Zentrale Urkundenstelle Hamburg geht an den Start; deutschlandweit einzigartig Zentrale Urkundenstelle Hamburg geht an den Start - hamburg.de Bezirkssenator Dr. Andreas Dressel:„Unsere neue Urkunden- und Registermodernisierungsstelle, die zentral eine derart hohe Anzahl von Geburten- und Heiratsanträge nacherfasst und digitalisiert, ist in Deutschland einzigartig. Dieses Projekt fügt sich nahtlos ein in eine ganze Reihe von Maßnahmen, mit denen Hamburgs Bezirksämter noch digitaler, bürgernäher und schneller werden. Zahlreiche Projekte aus dem Programm zur Neuausrichtung und Modernisierung der Hamburger Standesämter (NEMO ST) laufen bereits erfolgreich und zeigen Wirkung. Dazu gehören beispielsweise die Einrichtung eines zentralen Online-Auftritts aller Standesämter oder auch die Einführung einer standesamtsübergreifenden Software zur Buchung und Vorbereitung von Terminen. Die nun neu geschaffene Zentrale Urkunden- und Registermodernisierungsstelle entlastet an richtiger Stelle, bündelt Kompetenzen und zahlt auf unsere Ziele direkt ein: Effizientere interne Arbeitsabläufe und verbessertes Serviceangebot für die Hamburgerinnen und Hamburger.“ Bezirksamtsleiterin Dr. Bettina Schomburg:„Die Modernisierung unserer Register ist mehr als ein Verwaltungsprojekt. Wir bauen eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Wir bewahren, was war und machen es leicht und sicher zugänglich für das, was kommt. Weit über 630.000 Geburteneinträge und ca. 179.000 Heiratseinträge in Papierform machen deutlich: Die Hamburger Standesämter gehen eine generationenübergreifende Modernisierung an. Mit der neuen Urkundenstelle bündeln wir Kompetenzen, Technik und Personal an einem zentralen Ort für ganz Hamburg. Ich freue mich sehr, dass der Bezirk Hamburg-Nord dieses Zusammenspiel organisiert.“ Welche Aufgabe hat die neue Urkundenstelle? Historische Daten treffen auf digitale Zukunft: Seit 2009 werden alle Personenstandsregister in Deutschland elektronisch geführt. Das bedeutet, dass alle Beurkundungen, die vor 2009 in teilweise per Schreibmaschine oder sogar noch handschriftlich in Papierform dokumentiert wurden, nachträglich digital erfasst und beurkundet werden müssen. Das betrifft beispielsweise alle Geburtenjahrgänge von 2008 rückwirkend bis 1971 und alle Heiratseinträge rückwirkend bis 1986. Insgesamt handelt es sich in Hamburg um 636.526 Geburteneinträge und 179.328 Heiratseinträge (sogenannte Familienbücher). Diese Menge an Nacherfassungen im laufenden Geschäft ohne zusätzliches Personal zu bewältigen, ist in den bereits schwer belasteten Standesämtern nicht möglich, da sich sonst die Bearbeitungsdauer für Erstbeurkundungen und andere Dienstleistungen für Kundinnen und Kunden unzumutbar verlängern würde. Hier kommt nun Technik ins Spiel, die die Standesämter unterstützen soll: Mit einem Buchscanner und einem speziell für das Standesamtswesen entwickelten Programm namens „DiRegiSta“ (Digitale Registratur im Standesamt) wird ein Teil der Daten aus den Personenstandsbüchern in das Fachverfahren der Standesämter „AutiSta“ (Automation im Standesamt) eingelesen. Gegenüber einer rein manuellen Dateneingabe werden so pro Eintrag etwa sechs Minuten an Bearbeitungszeit eingespart. Hochgerechnet auf Hunderttausende von Datensätzen ist das ein enormer Effizienzgewinn. In der nun neu eröffneten ZUH in der Eiffestraße sollen im ersten Schritt die Geburtenjahrgänge von 1994 bis 2008 elektronisch nacherfasst, also ins elektronische Personenstandsregister (ePR) verfügt und die Altregister damit modernisiert werden. Auf diese Jahrgänge ist die eingesetzte technische Unterstützung trainiert. Was bedeutet das konkret für Bürgerinnen und Bürger? Wenn die Registereinträge im elektronischen Personenstandsregister vorliegen, können zum Einen die Standesämter der Bundesrepublik untereinander den sogenannten Datenabruf nutzen. Die benötigten Daten werden dann automatisiert digital ausgetauscht. Bürgerinnen und Bürger müssten dann für Dienstleistungen in den Standesämtern keine Papierurkunden mehr vorlegen. Zum Anderen ist bei tatsächlichem Bedarf, beispielsweise zur Vorlage bei Notarinnen und Notaren, das Ausstellen von Urkunden aus dem elektronischen Register sehr viel schneller möglich. Behörde für Finanzen und BezirkePressestelleTelefon: 040 42823 1662E-Mail:pressestelle@fb.hamburg.de Bezirksamt Hamburg-NordKaja Weber | PressestelleTelefon: 040 42804 2245E-Mail:Pressestelle@Hamburg-Nord.Hamburg.deInternet:www.hamburg.de Bitte beachten Sie, dass dieser Inhalt automatisch übersetzt wurde. Zentrale Urkundenstelle Hamburg geht an den Start Hamburg baut seine bürgernahen Dienste weiter aus und verbessert sie kontinuierlich. Auch die Dienstleistungen der bezirklichen Standesämter werden weiter optimiert. Ein Element ist hierbei die neu geschaffene Zentrale Urkunden- und Registermodernisierungsstelle (kurz: ZUH). Diese Dienststelle – unter dem organisatorischen Dach des Bezirksamtes Hamburg-Nord – ist in Deutschland einzigartig. Kein anderes Standesamt verfügt über eine vergleichbare zentrale Einheit zur systematischen Modernisierung historischer Personenstandsregister. Die Zentrale Urkunden- und Registermodernisierungsstelle übernimmt die elektronische Nacherfassung von Geburten- und Heiratseinträgen aller Hamburger Bezirke aus früheren Jahrzehnten, die bislang nur in Papierform vorliegen. Bürgerinnen und Bürger können Urkunden so schneller und unkomplizierter erhalten. Sie lesen den OriginaltextLeichte SpracheGebärden­spracheSchließenDummy placeholder Das Projekt “Politics of Memory” der Ramazan-Avcı-Initiative gewinnt den Kulturpreis 2025 Jedes Jahr werden in Hamburg-Nord herausragende Projekte des kulturellen Lebens von der Bezirksversammlung mit dem Kulturpreis ausgezeichnet. Dieses Jahr gewann „Politics of Memory” für die Umgestaltung des Ramazan-Avcı-Platzes an der S-Bahn-Haltestelle Landwehr. Hamburg startet sechs Modellprojekte für ein gutes Leben im Alter Die Zahl der Menschen mit Pflegebedarf steigt auch in Hamburg stetig an. Um ihnen ein möglichst langes Leben im vertrauten Umfeld zu ermöglichen, startet Hamburg zum 1. Mai 2026 insgesamt sechs Modellprojekte. Rückkehr der Alsterschwäne verzögert sich – zum Schutz der Tiere Normalerweise kehren die Alsterschwäne im Frühjahr aus ihrem Winterquartier zurück und beziehen ihre angestammten Plätze an der Alster. In diesem Jahr müssen wir uns jedoch noch etwas gedulden: Aufgrund von Vogelgrippe-Fällen ist die Rückkehr der Schwäne leider verschoben. --- Source: https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/hamburg-nord/aktuelles/pressemeldungen/modernisierung-der-standesaemter-1170846 sdDatePublished: 2026-04-30T10:03:00Z Topics: government policy, information technology and computer science Locations: Hamburg-Nord, Hamburg