FC Carl Zeiss Jena empfängt BFC Dynamo in Jena; Uluc-Verbleib abhängig vom Aufstiegserfolg
Traditionsduell im Paradies - FC Carl Zeiss Jena
Unser FC Carl Zeiss Jena erwartet am Samstag (2. Mai, 14 Uhr) den BFC Dynamo in der heimischen ad hoc arena im Ernst-Abbe-Sportfeld.
Der Endspurt der Liga hat es in sich. Die Saison ist längst auf der Zielgeraden und dort wartet auf unseren FC Carl Zeiss Jena nun am Samstag der BFC Dynamo, in der Woche darauf geht es nach Halle zum HFC. Das Saisonendspiel bestreiten dann die Thüringer Rivalen im Derby, bevor dann das Pokalfinale gegen den ZFC Meuelwitz wartet. Es sind also jede Menge Herausforderungen, die in den kommenden drei Wochen auf den FCC warten und denen die volle Konzentration gilt. Gut also, dass es bzgl. der Trainersituation nach dem 30. Juni Klarheit an den Kernbergen herrscht (siehe MeldungHIER). FCC-Trainer Volkan Uluc: „Für den FC Carl Zeiss Jena zu arbeiten, sein Trainer sein zu dürfen, ist eine Ehre und verbunden mit der Verantwortung, in jedem Spiel und bis zuletzt alles für den Verein zu geben und stets das Maximale erreichen zu wollen. Deshalb: Wir werden als Trainerteam, als Mannschaft und Staff alles versuchen, das scheinbar Unmögliche vielleicht doch noch wahrzumachen. Sollte dies gelingen und wir am Ende den Aufstieg feiern, freue ich mich, meinen Vertrag hier in Jena zu erfüllen. Sollte dies nicht gelingen, werde ich den Verein zwar verlassen, dies aber mit dem großen Ziel, mich nach der Saison von diesem wunderbaren Verein und seinen treuen Fans mit dem Thüringenpokal zu verabschieden.“
Doch das Pokalfinale scheint noch weit. Zunächst steht die Aufgabe gegen den BFC Dynamo an. Somit trifft am Samstag in Jena der ewige Erste der DDR-Oberliga auf den ewigen DDR-Rekordmeister - und das zum nunmehr 91. Mal in der Geschichte beider Clubs. Für FCC-Trainer Volkan Uluc ist es ein besonderes Wiedersehen, war er doch nahezu fünf Jahre in der Verantwortung als Trainer bei den Weinrot-Weißen, mit denen er einst den Berliner Landespokal und den Aufstieg in die Regionalliga feiern durfte. Zu feiern gibt es allerdings aktuell in Hohenschönhausen noch nichts. Zwar steht man fünf Punkte vor Tabellenrang 16, doch ist man damit noch längst nicht aller Abstiegssorgen ledig. Dennoch: Dass die Ost-Berliner, die sicher mit anderen Erwartungen in diese Saison gestartet sind, einen guten Ball spielen können, wurde nicht nur zuletzt gegen den 1. FC Lok Leipzig deutlich, wo sich die Mannschaft von Trainer Sven Körner nach gutem Spiel denkbar knapp mit 0:1 geschlagen geben musste.
Unser FCC kann am Samstag möglicherweise wieder aus dem Vollen schöpfen. Sören Reddemann hat seine Rückenprobleme überwunden und auch Justin Schau trainiert seit Mittwoch wieder mit der Mannschaft. Hinter seinen Einsatz steht zwar ein Fragezeichen, allerdings ist das deutlich mehr, als man noch vor Kurzem erhoffen durfte. Ein dickes Fragezeichen steht zudem hinter Amar Suljic, der sich weiter mit Hüftproblemen herumschlägt.
Für das Spiel am Samstag wird mit mehr als 8.000 Fans gerechnet! Tickets gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, im Fanstore in Jenas Innenstadt und natürlich online aufwww.fcc-ticketshop.de. Mitglieder dürfen sich dabei zum"Mitgliederspieltag"über besonders günstige Ticketpreise freuen.
Die Stadiontore öffnen am Samstag 12.30 Uhr. Die Tageskassen sind ab 12 Uhr geöffnet. Bitte denkt daran, dass es wegen der Bahnanreise der Gästefans zu zumindest temporären Einschränkungen bei der Nutzung des “Sportstegs” an der Rasenmühleninsel kommen kann. Deshalb die Bitte an Jenae Fans, die aus dem Stadtzentrum zum Stadion laufen, dies bitte über den “Märchenbrunnen” (also “links” von der Saale) zu tun.
Der MDR zeigt das Spiel im linearen TV sowie im Livestream als Konferenz mit der Partie des 1. FC Lok Leipzig gegen den BFC Preussen. Wir sind zudem wie immer mit Radio und Liveticker sowie Social Media fpr Euch am Ball.
Die “Stimmen vor dem Spiel”