "https://www.emsland.de/pdf_files/gleichstellung/05-2026-newsletter-vernetzungsstelle_8239_1.pdf"
topics:
  - name: "women's rights"
    identifier: "medtop:20001326"
  - name: "gender"
    identifier: "medtop:20000793"
  - name: "human rights"
    identifier: "medtop:20000592"
  - name: "social problem"
    identifier: "medtop:20000802"
  - name: "mass media"
    identifier: "medtop:20000045"
  - name: "health"
    identifier: "medtop:07000000"
  - name: "welfare"
    identifier: "medtop:20000817"
locations:
  - "Konstanz"
  - "Düsseldorf"
  - "Oslo"
  - "Lübeck"
  - "Dortmund"
  - "Dresden"
  - "Baden-Württemberg"
  - "Würzburg"
  - "Peine (Kreis)"
  - "Munich"
  - "Wartburgkreis"
  - "Osnabrück"
  - "Thüringen"
  - "Jena"
  - "Meißen (Landkreis)"
  - "Wuppertal"
  - "Münster"
  - "Zwickau"
  - "Dessau-Roßlau"
  - "Essen"
  - "Halle (Saale)"
  - "Nürnberg"
  - "Wiesbaden"
  - "Görlitz (Landkreis)"
  - "Hannover"
  - "Neumünster"
  - "Sömmerda (Landkreis)"
  - "Flensburg"
  - "Lörrach (Landkreis)"
  - "Lower Saxony"
  - "Frankfurt am Main"
  - "Aachen"
  - "Hamburg"
  - "Sächsische Schweiz-Osterzgebirge"
  - "Suhl"
  - "Stendal (Landkreis)"
  - "Emsland"
  - "Bodenseekreis"
  - "Salzlandkreis"
  - "Heide"
  - "Netherlands"
  - "Saalekreis"
  - "Freiburg (im Breisgau)"
  - "Gießen"
  - "Weimar"
  - "Bielefeld"
  - "Burgenlandkreis"
  - "Magdeburg"
  - "Anhalt-Bitterfeld"
  - "Pinneberg"
  - "Altmarkkreis Salzwedel"
  - "Husum"
  - "Bavaria"
  - "Basel-Stadt"
  - "Bautzen (Landkreis)"
  - "Wittenberg (Landkreis)"
  - "North Rhine-Westphalia"
  - "Erfurt"
  - "Augsburg"
  - "Ravensburg"
  - "Chemnitz"
  - "Leipzig"
  - "Gera"
  - "Kiel"
  - "Bonn"
  - "Bad Segeberg"
  - "Köln"
  - "Bad Oldesloe"
  - "Uelzen"
  - "Schleswig-Holstein"
  - "Berlin"
  - "Germany"
  - "Lindau"
  - "Bremen"
  - "Nordsachsen"
  - "Mittelsachsen"
  - "Erzgebirgskreis"
  - "Hessen"
  - "Bremerhaven"
---


Weltweit Organisationen, Verbände und Vertreter:innen Hebammentag am 5. Mai; Hebammenbetreuung ist gelebte Prävention

Newsletter-Vernetzungsstelle_Monat-2016

Newsletter Mai 2026 | Seite 1 von 16
© Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V. | www.vernetzungsstelle.de/newsletter

VERNETZUNGSSTELLE.DE NEWSLETTER
DAS PORTAL AUS NIEDERSACHSEN FÜR GLEICHBERECHTIGUNG, FRAUEN- UND GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE

Liebe Leserin, lieber Leser,

heraus zum 1. Mai, Tag der Arbeit mit vielen Demos und Treffpunkten
bundesweit, organisiert von den Gewerkschaften und Bündnissen vor Ort.
Oder heraus zur Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten nach
Lübeck vom 17. bis 19. Mai. Auf der Bundeskonferenz geht es diesmal um den
„Feministischen Kompass: Kurs halten in antifeministischen Gewässern“. Wir
sind gespannt auf zahlreiche Vorträge, Diskussionen und Gespräche in Lübeck.
Darüber hinaus wünschen wir viel Vergnügen mit dem Newsletter und einen
schönen Monat Mai!

Silke Gardlo und
die Online-Redaktion von Vernetzungsstelle.de

AKTUELLE AKTION
KALENDERBLATT DES MONATS
FACHLITERATUR, BROSCHÜREN UND MEHR
FILM
UNSERE FORTBILDUNGEN
FORTBILDUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
AKTUELLES VON WWW.VERNETZUNGSSTELLE.DE
STELLENAUSSCHREIBUNGEN
IMPRESSUM & KONTAKT ZUR REDAKTION

Hebammentag am 5. Mai
Der Hebammentag findet jedes Jahr am 5. Mai statt. Mit Aktionen und
Infoveranstaltungen weisen weltweit Organisationen, Verbände und
Vertreter:innen aus der Gesellschaft auf den Wert der Hebammenarbeit hin.
Die Idee wurde erstmals auf dem Internationalen Hebammenkongress 1987 in
den Niederlanden vorgestellt, nachdem entsprechende Vorschläge in den
AUSGABE MAI 2026
INHALT
AKTUELLE AKTION

Newsletter Mai 2026 | Seite 2 von 16
© Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V. | www.vernetzungsstelle.de/newsletter

VERNETZUNGSSTELLE.DE NEWSLETTER
DAS PORTAL AUS NIEDERSACHSEN FÜR GLEICHBERECHTIGUNG, FRAUEN- UND GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE
Mitgliedsorganisationen der International Confederation of Midwives (ICM)
diskutiert worden waren.
Dieses Jahr steht er unter dem Motto: "Hebammenbetreuung ist gelebte
Prävention". Informationen und Materialien wie Sharepics oder Zitate finden
Sie auf der Website des Deutschen Hebammenverbandes unter
hebammenverband.de/aktionstage/welt-hebammentag-2026.

Hessen | Ausschreibung Preis für Lesbische Sichtbarkeit 2026
Zum Tag der lesbischen Sichtbarkeit am 26. April startet Hessen die
Ausschreibung des Preises für Lesbische Sichtbarkeit 2026. Die Auszeichnung,
die in diesem Jahr bereits zum vierten Mal verliehen wird, ist mit 10.000 Euro
dotiert und rückt Menschen und Initiativen in den Vordergrund, die lesbisches
Leben sichtbar machen und gesellschaftliches Engagement stärken.

Zuletzt wurde der Preis für Lesbische Sichtbarkeit 2024 an Nicole Peinz
verliehen, die das queere Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt SCHLAU
Frankfurt mitaufgebaut und queere Bildungsarbeit hessen- und bundesweit
vorangebracht hat. Wer den Preis in diesem Jahr erhält, entscheidet wieder
eine unabhängige Jury. Verliehen wird die Auszeichnung von Sozialministerin
Hofmann am 13. November 2026 im Wiesbadener Schloss Biebrich.

Nominierungen sind bis zum 24. Juli 2026 möglich. Weitere Informationen zum
Preis, den früheren Preisträgerinnen und zum Nominierungsverfahren auf der
Website antidiskriminierung.hessen.de.

05|26 DIE SCHATTEN DES RUHMS
Was Frauen in den Medien erleben
Digitale Gewalt, Hatespeech und Deepfakes zeigen schonungslos, wie sehr
Frauen in Medien und Öffentlichkeit noch immer sexualisiert, eingeschüchtert
und bedroht werden. Der Text wirft einen eindringlichen Blick hinter die
Fassade des Ruhms - und macht klar, warum sich dringend etwas ändern muss.
weiterlesen>>>

KALENDERBLATT DES MONATS MAI

Newsletter Mai 2026 | Seite 3 von 16
© Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V. | www.vernetzungsstelle.de/newsletter

VERNETZUNGSSTELLE.DE NEWSLETTER
DAS PORTAL AUS NIEDERSACHSEN FÜR GLEICHBERECHTIGUNG, FRAUEN- UND GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE

Feministische KI
Künstliche Intelligenz begleitet unseren Alltag, mal mehr oder weniger
sichtbar. Dabei kann man einerseits Neutralität und andererseits auch die
Intelligenz in Frage stellen. Das tut jedenfalls Eva Gengler in ihrem Buch
„Feministische KI“. Künstliche Intelligenz greift auf vorhandene Daten zurück,
diese sind nicht neutral, sondern u.a. Ausdruck von bestehenden
(Werte)Systemen. Im Bereich von Recruiting und Personalwesen kann es dazu
führen, dass Frauen weniger in Betracht gezogen werden oder Menschen
eines bestimmten Alters schon von vorne herein aussortiert werden. Eva
Gengler fordert eine feministische KI (wobei sie klar stellt, dass es nicht die
eine gibt!), bei der es nicht primär um technische Lösungen geht: „Wenn wir KI
wirklich verändern wollen , müssen wir also unsere sozialen Strukturen
angehen – und nicht nur technische Anpassungen an den Algorithmen
vornehmen.“ Ihr Ansatz ist transdisziplinär und bezieht auch Prinzipien wie
Empowerment, Nachhaltigkeit oder Zugänglichkeit mit ein. Eva Genglers
feministische Utopie formuliert klare Forderungen an Politik, Wissenschaft,
Wirtschaft und die Gesellschaft und lädt dazu ein, selbst Teil des
Veränderungsprozesses zu sein.

Feministische KI, Autorin Eva Gengler, Verlag J.H.W. Dietz Nachf. GmbH,
03/2026

Dokumentation zur Kampagne „Klischeefreie Zone FFM“
Im Jahr 2020 startete das Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main im
Rahmen der Europäischen Gleichstellungscharta die Kampagne „Klischeefreie
Zone Frankfurt“. Ziel der Initiative ist es, Geschlechterstereotype abzubauen
und neue Perspektiven jenseits traditioneller Rollenbilder zu eröffnen.

Ein dazu entwickelter mehrjähriger Aktionsplan setzte wichtige Impulse: Er
regte dazu an, festgefahrene Vorstellungen von „typisch Frau“ und „typisch
Mann“ kritisch zu hinterfragen und gesellschaftliche Diskussionen anzustoßen.
Gleichzeitig wurden neue, vielfältige Bilder von Geschlechterrollen sichtbar
gemacht.

Eine begleitende Dokumentation bietet Einblicke in die zahlreichen
Veranstaltungen und Projekte des Aktionsplans. Sie zeigt eindrucksvoll, wie
FACHLITERATUR, BROSCHÜREN UND MEHR

Newsletter Mai 2026 | Seite 4 von 16
© Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V. | www.vernetzungsstelle.de/newsletter

VERNETZUNGSSTELLE.DE NEWSLETTER
DAS PORTAL AUS NIEDERSACHSEN FÜR GLEICHBERECHTIGUNG, FRAUEN- UND GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE
sich Frankfurt aktiv für eine klischeefreie, gleichberechtigte und vielfältige
Stadtgesellschaft engagiert.

Die Broschüre steht auf der Website der Stadt Frankfurt zum Downlaod bereit.

Dokumentation zum Auftakt des 4. Frankfurter Aktionsplans „FEMINIST FAIR
FUTURE“
Die Dokumentation „FEMINIST FAIR FUTURE“ gibt Einblicke in die
Auftaktveranstaltung des 4. Frankfurter Aktionsplans. Im Fokus stehen zentrale
Diskussionen zu Künstlicher Intelligenz, Gleichstellung und digitaler
Gerechtigkeit. Sie zeigt, welche Herausforderungen und Chancen die digitale
Transformation für Geschlechtergerechtigkeit mit sich bringt und welche
inhaltlichen Schwerpunkte den neuen Aktionsplan prägen.

Die Broschüre steht als pdf-Datei auf der Website der Stadt Frankfurt bereit.

Thüringen verstärkt Maßnahmen gegen digitale Gewalt
Im April haben Staatssekretärin Tina Rudolph und die
Gleichstellungsbeauftragte Nadja Sthamer einen Maßnahmenplan zur
Bekämpfung geschlechtsspezifischer digitaler Gewalt vorgestellt. Ziel ist ein
besserer Schutz von Betroffenen, stärkere rechtliche Rahmenbedingungen und
mehr Prävention. Dazu gehören:
• Mehr Unterstützung für Betroffene
Hilfsangebote werden ausgebaut und spezialisierte
Beratungsstrukturen entwickelt. Digitale Gewalt wie Stalking soll früh
erkannt werden. Zudem werden Schutzkonzepte gefördert und in
Notlagen z. B. Ersatzgeräte bereitgestellt.
• Stärkere Gesetze und Strafverfolgung
Thüringen setzt sich für strengere bundesweite Regelungen ein. Polizei,
Justiz und Beratungsstellen sollen geschult, und IT-forensische
Kompetenzen der Polizei gestärkt werden.
• Prävention und Sensibilisierung
Bildungs- und Aufklärungsangebote für alle Altersgruppen sollen
digitale Gewalt langfristig reduzieren. Der Maßnahmenplan sieht vor,
Täter stärker in die Verantwortung zu nehmen und Forschung zu
Täterverhalten auszubauen. Eine Sensibilisierungskampagne und ein
Runder Tisch sollen den Austausch fördern.

Newsletter Mai 2026 | Seite 5 von 16
© Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V. | www.vernetzungsstelle.de/newsletter

VERNETZUNGSSTELLE.DE NEWSLETTER
DAS PORTAL AUS NIEDERSACHSEN FÜR GLEICHBERECHTIGUNG, FRAUEN- UND GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE
Der Maßnahmenplan steht auf der Website des Ministeriums für Soziales,
Gesundheit, Arbeit und Familie zum Download zur Verfügung.

Der Gender AI Gap: „KI wird zur Schlüsselressource – aber Männer und
Frauen nutzen sie nicht gleich“
Mit der rasanten Verbreitung von Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt
entsteht eine neue Lücke zwischen den Geschlechtern: der Gender AI Gap.
Darauf macht eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und
Berufsforschung (IAB) aufmerksam. Die Studie ist in Zusammenarbeit mit der
Initiative D21 entstanden, Deutschlands größtem gemeinnützigen Netzwerk
für die digitale Gesellschaft. Der Studie zufolge nutzen Frauen KI deutlich
seltener und weniger intensiv als Männer – selbst bei vergleichbaren
Voraussetzungen.

Warum das so ist, welche Rolle Netzwerke und Wahrnehmungen spielen, und
an welchen Stellschrauben Politik und Betriebe jetzt ansetzen müssen,
erläutern die Autorinnen der Studie, Katharina Diener und Carola Burkert,
Sandy Jahn und Britta Matthes im Interview. Das Interview finden Sie auf der
Website des IAB.

Burkert, Carola; Diener, Katharina; Jahn, Sandy; Matthes, Britta (2026): Digital
Gender Gap. Schwerpunkt 2026: Künstliche Intelligenz. Herausgeber: Initiative
D21 e. V. und Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Schwangerschaftsabbruch nach Vergewaltigung | Arbeitshilfe für Ärztinnen
und Ärzte
Schwangerschaftsabbrüche mit sogenannter kriminologischer Indikation, also
Abbrüche, die nach einer Vergewaltigung vorgenommen werden, sind in
Deutschland legal. Sie werden von der Krankenkasse übernommen und es
entfallen die ohne Indikation verpflichtende Beratung sowie die dreitägige
Wartefrist zwischen Beratung und Abbruch. Obwohl vom Gesetzgeber
vorgesehen, wird die kriminologische Indikation in der Praxis selten gestellt.
Einer der Hauptgründe dafür ist, dass sich viele Ärztinnen und Ärzte unsicher
mit der Ausstellung einer solchen Indikation fühlen. Die soeben veröffentlichte
Arbeitshilfe der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF) soll
Gynäkologinnen und Gynäkologen und Beratungsstellen in Bremen
Handlungssicherheit im Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen nach
Vergewaltigung geben.

Newsletter Mai 2026 | Seite 6 von 16
© Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V. | www.vernetzungsstelle.de/newsletter

VERNETZUNGSSTELLE.DE NEWSLETTER
DAS PORTAL AUS NIEDERSACHSEN FÜR GLEICHBERECHTIGUNG, FRAUEN- UND GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE
Die Handreichung "Schwangerschaftsabbruch mit kriminologischer Indikation
bei Betroffenen ab 18 Jahren" umfasst eine verständliche Darstellung der
Rechtslage, eine konkrete Anleitung zur Ausstellung einer kriminologischen
Indikation, einen Vordruck mit rechtsicherer Formulierung sowie Hinweise für
die Durchführung und Abrechnung von Schwangerschaftsabbrüchen nach
Vergewaltigung. Sie liefert ebenfalls Adressen im Land Bremen für
Verweisberatungen und Praxen sowie Einrichtungen, die Abbrüche
durchführen.

Die Arbeitshilfe kann auf der Website der ZGF heruntergeladen werden:
www.frauen.bremen.de/arbeitshilfe

Die Handreichung wurde vom Runden Tisch Berlin – Gesundheitsversorgung
bei häuslicher und sexualisierter Gewalt initiiert und von Rona Torenz und
Karin Wieners von d