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title: "500 Unternehmen in Deutschland befragt zum KI-Schulungsbedarf 2026; 56% nutzen generative KI-Werkzeuge"
sdDatePublished: "2026-04-30T12:40:00Z"
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500 Unternehmen in Deutschland befragt zum KI-Schulungsbedarf 2026; 56% nutzen generative KI-Werkzeuge

KI im Job: Wo der Schulungsbedarf 2026 am größten ist - InfoWeb Weiterbildung (IWWB)

KI im Job: Wo der Schulungsbedarf 2026 am größten ist

Strategie-Lücke bei der digitalen Bildung: Erkenntnisse der»TÜV Weiterbildungsstudie 2026«

Weiterbildung gilt in deutschen Betrieben als wichtiger Baustein für den Erfolg, doch im Alltag fehlt oft der passende Plan.

Die neue»TÜV Weiterbildungsstudie«zeigt ein deutliches Bild: Für die repräsentative Umfrage wurden 500 Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden befragt. Zwar halten 87 Prozent der Firmen lebenslanges Lernen für unverzichtbar, aber nur 29 Prozent arbeiten mit einer festen Strategie für die eigene Belegschaft.

Diese Lücke bremst die notwendige Transformation aus, da vor allem der schnelle Einzug Künstlicher Intelligenz (KI) neue Anforderungen an die Teams stellt.

Fokus auf Künstliche Intelligenz und digitale Grundlagen

Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern bestimmt bereits das Tagesgeschäft. 56 Prozent der Betriebe setzen auf generative Werkzeuge wie»ChatGPT«oder»Gemini«. In der Folge stuft jedes zweite Unternehmen den Schulungsbedarf in diesem Bereich als hoch ein.

Gefragt ist dabei zunächst ein solides Basiswissen: Es geht darum, die Funktionsweise und die Grenzen der Technik zu verstehen, bevor tiefergehende Fachanwendungen folgen. Andreas Ollhoff von derTÜVRheinland Akademie gibt zu bedenken, dass Beschäftigte klare Lernpfade und Zeitfenster benötigen, umKIsicher und verantwortungsbewusst im Arbeitsalltag einzusetzen.

Neben technischen Neuerungen stehen Führungskompetenzen und digitale Basics ganz oben auf der Wunschliste der Personalabteilungen. Trotz des hohen Bedarfs zeigen sich viele Arbeitgeber beim Budget eher zurückhaltend: 65 Prozent stellen pro Kopf und Jahr maximal 1.000 Euro für Qualifizierungen bereit.

Dabei wird gezielte Bildung immer mehr zum Schutzschild gegen äußere Krisen, Cyber-Gefahren oder wachsende rechtliche Vorgaben. Unternehmen, die den Wandel aktiv durch Qualifizierung begleiten, stärken ihre Resilienz und bleiben zudem ein attraktiver Magnet für dringend benötigte Fachkräfte.

HintergrundFür die TÜV Weiterbildungsstudie 2026 wurden 500 Entscheiderinnen und Entscheider aus Unternehmen in Deutschland zu Bedeutung, Ausgestaltung und Wirkung betrieblicher Weiterbildung befragt. Ein Schwerpunkt der Erhebung liegt auf digitalen Kompetenzen und Künstlicher Intelligenz.(30.04.2026,prh)

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