Volkan Uluc, FC Carl Zeiss Jena bleibt im Falle eines Drittligaaufstiegs in Jena; Vertrag erfüllt bei Aufstieg.

Klarheit über das Saisonende hinaus: - FC Carl Zeiss Jena

FCC-Trainer Volkan Uluc bleibt im Falle eines Drittligaaufstiegs

Nachdem Volkan Uluc im März dieses Jahres auf den Verein zukam, für den noch bis Sommer 2027 laufenden Vertrag die vereinbarte Option einer vorzeitigen Auflösung zum 30. Juni dieses Jahres zu ziehen, um sich dann gemeinsam über die Zeit nach dem Saisonende zu verständigen, herrscht nun Klarheit.

Volkan Uluc: „Für den FC Carl Zeiss Jena zu arbeiten, sein Trainer sein zu dürfen, ist eine Ehre und verbunden mit der Verantwortung, in jedem Spiel und bis zuletzt alles für den Verein zu geben und stets das Maximale erreichen zu wollen. Deshalb: Wir werden als Trainerteam, als Mannschaft und Staff alles versuchen, das scheinbar Unmögliche vielleicht doch noch wahrzumachen. Sollte dies gelingen und wir am Ende den Aufstieg feiern, freue ich mich, meinen Vertrag hier in Jena zu erfüllen. Sollte dies nicht gelingen, werde ich den Verein zwar verlassen, dies aber mit dem großen Ziel, mich nach der Saison von diesem wunderbaren Verein und seinen treuen Fans mit dem Thüringenpokal zu verabschieden.“

FCC-Geschäftsführer Patrick Widera: „Wir wissen, dass Volkan – so wie er es immer getan hat - die letzten Saisonspiele hochprofessionell und mit allerhöchstem Engagement angeht, um dort das maximal Mögliche dessen herauszuholen, was wir in der Hand haben. Das gilt natürlich auch für das Saisonziel Thüringenpokal. Sollte es, was das sicher wahrscheinlichste Szenario ist, auch in der kommenden Saison für unseren FCC in der Regionalliga weitergehen, haben wir mit unserer Mannschaft, die zu einem großen Teil zusammenbleiben wird, ein trag- und wettbewerbsfähiges Fundament, auf dem sich aufbauen und entwickeln lässt. Dabei kann jegliches sportliche Ziel nur unter den gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Ressourcen gesetzt werden. Wir nähern uns weiterhin konsequent dem Ziel, die 2022 bestehende Ausgangslage mit einem jährlichen operativen Defizit von über 1 Mio. € strukturell auszugleichen. Aus diesem Grunde gibt es das Zukunftskonzept. Unser Weg soll sportlich erfolgreich sein, aber wir müssen ihn nachhaltig gestalten und er darf den Bestand des Vereins nicht in Gefahr bringen. Dies hat oberste Priorität und gibt die grundsätzliche Ausrichtung vor, die wir allen Verantwortungsträgern transparent kommunizieren. Nun aber gilt die volle Konzentration den anstehenden Aufgaben des Saisonfinales, wo mit den Spielen gegen den BFC und in Halle sowie dem Derby und dem darauffolgenden Pokalfinale noch große Herausforderungen auf uns warten.“