Weltweit Organisationen, Verbände und Vertreter:innen Hebammentag am 5. Mai; Hebammenbetreuung ist gelebte Prävention Newsletter-Vernetzungsstelle_Monat-2016 Newsletter Mai 2026 | Seite 1 von 16 © Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V. | www.vernetzungsstelle.de/newsletter VERNETZUNGSSTELLE.DE NEWSLETTER DAS PORTAL AUS NIEDERSACHSEN FÜR GLEICHBERECHTIGUNG, FRAUEN- UND GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE Liebe Leserin, lieber Leser, heraus zum 1. Mai, Tag der Arbeit mit vielen Demos und Treffpunkten bundesweit, organisiert von den Gewerkschaften und Bündnissen vor Ort. Oder heraus zur Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten nach Lübeck vom 17. bis 19. Mai. Auf der Bundeskonferenz geht es diesmal um den „Feministischen Kompass: Kurs halten in antifeministischen Gewässern“. Wir sind gespannt auf zahlreiche Vorträge, Diskussionen und Gespräche in Lübeck. Darüber hinaus wünschen wir viel Vergnügen mit dem Newsletter und einen schönen Monat Mai! Silke Gardlo und die Online-Redaktion von Vernetzungsstelle.de AKTUELLE AKTION KALENDERBLATT DES MONATS FACHLITERATUR, BROSCHÜREN UND MEHR FILM UNSERE FORTBILDUNGEN FORTBILDUNGEN UND VERANSTALTUNGEN AKTUELLES VON WWW.VERNETZUNGSSTELLE.DE STELLENAUSSCHREIBUNGEN IMPRESSUM & KONTAKT ZUR REDAKTION Hebammentag am 5. Mai Der Hebammentag findet jedes Jahr am 5. Mai statt. Mit Aktionen und Infoveranstaltungen weisen weltweit Organisationen, Verbände und Vertreter:innen aus der Gesellschaft auf den Wert der Hebammenarbeit hin. Die Idee wurde erstmals auf dem Internationalen Hebammenkongress 1987 in den Niederlanden vorgestellt, nachdem entsprechende Vorschläge in den AUSGABE MAI 2026 INHALT AKTUELLE AKTION Newsletter Mai 2026 | Seite 2 von 16 © Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V. | www.vernetzungsstelle.de/newsletter VERNETZUNGSSTELLE.DE NEWSLETTER DAS PORTAL AUS NIEDERSACHSEN FÜR GLEICHBERECHTIGUNG, FRAUEN- UND GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE Mitgliedsorganisationen der International Confederation of Midwives (ICM) diskutiert worden waren. Dieses Jahr steht er unter dem Motto: "Hebammenbetreuung ist gelebte Prävention". Informationen und Materialien wie Sharepics oder Zitate finden Sie auf der Website des Deutschen Hebammenverbandes unter hebammenverband.de/aktionstage/welt-hebammentag-2026. Hessen | Ausschreibung Preis für Lesbische Sichtbarkeit 2026 Zum Tag der lesbischen Sichtbarkeit am 26. April startet Hessen die Ausschreibung des Preises für Lesbische Sichtbarkeit 2026. Die Auszeichnung, die in diesem Jahr bereits zum vierten Mal verliehen wird, ist mit 10.000 Euro dotiert und rückt Menschen und Initiativen in den Vordergrund, die lesbisches Leben sichtbar machen und gesellschaftliches Engagement stärken. Zuletzt wurde der Preis für Lesbische Sichtbarkeit 2024 an Nicole Peinz verliehen, die das queere Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt SCHLAU Frankfurt mitaufgebaut und queere Bildungsarbeit hessen- und bundesweit vorangebracht hat. Wer den Preis in diesem Jahr erhält, entscheidet wieder eine unabhängige Jury. Verliehen wird die Auszeichnung von Sozialministerin Hofmann am 13. November 2026 im Wiesbadener Schloss Biebrich. Nominierungen sind bis zum 24. Juli 2026 möglich. Weitere Informationen zum Preis, den früheren Preisträgerinnen und zum Nominierungsverfahren auf der Website antidiskriminierung.hessen.de. 05|26 DIE SCHATTEN DES RUHMS Was Frauen in den Medien erleben Digitale Gewalt, Hatespeech und Deepfakes zeigen schonungslos, wie sehr Frauen in Medien und Öffentlichkeit noch immer sexualisiert, eingeschüchtert und bedroht werden. Der Text wirft einen eindringlichen Blick hinter die Fassade des Ruhms - und macht klar, warum sich dringend etwas ändern muss. weiterlesen>>> KALENDERBLATT DES MONATS MAI Newsletter Mai 2026 | Seite 3 von 16 © Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V. | www.vernetzungsstelle.de/newsletter VERNETZUNGSSTELLE.DE NEWSLETTER DAS PORTAL AUS NIEDERSACHSEN FÜR GLEICHBERECHTIGUNG, FRAUEN- UND GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE Feministische KI Künstliche Intelligenz begleitet unseren Alltag, mal mehr oder weniger sichtbar. Dabei kann man einerseits Neutralität und andererseits auch die Intelligenz in Frage stellen. Das tut jedenfalls Eva Gengler in ihrem Buch „Feministische KI“. Künstliche Intelligenz greift auf vorhandene Daten zurück, diese sind nicht neutral, sondern u.a. Ausdruck von bestehenden (Werte)Systemen. Im Bereich von Recruiting und Personalwesen kann es dazu führen, dass Frauen weniger in Betracht gezogen werden oder Menschen eines bestimmten Alters schon von vorne herein aussortiert werden. Eva Gengler fordert eine feministische KI (wobei sie klar stellt, dass es nicht die eine gibt!), bei der es nicht primär um technische Lösungen geht: „Wenn wir KI wirklich verändern wollen , müssen wir also unsere sozialen Strukturen angehen – und nicht nur technische Anpassungen an den Algorithmen vornehmen.“ Ihr Ansatz ist transdisziplinär und bezieht auch Prinzipien wie Empowerment, Nachhaltigkeit oder Zugänglichkeit mit ein. Eva Genglers feministische Utopie formuliert klare Forderungen an Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und die Gesellschaft und lädt dazu ein, selbst Teil des Veränderungsprozesses zu sein. Feministische KI, Autorin Eva Gengler, Verlag J.H.W. Dietz Nachf. GmbH, 03/2026 Dokumentation zur Kampagne „Klischeefreie Zone FFM“ Im Jahr 2020 startete das Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main im Rahmen der Europäischen Gleichstellungscharta die Kampagne „Klischeefreie Zone Frankfurt“. Ziel der Initiative ist es, Geschlechterstereotype abzubauen und neue Perspektiven jenseits traditioneller Rollenbilder zu eröffnen. Ein dazu entwickelter mehrjähriger Aktionsplan setzte wichtige Impulse: Er regte dazu an, festgefahrene Vorstellungen von „typisch Frau“ und „typisch Mann“ kritisch zu hinterfragen und gesellschaftliche Diskussionen anzustoßen. Gleichzeitig wurden neue, vielfältige Bilder von Geschlechterrollen sichtbar gemacht. Eine begleitende Dokumentation bietet Einblicke in die zahlreichen Veranstaltungen und Projekte des Aktionsplans. Sie zeigt eindrucksvoll, wie FACHLITERATUR, BROSCHÜREN UND MEHR Newsletter Mai 2026 | Seite 4 von 16 © Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V. | www.vernetzungsstelle.de/newsletter VERNETZUNGSSTELLE.DE NEWSLETTER DAS PORTAL AUS NIEDERSACHSEN FÜR GLEICHBERECHTIGUNG, FRAUEN- UND GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE sich Frankfurt aktiv für eine klischeefreie, gleichberechtigte und vielfältige Stadtgesellschaft engagiert. Die Broschüre steht auf der Website der Stadt Frankfurt zum Downlaod bereit. Dokumentation zum Auftakt des 4. Frankfurter Aktionsplans „FEMINIST FAIR FUTURE“ Die Dokumentation „FEMINIST FAIR FUTURE“ gibt Einblicke in die Auftaktveranstaltung des 4. Frankfurter Aktionsplans. Im Fokus stehen zentrale Diskussionen zu Künstlicher Intelligenz, Gleichstellung und digitaler Gerechtigkeit. Sie zeigt, welche Herausforderungen und Chancen die digitale Transformation für Geschlechtergerechtigkeit mit sich bringt und welche inhaltlichen Schwerpunkte den neuen Aktionsplan prägen. Die Broschüre steht als pdf-Datei auf der Website der Stadt Frankfurt bereit. Thüringen verstärkt Maßnahmen gegen digitale Gewalt Im April haben Staatssekretärin Tina Rudolph und die Gleichstellungsbeauftragte Nadja Sthamer einen Maßnahmenplan zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer digitaler Gewalt vorgestellt. Ziel ist ein besserer Schutz von Betroffenen, stärkere rechtliche Rahmenbedingungen und mehr Prävention. Dazu gehören: • Mehr Unterstützung für Betroffene Hilfsangebote werden ausgebaut und spezialisierte Beratungsstrukturen entwickelt. Digitale Gewalt wie Stalking soll früh erkannt werden. Zudem werden Schutzkonzepte gefördert und in Notlagen z. B. Ersatzgeräte bereitgestellt. • Stärkere Gesetze und Strafverfolgung Thüringen setzt sich für strengere bundesweite Regelungen ein. Polizei, Justiz und Beratungsstellen sollen geschult, und IT-forensische Kompetenzen der Polizei gestärkt werden. • Prävention und Sensibilisierung Bildungs- und Aufklärungsangebote für alle Altersgruppen sollen digitale Gewalt langfristig reduzieren. Der Maßnahmenplan sieht vor, Täter stärker in die Verantwortung zu nehmen und Forschung zu Täterverhalten auszubauen. Eine Sensibilisierungskampagne und ein Runder Tisch sollen den Austausch fördern. Newsletter Mai 2026 | Seite 5 von 16 © Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V. | www.vernetzungsstelle.de/newsletter VERNETZUNGSSTELLE.DE NEWSLETTER DAS PORTAL AUS NIEDERSACHSEN FÜR GLEICHBERECHTIGUNG, FRAUEN- UND GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE Der Maßnahmenplan steht auf der Website des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie zum Download zur Verfügung. Der Gender AI Gap: „KI wird zur Schlüsselressource – aber Männer und Frauen nutzen sie nicht gleich“ Mit der rasanten Verbreitung von Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt entsteht eine neue Lücke zwischen den Geschlechtern: der Gender AI Gap. Darauf macht eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aufmerksam. Die Studie ist in Zusammenarbeit mit der Initiative D21 entstanden, Deutschlands größtem gemeinnützigen Netzwerk für die digitale Gesellschaft. Der Studie zufolge nutzen Frauen KI deutlich seltener und weniger intensiv als Männer – selbst bei vergleichbaren Voraussetzungen. Warum das so ist, welche Rolle Netzwerke und Wahrnehmungen spielen, und an welchen Stellschrauben Politik und Betriebe jetzt ansetzen müssen, erläutern die Autorinnen der Studie, Katharina Diener und Carola Burkert, Sandy Jahn und Britta Matthes im Interview. Das Interview finden Sie auf der Website des IAB. Burkert, Carola; Diener, Katharina; Jahn, Sandy; Matthes, Britta (2026): Digital Gender Gap. Schwerpunkt 2026: Künstliche Intelligenz. Herausgeber: Initiative D21 e. V. und Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Schwangerschaftsabbruch nach Vergewaltigung | Arbeitshilfe für Ärztinnen und Ärzte Schwangerschaftsabbrüche mit sogenannter kriminologischer Indikation, also Abbrüche, die nach einer Vergewaltigung vorgenommen werden, sind in Deutschland legal. Sie werden von der Krankenkasse übernommen und es entfallen die ohne Indikation verpflichtende Beratung sowie die dreitägige Wartefrist zwischen Beratung und Abbruch. Obwohl vom Gesetzgeber vorgesehen, wird die kriminologische Indikation in der Praxis selten gestellt. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass sich viele Ärztinnen und Ärzte unsicher mit der Ausstellung einer solchen Indikation fühlen. Die soeben veröffentlichte Arbeitshilfe der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF) soll Gynäkologinnen und Gynäkologen und Beratungsstellen in Bremen Handlungssicherheit im Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen nach Vergewaltigung geben. Newsletter Mai 2026 | Seite 6 von 16 © Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V. | www.vernetzungsstelle.de/newsletter VERNETZUNGSSTELLE.DE NEWSLETTER DAS PORTAL AUS NIEDERSACHSEN FÜR GLEICHBERECHTIGUNG, FRAUEN- UND GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE Die Handreichung "Schwangerschaftsabbruch mit kriminologischer Indikation bei Betroffenen ab 18 Jahren" umfasst eine verständliche Darstellung der Rechtslage, eine konkrete Anleitung zur Ausstellung einer kriminologischen Indikation, einen Vordruck mit rechtsicherer Formulierung sowie Hinweise für die Durchführung und Abrechnung von Schwangerschaftsabbrüchen nach Vergewaltigung. Sie liefert ebenfalls Adressen im Land Bremen für Verweisberatungen und Praxen sowie Einrichtungen, die Abbrüche durchführen. Die Arbeitshilfe kann auf der Website der ZGF heruntergeladen werden: www.frauen.bremen.de/arbeitshilfe Die Handreichung wurde vom Runden Tisch Berlin – Gesundheitsversorgung bei häuslicher und sexualisierter Gewalt initiiert und von Rona Torenz und Karin Wieners von d --- Source: https://www.emsland.de/pdf_files/gleichstellung/05-2026-newsletter-vernetzungsstelle_8239_1.pdf sdDatePublished: 2026-04-30T23:11:00Z Topics: women's rights, gender, human rights, social problem, mass media, health, welfare Locations: Konstanz, Düsseldorf, Oslo, Lübeck, Dortmund, Dresden, Baden-Württemberg, Würzburg, Peine (Kreis), Munich, Wartburgkreis, Osnabrück, Thüringen, Jena, Meißen (Landkreis), Wuppertal, Münster, Zwickau, Dessau-Roßlau, Essen, Halle (Saale), Nürnberg, Wiesbaden, Görlitz (Landkreis), Hannover, Neumünster, Sömmerda (Landkreis), Flensburg, Lörrach (Landkreis), Lower Saxony, Frankfurt am Main, Aachen, Hamburg, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Suhl, Stendal (Landkreis), Emsland, Bodenseekreis, Salzlandkreis, Heide, Netherlands, Saalekreis, Freiburg (im Breisgau), Gießen, Weimar, Bielefeld, Burgenlandkreis, Magdeburg, Anhalt-Bitterfeld, Pinneberg, Altmarkkreis Salzwedel, Husum, Bavaria, Basel-Stadt, Bautzen (Landkreis), Wittenberg (Landkreis), North Rhine-Westphalia, Erfurt, Augsburg, Ravensburg, Chemnitz, Leipzig, Gera, Kiel, Bonn, Bad Segeberg, Köln, Bad Oldesloe, Uelzen, Schleswig-Holstein, Berlin, Germany, Lindau, Bremen, Nordsachsen, Mittelsachsen, Erzgebirgskreis, Hessen, Bremerhaven